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Veranstaltungsberichte
Maitour der
Bastelgruppe
Zweitagesfahrt Bamberg - Bayreuth - Kulmbach
Am 30.April 2003 starteten
wir morgens um 7.00 Uhr mit dem Bus in Richtung Süden.
Der Regen begleitete uns leider bis kurz hinter die Rhön,
aber dann wurde es immer besser. Wir suchten einen geeigneten
Parkplatz und nach kurzer Zeit war unser Frühstücksbuffet
eröffnet. Nach kurzer Fahrt erreichten wir dann Bamberg.
Wir besichtigten zuerst den Dom mit dem "Bamberger
Reiter" und dem Hochgrab Heinrich des II. Danach Stadtbesichtigung;
Klein-Venedig und das alte Rathaus unter dem die Regnitz
fließt.
Nach kurzer Busfahrt und ausgiebiger Kaffeepause erreichten
wir dann die Wagnerstadt Bayreuth. Unser Ziel war das Festspielhaus,
das wir mit einer Führung besichtigten. Die im 18.
Jahrhundert von der Markgräfin Wilhelmine errichtete
Eremitage und das alte und neue Schloss waren unser nächstes
Ziel. In dem schönen Park hatten wir noch Zeit für
einen Spaziergang. Gegen 18.00 Uhr trafen wir in Oberwarmensteinach
/ Fichtelgebirge ein, wo wir übernachteten. Nach einem
guten Abendessen beendeten wir diesen ereignisreichen Tag.
"Der Mai ist gekommen"
Nach dem Frühstück starteten wir in Richtung Kulmbach.
Bei herrlichem Sonnenschein und klarer Sicht konnten wir
die Plassenburg schon von weitem sehen. Ein kurzer steiler
Aufstieg und wir hatten die Burg erreicht. Wir besuchten
dort das Zinnfiguren-Museum, in dem 300 000 Zinnfiguren
auf fünf Etagen verteilt zu sehen sind.
Nach ausgiebiger Mittagspause fuhren wir zur Wallfahrtskirche
Vierzehnheiligen, einem Spätbauwerk des Barockbaumeisters
Balthasar Neumann. Nach der Kirchenbesichtigung und einem
kurzen Rundgang verließen wir die Fränkische
Schweiz. Auf der Rückfahrt gab es nochmals Kaffee und
Kuchen. Es waren zwei wunderschöne Tage, an die wir
sicher noch gern zurückdenken. Vielen Dank den Damen
der Bastelgruppe für das gespendete Frühstück
und den Kuchen.
Maitour der Herren 2003
Am 1. Mai trafen sich 16 unternehmungslustige
Wanderfreunde aus Fuldatal an der Endstation der Straßenbahn,
um unter der Führung von Karl Beyer und Gerhard Goldmann
zur traditionellen Maitour aufzubrechen. An diesem Tag war
so einiges anders als an den sonstigen Wandertagen: ohne
die Frauen und ohne Bus oder eigenes Fahrzeug kommt es im
Laufe des Tages auf ein Schlückchen Bier oder ein Gläschen
Schnaps mehr oder weniger nicht an.
Die Straßenbahn brachte
uns bis zum Leipziger Platz, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Von da aus ging es von Bettenhausen, das sich hier mit der
Eichwaldsiedlung von seiner ansehnlichen Seite präsentiert,
durch den Eichwald bis nach Heiligenrode. Hier hatten die
Wanderführer für die Frühstückspause
einen schön gestalteten Rastplatz mit einem plätschernden
Springbrunnen ausgesucht. Unterwegs waren uns einige Gruppen
mit Bollerwagen für den Transport von Bierkästen
begegnet. Diese Anstrengung hatten uns die Wanderführer
erspart, indem sie an dem Rastplatz vorsorglich einen wohl
bestückten Pkw bereitgestellt hatten. Darüber
hinaus sorgten zwei Wanderfreunde dafür, dass wir das
Bier nicht so trocken herunterwürgen mussten.
So gestärkt konnten wir
anschließend unsere Wanderung durch Wald und Flur
in Richtung Niederkaufungen/Steinertsee fortsetzen. Das
Wetter meinte es gut mit uns: der Wind blies alle Regenwolken
davon und wir konnten herrliche Aussichten über die
in frühlingshaft frisches Grün getauchte Landschaft
genießen. Natürlich fehlten auch die gelben Flächen
der blühenden Rapsfelder nicht, die uns dazu einluden,
das traditionelle Photo mit der lustigen Wandertruppe im
Rapsfeld zu schießen.
In dem Lokal am Steinertsee
wurde die Wandergruppe von drei Wanderfreunden erwartet,
die an dem gemeinsamen Essen und dem anschließenden
Rundgang um den Steinertsee teilnahmen. Dabei besichtigten
wir die "Bahnstation Steinertsee" und den Weinberg
an der Weinberghütte unseres Nachbarvereins Niederkaufungen.
Dann wanderten wir zur Haltestelle der Lossebahn, von wo
aus wir zum Ausgangspunkt zurückfuhren. Am Schluss
warten sich alle einig, wieder eine schöne Wanderung
in den Mai erlebt zu haben.
J.H.
Naturkundliche Wanderung
Neue oder bereits in Vergessenheit
geratene Kenntnisse über unseren nordhessischen Reinhardswald
konnten 35 Mitglieder des HWGHV Zweigvereins Fuldatal, einschließlich
einiger Gäste, Anfang Mai dieses Jahres erfahren. Dies
geschah in Form einer nuturkundlichen Wanderung unter der
beeindruckenden Führung von Herrn Forstoberamtsrat
a. D. Hermann-Josef Rapp aus Veckerhagen. Beginnend an der
"Kübacher Wiese" führte der Weg entlang
der "Veckerhagener Sommerseite" zum Osthang des
Waldes oberhalb des Wesertales und weiter über den
Paulusstein, der Staufenberghütte zum Parkplatz des
Friedwaldes.
Herr Rapp erläuterte den
interessierten Zuhörern bei vielen Gelegenheiten die
Besonderheiten des Waldes. So hatte man z. B. Anfang des
19. Jahrhunderts teilweise enorme Schwierigkeiten bei der
Wiederaufforstung des Waldes. Durch intensive Holznutzung
und Viehbeweidung hatten sich große Flächen zu
sogenannten "Molkenböden" verwandelt. Auf
diesen verdichteten, sauerstoffarmen und mit Staunässe
versehenen Böden, konnte keine Nutzbepflanzung gedeihen.
1851 begann man am damals holzleeren Staufenberger Bruch
mit der "Klumpsbepflanzung". Bei dieser Bepflanzungsmethode
wurde der Aushub von Entwässerungsgräben zu Hügeln
mit Durchmessern von 6 bis 8 Metern aufgeworfen. In die
Mitte der Hügel pflanzte man eine Eiche oder Buche,
die jeweils von einem Kranz von Fichten umgeben wurde. Die
Hügel wurden im Dreiecksverband mit einem Abstand von
14 bis 16 Metern angelegt. Diese Methode erwies sich als
erfolgreich. Auswirkungen dieser Bepflanzung sind noch gegenwärtig.
Heute werden in ausgewiesenen
"Bannwaldzonen", in denen keine Veränderungen
vorgenommen werden dürfen, zahlreiche Versuchsfelder
wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Hier erhofft
man Aufschluss darüber zu erhalten, welche Baum- und
Pflanzenarten ökologisch und ökonomisch am besten
in speziellen Bereichen des Waldes gedeihen.
Zum Schluss erfuhr die Wandergruppe
Wissenswertes über den neu eingerichteten "Friedwald".
Diese Einrichtung, eine von wenigen im Bundesgebiet, ermöglicht
Urnenbestattungen im Wald.
Die naturkundliche Wanderung
wurde, nicht zuletzt durch die interessant gestaltete Führung,
mit Begeisterung aufgenommen. Für den Herbst ist eine
Wiederholung angekündigt.
G.Z.
Jahreswandertreffen 2003
des Hessisch- Waldeckischen Gebirgs- und Heimatvereinsin
Battenberg (Eder)
35 Zweigvereine mit insgesamt
ca. 700 Teilnehmern besuchten am Sonntag, 11.05.03 das nordhessische
Jahreswandertreffen. Der ausrichtende Verein "Gebirgs-
und Wanderverein Oberes Edertal" hatte keine Mühen
gescheut ein vielfältiges Programm, unter dem Motto
"Wanderbares Ederbergland", aufzustellen.
Wanderfreundinnen und -freunde
des Zweigvereins Fuldatal unterstützten mit 18 Mitgliedern
diese traditionelle Veranstaltung.
Die Reise nach Battenberg erfolgte
mit PKW in Fahrgemeinschaft. Schon die Anfahrt am Morgen,
durch die Landschaft der Ederauen und des Kellerwaldes,
stimmte gutgelaunt. Ein ideales Wanderwetter tat das Übrige.
Nach einer gemeinsamen Morgenandacht
konnte man auf verschiedenen Wanderstrecken mit unterschiedlichen
Entfernungen wandern oder an einer Besichtigung der Stadt
Battenberg mit einem Besuch des Stadtmuseums teilnehmen.
Die Wanderkundgebung erfolgte
gegen Mittag auf dem Marktplatz in Battenberg vor dem Museum.
Im Anschluß "marschierten" alle Wandervereine
gemeinsam zur Festhalle. Der Zug wurde musikalisch durch
die Mitwirkung eines Musikvereins begleitet. Schön
anzusehen war die Fuldataler Gruppe mit ihrer aufeinander
abgestimmten schlichten, aber dennoch freundlich wirkenden
Wanderbekleidung. Auch für das leibliche Wohl am Nachmittag
war gut gesorgt. Einige Grußworte konnten entgegengenommen
werden. Viele Wanderfreunde nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen
mit Mitgliedern anderer Zweigvereine. Als Besonderheit konnten
sich die Besucher anhand eines schön gestalteten Modells
einen Eindruck von der reizvollen Landschaft des oberen
Edertals verschaffen.
Alle Wanderfreunde waren sich
schon vor der Heimfahrt einig: Es war wieder ein schönes,
gelungenes Jahreswandertreffen.
G.Z.
Radwanderung auf dem Ederauen-Radweg
Die 23 Teilnehmer (Mitglieder
des Vereins und Gäste) der Ederauen-Radwanderung schickten
ängstliche Blicke zum Himmel, als sie am Sonntag, 18.5.03
gegen 10.00 Uhr zu der 58 km langen Radtour aufbrachen.
Nach ca. 12 km überraschte sie dann auch ein Regenschauer,
der einzige des ganzen Tages. Unter einer Ederbrücke
wurde Schutz gesucht, ein Frühstück mit Umtrunk
passte prima zu der Situation. Man ließ sich die gute
Laune nicht verderben.
Schöner als zu dieser
Jahreszeit kann die Natur wohl nicht sein. Das frische Grün,
der Duft der Rapsfelder und des blühenden Weißdorns
begleitete die Radler auf der gesamten Tour entlang der
Eder in Richtung Edersee bis nach Rehbach. Dort fand bei
strahlendem Sonnenschein eine Mittagsrast am Ederstrand
statt. Eine weitere Stärkung erlaubten sich die nun
schon etwas geschwächten Radler in einem Biergarten
in Wega, kurz vor Beendigung der Tour.
Es gab nur wenige kurze Steigungen,
die selbst von Hilmar mit seinem 50 Jahre alten Fahrrad
(ohne Gangschaltung) bravourös gemeistert wurden.
Pünktlich um 17.00 Uhr
war der Ausgangsort Fritzlar wieder erreicht. In PKW-Fahrgemeinschaften
und einem großen Fahrradanhänger ging es nun
nach Hause.
Es war ein schöner Tag.
H.Z.
Viertagesfahrt zum Kyffhäuser
Am frühen Morgen des Himmelsfahrtstages
2003 trafen sich 90 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde,
um in zwei Bussen zur traditionellen Viertagesfahrt des
HWGHV Fuldatal aufzubrechen. Ziel war das Kyffhäuser-Gebirge
in Thüringen, wo bei dieser Gelegenheit die letzten
drei Etappen des Barbarossaweges erwandert werden sollten.
Die Wanderführer Horst und Gisela Müller sowie
Friedrich Hobein und Walter Makarowski hatten sich auf die
beiden Busse verteilt und bereiteten während der Fahrt
die Mitreisenden darauf vor, was sie am Anreisetag und in
den folgenden drei Tagen erwartete.
Das erste Ziel war der "Possen"
bei Sondershausen, ein beliebtes Ausflugsziel in dieser
Gegend, das an diesem noch etwas frischen Morgen des "Vatertages"
bereits gut besucht war. Hier in der freien Natur, in der
Nähe von Bärenzwinger und Tiergehege, nahmen wir
unser zweites Frühstück ein.
Vom "Possen" aus
brachen die Wanderer zur ersten Etappe auf, zunächst
zum sog. Rondell, von wo aus man einen herrlichen Rundblick
über Sondershausen und das Kyffhäuser-Gebiet hat,
und dann auf dem Barbarossaweg bis nach Hachelbich. Der
Weg führte am Waldrand entlang, wo wir im Schatten
der Bäume vor der zunehmenden Sonnenhitze geschützt
waren und dabei vielfach schöne Aussichten genießen
konnten. Am Ziel erwartete uns bei dem Bus als Überraschung
ein vorbereiteter Kaffeeausschank mit verschiedenen, von
den Frauen des Festausschusses gebackenen Kuchen.
Von unserem Hotel in Bad Frankenhausen aus brachen die Wanderer
am nächsten Morgen gut verpflegt - nach einem opulenten
Abendbuffet und einem reichgedeckten Frühstückstisch
mit einem Lunchpaket versorgt - zur Barbarossahöhle
auf. Der Weg führte weitgehend über freies Feld,
sodass wir unterwegs größtenteils der Sonne ausgesetzt
und schließlich froh waren, in der Höhle eine
Abkühlung zu finden.
Im weiteren Verlauf der Wanderung erreichten wir die Klosteranlage
St. Wigbert in Göllingen, von der außer einem
ansehnlichen und geräumigen Kirchturm nicht viel übrig
geblieben ist. Hier erwartete uns als weitere Überraschung
eine von den Landfrauen des Ortes liebevoll vorbereitete
Kaffeetafel und Erfrischungsgetränke.
Die Nichtwanderer hatten an
diesem Tage die Modelleisenbahn Wiehe auf dem Programm,
wo sie Modellbahnen verschiedener Baugrößen in
der thüringischen und nordhessischen Landschaft auf
einer Gesamthallenfläche von 12.000 qm bewundern konnten.
Am Abend erlebten wir im Hotel ein buntes und vielfältiges
Programm mit originellen und gekonnten Darbietungen des
örtlichen Karnevalvereins FKK, von dem alle hell begeistert
waren.
Am nächsten Tag erwartete
uns dann der Höhepunkt unserer Wanderfahrt, die Wanderung
zum Kyffhäuser-Denkmal, von der wir uns auch nicht
von einem kräftigen Gewitterregen abhalten ließen.
Hier sind 800 Jahre deutscher Geschichte von Kaiser Friedrich
Barbarossa bis Wilhelm I in einem monumentalen Denkmal verewigt.
Unter den strengen Augen von Kaiser Rotbart überreichte
unser Wanderwart Hilmar Brackmann den Barbarossaweg-Wanderern
ihre Medaillen.
Der Tag klang im Hotel mit einem Tanzabend aus. In den Tanzpausen
trugen Liesel Brede und Hannelore Keil mit einem Sketch
über die Klofrauen vom Hauptbahnhof und Gerhard Goldmann
mit zwei lustigen Gedichten zur Unterhaltung bei.
Der Sonntag als Abreisetag
war nochmals vollgepackt mit Programm. Ein Teil der Gruppe
ließ sich auf dem geologisch-botanischen Wanderweg
von den Wundern der Natur beeindrucken. Die meisten Teilnehmer
aber gingen oder fuhren zum Panorama-Museum, in dem der
Bauernaufstand von vor 500 Jahren als geschichtsträchtiges
Welttheater in einem monumentalen Rundgemälde (14 x
123 m) des Leipziger Künstlers Werner Tübke zu
bewundern ist.
Auf das Kofferverladen und
Mittagessen im Hotel folgte noch in der Unterkirche zu Frankenhausen
eine Darbietung des Singkreises unter der Leitung von Günter
Hallaschka. Der Chor trug hauptsächlich Frühlingslieder
vor, jeweils eingeleitet durch dazu passende Verse.
Den Abschluss der Fahrt bildete
eine Kaffeetafel in der Waldgaststätte "Sennhütte".
Alles in allem war es eine gut vorbereitete und prächtig
organisierte Reise, an die alle Teilnehmer gern zurückdenken.
Den Wanderführern sei an dieser Stelle für ihre
umfangreiche Arbeit nochmals herzlich gedankt.
J.H.
Kulturfahrt nach Frankfurt/Main
Am 11. Juni 2003 starteten 49 Wanderfreunde früh
am Morgen bei noch etwas frischem Wetter mit dem Bus nach
Frankfurt. Die von unserem Kulturwart Gottfried Gaebelein
wieder perfekt organisierte Tour führte uns zunächst
zum Flughafen, wo eine Besichtigung des Flughafengeländes
vorgesehen war.
Nach einer gründlichen
Sicherheitskontrolle begann in einem Sonderbus der Fraport
AG die Rundfahrt auf dem Flughafengelände. Der Bus
fuhr uns dabei direkt neben die großen Jets, die gerade
für den Start in alle Welt betankt und beladen wurden.
Besonders die riesigen Ausmasse des Jumbo-Jets und des neuen
Airbus A 340, deren Spannweite die Breite eines Fussballplatzes
übertreffen, waren sehr beeindruckend. Während
der Besichtigung erfuhren wir interessante Einzelheiten,
dass z.B.
- 62.000 Mitarbeiter auf dem
Flughafen beschäftigt sind und die Fraport AG somit
der grösste Arbeitgeber vor VW in Deutschland ist
- mit 48,5 Mio Fluggästen im Jahr Frankfurt nach London
der zweitgrößte Flughafen in Eurüpa ist
- 1,5 Mio Tonnen Frachtgut
jährlich umgeschlagen werden und ein Jumbo-Jet bis
zu 100 Autos oder 120 Tonnen Fracht laden kann
- in einer Stunde bis zu 80 Starts und Landungen erfolgen
- die computergesteuerte Gepäckförderanlage ein
System von 67 km langen Förderstrecken umfasst
- der neue Airbus nach Übersee bis zu 400 Passagiere
befördern kann. Auf innerasiatischen Linien wird die
Kapazität teilweise durch engere Bestuhlung auf 600
Personen erhöht.
Zum Schluss konnten wir direkt
neben den Rollbahnen das Starten und Landen einiger Flugzeuge
beobachten, sodass bei manchem Wanderfreund wieder die Lust
auf Reisen in die weite Welt geweckt wurde.
Bei inzwischen strahlendem Sonnenschein ging es weiter zur
Mittagsrast in einer idyllisch gelegenen Waldgaststätte,
wo wir unter schattigen Bäumen ein wohlschmeckendes
Mittagessen einnahmen.
Anschließend fuhren wir zum Besuch des Palmengartens,
wo uns ca. 3 Stunden zur freien Verfügung standen.
In den großen Tropenhäusern konnte man die Vegetation
des Regenwaldes, der Savanne, der Mangroven, Orchideen und
anderer tropischer Gewächse bestaunen. Sehr schön
war auch das Freigelände mit Rosengarten, Seerosenteichen,
herrlichen Sommerwiesen und vielen anderen Pflanzen und
Gewächsen, die man einzeln gar nicht aufzählen
kann. Bei den hochsommerlichen Temperaturen waren bei vielen
Wanderfreunden schattige Bänke gefragt, während
andere beim Kaffeetrinken im Palmenhaus noch mehr ins Schwitzen
kamen. Gegen 17 Uhr traten wir die Heimreise nach einem
erlebnisreichen Tag an, für den wir uns bei G. Gaebelein
nochmals bedanken.
I.B.
Radwandern in Ostfriesland
Entgegen einer allgemein landläufigen
Meinungen fanden acht Radfreunde unseres Zweigvereins in
Ostfriesland freundliche, mit "Moin-moin" grüßende
hilfsbereite Menschen.
Wir, die Radfreunde, hatten
uns Ende Juni 03 zum fünften mal in Folge zu einer
mehrtägigen Radwanderung zusammengefunden. Diesmal
wurde in der schönen Stadt Leer ein Standquartier bezogen.
Von hier aus starteten anspruchsvolle Tagesrouten durch
flache, vom Wind geprägte Landschaften, entlang an
Flüssen und zahlreichen schiffbaren Kanälen mit
Schleusen und Klappbrücken. Beeindruckend waren kleine
verträumte Ortschaften mit dem ursprünglichen
Charakter der Fehnkolonien der einst ausgedehnten Moorgebiete
und die romanischen und gotischen Backsteinkirchen.
Auf dem Besichtigungsprogramm
stand das erst in diesem Jahr fertiggestellte gigantische
Emssperrwerk (das Werk erleichtert das Befahren der Ems
mit Großschiffen, es dient jedoch primär als
Hochwasserschutz) und die Dollartstadt Emden. Außerdem
wurde in eine ca. 73 km lange Tagesroute eine geführte
Werksbesichtigung der bekannten Großwerft in Papenburg
eingeplant.
Fast zufällig, abseits
der großen Touristenrouten, konnte eine voll intakte
große Windmühle besichtigt werden. Der freundliche
Eigentümer der Mühle ermöglichte unserer
Gruppe die Besichtigung während des Mühlenbetriebes,
sogar bis in die Mühlenhaube. Selbst technisch Versierte
unter uns waren von der rumpelnden und knirschenden Technik
der Vergangenheit überwältigt.
Dass das Radwandern neben dem
allgemeinen Wandern seinen besonderen Reitz hat, bestätigte
uns die siebenköpfige Senioren-Radgruppe des HWGHV-Zweigvereins
Altmorschen. Irgendwie hatte man sich im Quartier erkannt;
ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und ein Erfahrungsaustausch
war die Folge.
Radwandern in Ostfriesland,
mit seinen vielfältigen Radwegen entlang an vom Wind
zerzausten Alleen, den unkalkulierbaren Wind meist gegenwärtig,
ist ein besonderes Erlebnis.
G.Z.
Deutscher Wandertag 2003 in Schwarzenberg
Zum 103. Deutschen Wandertag
2003 hatte die Gemeinde Schwarzenberg im Erzgebirge / Sachsen
eingeladen; er stand unter dem Motto: "Mit Glück
Auf durchs Erzgebirge". 37 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde
aus Fuldatal waren diesem Ruf gefolgt und mit Privat-Pkw
angereist, um am Sonntag den 27.Juli an dem großen
Festumzug durch Schwarzenberg teilzunehmen. Unser Quartier
schlugen wir 30 km davon entfernt in dem bekannten Wintersportort
Oberwiesenthal nahe der tschechischen Grenze am Fuße
des Fichtelberges auf. Die Vorbereitung und die Organisation
für unsere Gruppe vor Ort hatte unser Kulturwart Gottfried
Gaebelein übernommen, dem dabei zugute kam, dass er
aus dieser Gegend stammt.
An dem Festumzug am Sonntagnachmittag
beteiligten sich etwa 15.000 Wanderer aus ganz Deutschland,
die in 58 Wandergruppen eingeteilt waren. Der HWGHV mit
seinen Zweigvereinen bildete die 42. Gruppe. Bei aller Mühe,
die sich die Organisatoren und die einzelnen Wandergruppen
mit der Vorbereitung des Umzuges gemacht hatten, wollte
doch keine rechte Stimmung aufkommen. Zur Aufmunterung der
Wanderer und der Zuschauer fehlte bei der brütenden
Hitze vor allem die Musik, denn auf die Länge des Zuges
waren zu wenige Musikgruppen verteilt.
Unser Zweigverein gab traditionell
mit dem geschmückten Leiterwagen und dem großen
Rucksack mit der "Rucksackverpflegung" ein gutes
Bild ab, das vielfach geknipst und gefilmt wurde. Applaus
kam insbesondere dann auf, wenn er mit dem Ruf "Fullewasser,
Fullewasser hoi, hoi, hoi" herausgefordert wurde.
Die meisten unserer Wanderfreundinnen
und Wanderfreunde haben von dem Angebot Gebrauch gemacht,
den Aufenthalt in der Urlaubsregion Oberwiesenthal zu verlängern.
Gottfried Gaebelein hatte eine umfangreiche Liste empfohlener
Ausflüge und Sehenswürdigkeiten ausgearbeitet
und entsprechende Unternehmungen durchgeführt. Dazu
gehörten Wanderungen auf dem Erlebnispfad entlang der
Bimmelbahn und auf den Fichtelberg ebenso wie die Besichtigung
eines Bergwerkes und eines volkskundlichen Museums, Darüber
hinaus bot sich ein Abstecher in das nahe Tschechien an,
z.B. nach Karlsbad (mit Stadtführung) und auf einen
Vietnamesenmarkt. Eine kleinere Gruppe nutzte die Gelegenheit
zu einer Fahrt nach Prag.
Mit einem Abschiedsabend in einem gemütlichen Lokal,
an dem wir das bekannte Lied des örtlichen Heimatdichters
Anton Günther "Feierobend" zum Besten geben
konnten, klang der Aufenthalt in Oberwiesenthal stimmungsvoll
aus.
J.H.
Radwandern im Paderborner
Land (am 24.08.03)
Unter dem Motto "wer rastet
der rostet" startete eine 32-köpfige Radfahrgruppe
am vergangenen Sonntag im Paderborner Land. Ein zusätzlicher
Zeitungsartikel im Regionalblatt sorgte für starkes
Interesse aus dem Kasseler Umland. In PKW-Fahrgemeinschaften
und einem großen Fahrradanhänger reisten die
Radler zum Ausgangstreffpunkt nach Paderborn. Die von den
Wanderfreunden H. Schuller und G. Zintel ausgearbeitete
Rad-Route führte durch das Senne-Übungsgelände,
zu den Emsquellen, weiter auf den Radwegen R2 / R48 über
Hövelhof bis zurück zum Ausgangspunkt in Paderborn.
Leider standen die großen Heideflächen, durch
die Trockenheit dieses Sommers, statt in einer violetten
Farbe in einem tristen Braun. Auch mußten einige Radfreunde
während der Mittagsrast in einem Waldlokal - trotz
vorheriger Anmeldung - auf eine Bewirtung verzichten. Trotz
dieser kleinen Widrigkeiten war die Tour, ohne Unfälle
und Pannen, ein schönes Erlebnis. Die Wanderführer
bedanken sich bei den Vereinsmitgliedern und bei den zahlreichen
Gästen für ihr gutes umsichtiges Verhalten.
G.Z.
Freizeit im Berchtesgadener Land
10 Tage Wandern im Berchtesgadener Land! Die meisten der
49 Teilnehmer unseres Zweigvereins kannten dieses so herrliche
Fleckchen Erde von früheren Freizeiten oder aus privaten
Urlaubsfahrten; dennoch gab es während dieser schönen
Tage bei herbstlich angenehmen Bergwetter viel Neues zu
entdecken und zu erkunden. Das schon traditionelle morgendliche
"Wachsingen" vor dem ausgiebigen Frühstück
im zum Teil renovierten "Haus Panorama" in Schönau,
war für jeden von uns gern erbrachte Pflicht. Vorbildlich
war der Zusammenhalt der Gruppe. So saß man abends
meistens zusammen in größerer Runde, ließ
den Tag Revue passieren, unterhielt sich angeregt und genoss
dabei sein Lieblingsgetränk. Das Personal ließ
es auch diesbezüglich an Fürsorge nicht mangeln.
Bis auf eine Ausnahme organisierten die Wanderführer
täglich größere und kleinere Touren in die
wunderschöne Bergwelt. So hatte jeder, seiner persönlichen
Konstitution entsprechend, die Möglichkeit, an den
Touren teilzunehmen. Viel wurde unternommen! Im Nachhinein
gesehen waren die Aktionen vielleicht sogar für manche
zu viel; jedoch lag die Entscheidung über die Teilnahme
bei dem Einzelnen. Kann doch letztlich nur jeder selbst
seine momentane Fitness einschätzen. Natürlich
wurde der Soleleitungsweg (als Einlauftour) abgelaufen.
Wie auf diesem bequemen Höhenweg, so konnte man am
Tage darauf bei der Begehung des "Jenner-Königswegs"
bis hinab zum Königssee, die wunderbare Landschaft
mit den schneegepuderten Gipfeln auf sich wirken lassen.
Weitere Programmpunkte waren die Halsalm, das Wimbachtal,
der Hintersee mit Zauberwald und Ramsau, die Almbachklamm,
Hochschwarzeck mit der Mordau, Besichtigung der Kirche Maria
Gern mit anschließender Wanderung durch die kleine
- nach einem ausgiebigen nächtlichen Regen- brausende
Gerner Klamm, um den Kälberstein zum Soleleitungssteg
oberhalb Berchtesgaden. Auch eine Stadtführung durch
das historische Berchtesgaden fand bei den Teilnehmern großen
Anklang. Einige Verwegene unternahmen Bergtouren zum Jennergipfel,
zum Watzmannhaus, den Kühroint, hinauf zur Almbachwand
und entlang dem Höhenquerweg des legendären Untersberg
zur Scheibenkaseralm, hinab nach Ettenberg und weiter durch
die Almbachklamm. Auch die Gewalttour von St.Bartholomä
um das Watzmannmassiv, über den Trischübel, hinab
zur Wimbachgries, weiter zur Wimbachbrücke, musste
sein. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass
der älteste dieser Aktivisten im 75. Lebensjahr steht.
Ja, Wandern hält fit!
Ein gemeinsamer Grillabend mit anschließendem Beisammensein
am Lagerfeuer, ein bunter Abend im hübsch dekorierten
Aufenthaltsraum und der Besuch des Musicals "Der Mann
im Eis" nach L. Ganghofer, waren eine reizvolle Abwechslung
nach den ausgiebigen Wanderungen.
Herzlichen Dank den Wanderführen für das abwechselungsreiche
Programm und dem 1. Vorsitzenden Jürgen Huisinga für
die Vorbereitung und Organisation dieser kreativen Freizeit.
H.Z.
Hüttenabend 2003
Einer der Höhepunkte unseres Wander- und Heimatvereins
ist der alljährlich stattfindende Hüttenabend.
In diesem Jahr wurde er am Samstag, den 08.11. gefeiert.
Pünktlich um 18.00 Uhr hieß der 1. Vorsitzende
Jürgen Huisinga die etwa einhundertdreißig Teilnehmer
des Abends, darunter zahlreiche Gäste, willkommen und
gab damit den Startschuß für den vielfältig
gestalteten bunten Abend. Sein besonderer Dank galt den
Mitgliedern des Festausschusses, mit ihrem Sprecher Frieder
Hobein, die wieder viel Phantasie, Engagement und eine Menge
Arbeitsstunden investiert hatten, um einen harmonischen
Abend zu gestalten.
Zunächst wurde der offizielle
Teil des Abends, die Ehrung verdienter Mitglieder, durch
zwei Chorsätze des Singkreises, unter der Leitung von
Günter Hallaschka, eingeleitet.
Die Ehrungen:
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Ehrung für
10-jährige treue Vereinsmitgliedschaft,
durch die Vereinsvorsitzenden:
Gaby Dietrich, Karl Dietrich, Brigitte Geiser, Gustav
Geiser, Ursula Hallaschka,
Günter Hallaschka, Hannelore Keil, Ruth Schwanz,
Liesel Seeger, Erika Starke.
Die Ehrung für das verhinderte Ehepaar Gropengießer
wird im Rahmen unserer Adventswanderung nachgeholt.
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Ehrung für aktive
Mitglieder,
durch den HWGHV-Gesamtverein, vertreten durch seinen
2. Vorsitzenden und Geschäftsführer Herrn
Roland Petrowskyund dem Schatzmeister Herrn Werner
Kappes.
Die Ehrungen erhalten
Mitglieder für langjährige ehrenamtliche
Tätigkeiten in der Vorstandsarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit,
der Pflege von Wanderwegen, Schutzhütten und
sonstigen Einrichtungen, als Wegezeichner, Wanderführer,
als Mitarbeiter und Betreuer historischer Einrichtungen
unserer Region, als aktiv Mitwirkende an der Erhaltung
von Kultur und Brauchtum der Heimat.
Verleihung
der "Silbernen Ehrennadel" an:
Theofil Herrmann, Günter Hichert, Georg Höhmann,
Manfred Schweitzer,
Gerhard Zintel.
Verleihung des "Goldenen Ehrenzeichen"
an:
Irmgard Billigmann, Werner Billigmann, Liesel Dornemann,
Willi Dornemann,
Günter Hallaschka, Friedrich Hobein, Ruth
Köppler, Horst Köppler.
Für die an diesem Abend verhinderten Wanderfreunde
Heinz Horst Groß (Silberne Ehrennadel) und Karl
Beyer (Goldenes Ehrenzeichen) wird die Ehrung ebenfalls
bei dem gemütlichen Kaffeenachmittag im Anschluß
an unsere Adventswanderung nachgeholt.
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Den Rahmen der Ehrungen abschließend,
präsentierte der Singkreis - als Uraufführung
- unter der Leitung von Herrn Gerstenberg, das "Fuldatallied"
unseres Zweigvereins als vierstimmigen Satz. Herr Gerstenberg,
ein guter Bekannter unseres Chorleiters, hatte, das bisher
einstimmige Lied in einen Chorsatz für vier Stimmen
gesetzt. Es ist ihm hervorragend gelungen!
Der Übergang zum geselligen
Teil begann mit einem gemeinsamen Abendessen. Das Motto
des Abends "Wir feiern Karneval" (wenn auch dem
offiziellen Karnevalsauftakt am 11.11. um drei Tage vorauseilend)
prägte den toll geschmückten Festsaal und sorgte
erwartungsgemäß schnell für gute Stimmung.
Gekonnte Beiträge durch Mitglieder des Festausschusses
wie z.B. der Auftritt eines originellen "Köllschen
Jecken" mit Gesang, die Imitation vergangener Karnevalsgrößen
wie Margit Spohnheimer und Ernst Neger begeisterten das
Puplikum. Die obligatorische Polonaise, angeführt von
Gottfried Wandehals alias Gerhard Goldmann, aktivierte den
ganzen Saal. Aber auch Beiträge aus unserer Region,
wie Lieder und Sketche, vorgetragen in der Kasseler Mundart,
wurden wie immer, gern aufgenommen. Zwischendurch spielten
die "Torinos", wie auch bereits bei unseren verflossenen
Veranstaltungen zum Tanz auf. Sie brachten Unterhaltungsmusik
in angenehmer Art. Eine Tombola mit lukrativen Preisen rundete
die Gestaltung des Abends ab. Die Bastelgruppe der Damen,
die an den Hüttenabenden vergangener Jahre gekonnte
Auftritte servierten, hatten dieses mal eine "Auszeit"
genommen.
Nochmals herzlichen Dank dem
Festausschuß, dem es gelungen ist, den Hüttenabend
einfaltsreich und prächtig zu gestalten.
G.Z.
Adventswanderung 2003 bei klarem Frostwetter (07.12.03)
Zur traditionellen Adventswanderung trafen sich am frühen
Morgen des zweiten Adventssonntags über 70 frohgelaunte
Wanderer im Bereich Waldkappel. Die Wanderstrecke führte
vom Parkplatz am "Franzosenweg" über 7,5
km zu der historischen Eisenbahnstrecke Eschwege - Treysa,
der sogenannten "Kanonenbahn", und weiter entlang
der alten Trasse bis nach Burghofen.
Mit von der Partie waren auch einige erwartungsfrohe Kinder,
denen versprochen worden war, dass sie auf dem Weg dem Nikolaus
begegnen würden. Der Wanderführer Heinrich Brandt
führte die Gruppe etwa auf halbem Weg durch einen zugewachsenen,
geheimnisvollen Waldpfad zu dem erhalten gebliebenen Eisenbahntunnel
mit einem gemauerten, zinnenbewehrten Eingangsportal. In
dem Tunnel erwarteten die Wanderer und 20 weitere Pkw-Fahrer
ein von den Wanderführerinnen Waltraud Brandt und Liesel
Huisinga geschmückter Weihnachtsbaum und ein Spalier
von brennenden Fackeln.
Und aus dem Dunkel des Tunnels, angekündigt durch ein
Blinklicht, kam dann der Nikolaus; er brachte den mitgewanderten
Kindern - sie waren natürlich alle artig - in seinem
großen Sack ihre Geschenke mit. Die Kinder sagten
Gedichte auf und alle sangen Weihnachtslieder; vielen Dank
unserem Wanderfreund Horst Müller. Zum Aufwärmen
gab es anschließend Glühwein, alkoholfreien Punsch
und Tee.
So gestärkt setzten dann die Wanderer ihren Weg nach
Burghofen fort, wo im Landgasthaus "Zum Stern"
der Mittagstisch schon festlich gedeckt war.
Nach dem Essen ging es dann zum Adventssingen in die kleine
aber feine Dorfkirche von Burghofen, die von den Sängern
und Zuhörern aus unserem Verein fast voll besetzt wurde.
Hier wurden wir von dem Gemeindepfarrer Herrn Eisenträger
begrüßt; der 1. Vorsitzende Jürgen Huisinga
stellte unseren Verein vor und beschrieb den Ablauf der
besinnlichen Feier. Der 2. Vorsitzende Karl Meiss trug eine
Betrachtung über das abgelaufene Wanderjahr vor.
Das Adventssingen wurde eröffnet durch ein Orgelvorspiel
des örtlichen Organisten, Herrn Jakob. Anschließend
sang der Chor unter der bewährten Leitung von Günter
Hallaschka fünf vierstimmige Choralsätze, jeweils
eingeleitet durch eine Lesung von Liesel Huisinga und ein
Orgelvorspiel. Zum Abschluss wünschten sich alle mit
einem gemeinsamen Gesang "Frohe Weihnachten und ein
gutes neues Jahr".
Zum Adventskaffee ging es dann wieder in die Gastwirtschaft.
Hier dankte der 1. Vorsitzende in einem offiziellen Teil
zunächst dem Chorleiter Günter Hallaschka für
die Vorbereitung und Durchführung des Adventssingens
sowie für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr.
Anschließend erfolgten nachträglich die Ehrung
von Anneliese Gropengießer und August Großengießer
für ihre langjährige Mitgliedschaft und die Auszeichnung
von Heinz Horst Groß für seine aktive Mitarbeit
im Verein mit der "Silbernen Ehrennadel" des Gesamtvereins.
Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurden bei Kaffee, Tee
und Plätzchen Weihnachtslieder gesungen. Überrascht
haben uns die Kinder Annika Brede und Theresa Kiehne mit
einem Winterlied und einem fröhlichen Adventsgedicht.
Alles in allem war es ein ereignisreicher und harmonischer
Adventssonntag, den nicht nur die Kinder in guter Erinnerung
behalten werden.
J.H.
Kinder und Wandern (Wanderung
am 18.01.04)
Daß Wandern nicht nur
für die reifere Generation "In" ist, stellten
bei einer Winterwanderung auf dem Schmugglerpfad zwei achtjährige
Mädchen fest.
Mit Singen, Sammeln und angeregter Unterhaltung meisterten
sie die 15 km wie Profis.
Erzählungen und Erklärungen des Wanderführers
über Prinz Kasimir von Ysenburg (er kämpfte 1758
am Sandershäuser Berg gegen die Franzosen) und über
eine Furt zur Durchquerung der Fulda in früheren Zeiten,
trugen dazu bei, keine "Langeweile" aufkommen
zu lassen.
Highlights waren das Rucksackfrühstück auf einem
sonnigen Platz im Wald und die Begegnung mit fünf Rehen.
Gegen Ende des Tages gingen zwei ausgeglichene Kinder heim,
die so ganz nebenbei einen unbekannten Teil ihrer schönen
nordhessischen Heimat kennen gelernt hatten.
Natürlich wollen sie das bald wiederholen.
H.Z.
Jahreshauptversammlung 2004
Zu der Jahreshauptversammlung des HWGHV Zweigvereins Fuldatal
am 11. März 2004 konnte der 1. Vorsitzende Jürgen
Huisinga 89 Mitglieder willkommen heißen. Zu Beginn
seines Berichtes ging Jürgen Huisinga auf die Mitgliederentwicklung
und -struktur des Vereins ein. Ende des Jahres zählte
der Verein 214 Mitglieder, im Vergleich zum Vorjahr, einen
Zuwachs von einem Mitglied.
Die Altersstruktur des Vereins hat sich nicht verändert.
Es ist wichtig bei der Planung unserer Wanderungen und anderer
Unternehmungen die Interessen der nicht mehr so leistungsfähigen
Mitglieder zu berücksichtigen. Unsere Seniorenwanderungen,
neuerdings auch die Spaziergängergruppe, erfreuen sich
wachsender Beliebtheit.
Um auch jüngere Leute für den Verein zu interessieren,
plädierte der Vorsitzende dafür, stärker
auf die durchaus vorhandenen Angebote wie Tages-Radtouren
und Leistungswandern hinzuweisen und damit für den
Verein zu werben. Es ist wichtig weitere Vereinsmitglieder
- damit sind jüngere langjährige Mitglieder, natürlich
auch Frauen, ebenso angesprochen wie neu hinzukommende -
für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen. Denn von den
bisherigen Aktiven - auch im Vorstand - denken einige daran,
aus Altersgründen abzudanken;
hier müssen die Weichen rechtzeitig gestellt werden.
Die Beitragsätze für unsere Mitglieder können
2004 unverändert bleiben. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm
hatte wieder unser Wanderfreund Gerhard Zintel erstellt
und wurde an alle Mitglieder verteilt. Darüber hinaus
liegen Exemplare bei den inserierenden Firmen und bei der
Gemeinde aus. Den Vereinsmitgliedern wird empfohlen die
inserierenden Firmen bevorzugt zu berücksichtigen.
Der Vorsitzende berichtete über den Stand von 2 Vorhaben,
die bereits auf der Mitgliederversammlung angesprochen wurden:
- Bau einer Schutzhütte - da die von uns geplante Errichtung
einer Schutzhütte in Simmershausen abgelehnt wurde,
sind weitere Sondierungsgespräche und Nachforschungen
erforderlich. Die für dieses Projekt gebildete zweckgebundene
Rücklage wird beibehalten.
- Anmietung eines Lagerraumes in Simmershausen - von diesem
Vorhaben wurde Abstand genommen. Der geforderte Mietpreis
hätte eine deutliche Erhöhung der Verwaltungskosten
bewirkt und wäre nur durch eine kräftige Erhöhung
der Mitgliedsbeiträge aufzufangen.
Der 1. Vorsitzende stellte fest, dass das Wander - u. Veranstaltungsprogramm
wie geplant durchgeführt werden konnte. Darüber
hinaus wurden im Berichtsjahr vielfältige gemeinnützige
Aufgaben wie geplant durchgeführt. Er dankte den Fachwarten
und allen Wanderfreundinnen und Wanderfreunden die in unterschiedlichen
Funktionen dabei mitgewirkt haben.
Danach erstatteten der 2. Vorsitzende und die Fachwarte
ihre Berichte. Der 2. Vorsitzende Karl Meiss nannte als
Schwerpunkt seiner Tätigkeit die Unterstützung
des 1. Vorsitzenden bei allgemeinen Vereinsfragen und seine
Vertretung bei aktuellen Anlässen sowie umfangreiche
Arbeiten an seinem PC.
Der Wanderwart Hilmar Brackmann berichtete darüber,
dass die in unserem Programm vorgesehenen 51 Wanderungen
alle durchgeführt wurden. Die neue Spaziergängergruppe
hat bei unseren Wanderfreunden lebhaften Zuspruch gefunden.
An unseren 14 Tageswanderungen, den 12 Halbtageswanderungen
sowie den Mehrtageswanderungen beteiligten sich insgesamt
1795 Personen.
Der Wegewart Friedrich Hobein konnte darüber berichten,
dass unser Verein im Jahr 2003 266 km Strecken- und Rundwanderwege
zur Überarbeitung der Wegemarkierung übernommen
hat. An den Arbeiten waren 19 Wanderfreunde beteiligt, die
insgesamt 525,5 Arbeitsstunden aufgewendet haben. Für
weitere Arbeiten an Wegeschildern und Wandertafeln wurden
nochmals 55,5 Std. geleistet.
Der Bau- und Hüttenwart Manfred Schweitzer informierte
über Arbeiten an Brücken und Hütten sowie
Bänken. Darüber hinaus gab es Freischneidearbeiten
am Wanderweg X3. An diesen Arbeiten waren 7 Wanderfreunde
mit insgesamt 42 Arbeitsstunden beteiligt.
Der Kulturwart Gottfried Gaebelein konnte feststellen, dass
sich die im Jahr 2003 angebotenen kulturellen Unternehmungen
und Veranstaltungen allgemeiner Beliebtheit erfreuten. Das
gilt für die kulturelle Busfahrt nach Würzburg
mit Stadtführung, für die Fahrt nach Frankfurt
mit Besichtigung des Flughafens und des Palmengartens, wie
auch für die kulturelle Fahrt nach Karlsbad während
des Aufenthaltes zum 103. Deutschen Wandertag in Schwarzenberg/
Erzgebirge an dem 37 Wanderfreunde teilnahmen.
Einen besonderen Dank dem Chorleiter Günter Hallaschka
und der Singgruppe für die Aufführungen in Bad
Frankenhausen, dem Hüttenabend und der Weihnachtsfeier
in der Kirche von Burghofen. Ein Höhepunkt war auch
die Einstudierung des Fuldatal-Liedes als vierstimmigen
Chorsatz, der erstmals beim Hüttenabend öffentlich
gesungen wurde.
Die Bastelgruppe hat nach den Ausführungen ihrer Sprecherin
Gerda Carlberg 2003 ihre in den regelmäßigen
Treffen angefertigten Handarbeiten auf dem Weihnachtsmarkt
zum Verkauf angeboten. Aus dem Erlös wurden Spenden
zu gleichen Teilen an die Kindergärten Tanzplatz und
Weddel in Ihringshausen für die Beschaffung von Büchern
und Bastelmaterial übergeben.
Der Naturschutzwart berichtete über die Exkursion im
Reinhardswald mit Friedwald. Diese soll 2004 wiederholt
werden. Ferner sind geplant Vogelstimmenwanderung und im
Herbst Führungen zur Hirschbrunft.
Sehr aufschlussreich war der Bericht des Pressewartes Gerhard
Zintel. Der Umfang der Arbeit in Verbindung mit den Presseveröffentlichungen
geht schon aus den folgenden Zahlen hervor. Es waren im
letzten Jahr 100 Veröffentlichungen. Nachrichtversand
an die HNA und/oder dem Wittich-Verlag mittels E-Mail 106
Stck, weitere 13 Stck. per Fax oder Postweg.
Heinrich Brandt gab als 1. Kassenprüfer seinen Bericht
über die durchgeführte Prüfung ab und bescheinigte
dem Kassenwart Gerhard Goldmann eine korrekte und einwandfreie
Kassenführung. Danach stellte er den Antrag auf Entlastung
des Vorstandes, der einstimmig angenommen wurde. Auch der
Haushaltsplan 2004 vom 1. Vorsitzenden vorgetragen, wurde
von der Versammlung einstimmig gebilligt.
Bei der Ehrung der aktiven Mitglieder durch den Gesamtvereinsvorstand
am Hüttenabend war unser Wanderfreund Karl Beyer verhindert.
Diese Ehrung wurde nun stellvertretend von unserem 1. Vorsitzenden
vorgenommen und Karl Beyer für seinem ehrenamtlichen
Einsatz mit dem "Goldenen Ehrenzeichen" des HWGHV
ausgezeichnet. Karl Beyer ist seit 1990 als Wegezeichner
und Wanderführer tätig.
Im Anschluss wurden dann die Mehrtageswanderungen und Freizeiten
vorgestellt.
2005: 4-Tagesfahrt im Mai in die Bayrische Rhön; Freizeit
auf Sylt im Oktober
2006: Wanderfreizeit in Schönau am Königsee im
September.
Mit einem Dank an die anwesenden Wanderfreundinnen und Wanderfreunde
schloss der Vorsitzende die Versammlung.
K.M.
Kulturfahrt nach Berlin
Berlin ist eine Reise wert! Das können 47 Wanderfreunde
und 3 Gäste bestätigen, die am 13./14. März
2004 Berlin besuchten. Unsere Reise begann früh am
Morgen um 6 Uhr. Nach zwei kurzen Stopps erreichten wir
frühzeitig Berlin und hatten noch Zeit für einen
Bummel durch das Brandenburger Tor, bevor um 13 Uhr die
Führung durch den Reichstag begann. Dank guter Verbindung
unserer Wanderfreundin Christa Groß mußten wir
uns nicht in die lange Schlange der wartenden Besucher einreihen.
Im Plenarsaal des Reichstages erfuhren wir bei einem sachkundigen
45-minütigem Vortrag Einzelheiten über die wechselvolle
Geschichte des Hauses von der Kaiserzeit, Weimarer Republik,
Nationalsozialisten bis zur Wiedervereinigung. Der 1894
errichtete Bau wurde nach Reichstagsbrand und Kriegszerstörung
in den Jahren 1990 bis 1998 wieder aufgebaut, restauriert
und ist seit September 1999 Sitz des Bundestages. Ein besonderer
Anziehungspunkt ist die von Sir Norman Foster geschaffene
und begehbare 23 m hohe Kuppel aus Stahl und Glas. Durch
eine spezielle Spiegelkonstruktion in der Kuppel wird das
Tageslicht gebündelt und in den Plenarsaal reflektiert.
Von der Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Rundblick
über Berlin.
Nach der Führung wurde es Zeit, unser Hotel ,,Berliner
Ring" in Dahlewitz aufzusuchen. Nach einem guten Abendessen
wollte ein Teil der Wanderfreunde noch Berlin bei Nacht
erleben.
Für Sonntag war eine dreistündige
Stadtrundfahrt mit Stadtführer im Programm. Berlin
ist flächenmäßig mit 886 km2 die sechstgrößte
Stadt der Welt und hat 3,3 Mio. Einwohner. Die U-Bahn erstreckt
sich über ein Schienennetz von 200 km. Die Besichtigungstour
führte uns vom Bahnhof Zoo über Schöneberg,
Kreuzberg, Hansaviertel und weitere Stadtteile. Weiter ging
es vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten wie Rotes Rathaus
mit Sitz des Bürgermeisters, Gendarmenmarkt, Unter
den Linden und Museumsinsel. Der Checkpoint Charlie mit
Resten der Mauer erweckte ungute Erinnerungen an die Teilung
der Stadt. Am Potsdamer Platz, vor 10 Jahren noch eine Wüstenei,
ist durch imposante Neubauten von Daimler Chrysler, Sony
und Beisheim ein neues Viertel entstanden. Das Sony Center,
vom deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn erbaut,
wurde im Jahr 2000 eingeweiht. Sehr schön gestaltet
ist der Innenhof. Auffällig ist das Zeltdach, das je
nach Wetterlage geöffnet oder geschlossen werden kann.
Dank unseres guten Stadtführers haben wir sehr viel
über die Geschichte des alten und neuen Berlin erfahren.
Nach einer Mittagsrast traten wir um 15 Uhr die Heimreise
an und trafen um 20 Uhr in Fuldatal ein.
Es war ein sehr schönes Wochenende, an das wir uns
sicher noch lange erinnern werden.
Unserem Kulturwart Gottfried Gaebelein, der diese Fahrt
geplant und organisiert hat, sagen wir hiermit unseren herzlichen
Dank.
I.B.
Heilfasten und Wandern in Nieheim
Die Fastenwanderwoche in Nieheim gehört nun schon
seit 1999 zum festen Programm unseres Wandervereins. Auch
in diesem Jahr haben wir mit sieben Frauen und einem mutigen
Mann an dem regelmäßig in der Fastenzeit stattfindenden
Seminar "Heilfasten und Fasten-Wandern" in der
Kolping-Bildungsstätte Nieheim teilgenommen.
Fasten bedeutet auf der einen Seite freiwilligen Verzicht
für eine begrenzte Zeit auf Nahrung und Genussmittel;
auf der anderen Seite aber hohen Gewinn an Besinnung und
Lebensfreude.
Unser Morgen begann mit einer Bildmeditation und Textlesung
von unserer Fastenleiterin Ulla Johlen-Schnelle. Nach dem
Spaziergang durch Nieheim waren wir gerüstet für
das Vormittagsprogramm mit Gymnastik, Ernährungslehre
und Gesprächen. Am Nachmittag stand Wandern auf dem
Programm. Gerade während unserer Fastenzeit vom 15.
bis 21. März hat es Petrus besonders gut mit uns gemeint.
Bei herrlichem Wetter konnten wir in der schönen Landschaft
des Eggegebirges unsere Wanderungen rund um den Luftkurort
Nieheim, nach Bad Hermannsborn, zur Klosterkirche Marienmünster,
zum Schloss Holzhausen und zum kleinen Dorf Erwitzen genießen.
Da einige gute Sänger mit zu unserer Gruppe gehörten,
haben wir jede Gelegenheit genutzt, unsere Lebensfreude
auch im Gesang auszudrücken. Der Tag klang aus mit
verschiedenen Formen der Gymnastik, mit Malen und Massage.
Es war eine schöne, harmonische Woche und wir freuen
uns schon auf eine weitere gemeinsame Zeit im nächsten
Jahr.
L.H.
Maitour der Herren 2004
Am 1. Mai trafen sich 16 unternehmungslustige
Wanderfreunde aus Fuldatal an der Endstation der Straßenbahn
- ein weiterer Wanderfreund gesellte sich später hinzu
- um zur traditionellen Maitour aufzubrechen. Die Führung
übernahmen, auch das ist traditionell, die Wanderfreunde
Karl Beyer und Gerhard Goldmann und wie immer waren das
Wetter und die Stimmung ausgezeichnet.
Straßenbahn und Bus brachten
uns nach Vollmarshausen, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Von da aus ging es bergauf in den nahegelegenen Naturpark
Meißner - Kaufunger Wald. Noch bevor wir uns so richtig
warmgelaufen hatten kamen wir an einen kleinen Parkplatz,
wo die Wanderführer zur Aufmunterung und Erfrischung
einen mit einem Bierkasten bestückten Pkw abgestellt
hatten. Diese Einladung - eine Spende unseres Wanderfreundes
Karl Berninger - nahmen die Wanderer gern an und nutzten
die Gelegenheit zur Frühstückpause im "Stammlokal"
am Wegesrand. Wir saßen wohl an einem sehr beliebten
Spazierweg, denn während unserer kleinen Pause kamen
etliche Gruppen mit Kind und Kegel, Kinder- und Bollerwagen
an uns vorbei.
So gestärkt konnten wir anschließend unsere Wanderung
durch den Wald fortsetzen. Der Weg ging zunächst weiter
stetig bergauf, zwischendurch wurden wir jedoch für
die Anstrengung mit herrlichen Aussichten über die
in frühlingshaft frisches Grün und Gelb getauchte
Landschaft belohnt.
J.H.
Fahrt der Bastelgruppe am 1. Mai
Um 6.00 Uhr starteten wir mit einem voll besetzten Bus in
Richtung Hamburg. Ziel des diesjährigen Ausflugs war
ein Besuch der Speicherstadt mit Gewürzmuseum und eine
Barkassenfahrt durch den Hafen. Kurz vor Hamburg wurde auf
einem Parkplatz unser mitgebrachtes Frühstück
aufgebaut und alle haben kräftig zugelangt. Im Hamburger
Hafen angekommen bestiegen wir wie vorgesehen eine Barkasse,
die uns durch die Speicherstadt und den Hafen fuhr. Der
Hamburger Hafen ist einer der großen Transitplätze
für Nord- Mittel- und Osteuropa. Die meisten Güter
werden in großen Containern verladen. Wieder in der
Speicherstadt angekommen, besuchten wir nun das einzige
Gewürzmuseum der Welt. Über 700 Exponate aus den
letzten 5 Jahrhunderten erzählen Gewürzgeschichte
vom Anbau bis zum Fertigprodukt. Nach einem Einführungsvortrag
durfte man bei einem Rundgang ca. 50 Rohgewürze riechen,
schmecken und anfassen. Zur Zeit ist eine Ausstellung unter
dem Motto "Omas Küche lebt"! Hier waren ein
Küchenherd aus früherer Zeit mit Wasserschiff,
Töpfe, Geschirr und allerlei Küchengeräte
zu bestaunen.
Nach dem Museumsbesuch und einem kurzen Aufenthalt an den
Landungsbrücken bestiegen wir wieder unseren Bus und
suchten außerhalb von Hamburg einen geeigneten Platz
für unsere Kaffeepause und stärkten uns am selbstgebackenen
Kuchen und Kaffee. Der Wettergott hatte es wieder einmal
gut gemeint und der Regen setzte erst auf der Rückfahrt
ein. Vielen Dank den Damen des Bastelkreises für das
gute Frühstück und den Kuchen.
H.M.
Vier-Tage-Wanderfahrt ins Bergische Land
Das Bergische Land, zwischen Ruhr, Rhein und Sieg gelegen,
hat viele der Wanderfreunde wegen seines ganz besonderen
landschaftlichen Reizes sehr verblüfft. Schon bei der
Ankunft an der Müngsterer Brücke, die in einer
Höhe von 107 Metern das Tal der Wupper überspannt,
konnte man erahnen, was uns Wanderer erwartet. Begrüßt
von Dieter Gentzsch, erfrischt mit "Kölsch"aus
seinem Kofferraum, bewältigten wir einen ca.6km lagen
Höhenweg bis zum Schloss Burg. Tief unter uns die Wupper,
über uns ein Himmel, der es wider Erwartung gut mit
uns meinte. Ein Sessellift beförderte alle auf den
ehemaligen Stammsitz der Grafen von Berg. Diese waren auch
die Namensgeber des Bergischen Landes. Im Anschluss an eine
ausgedehnte Besichtigung dieser mächtigen, von tatkräftigen
Bürgern rekonstruierten Museumsburg des Mittelalters,
erwartete uns im Städtchen unterhalb der Burg eine
"Bergische Kaffeetafel". Kurioseres hatte zuvor
wohl niemand von uns zum Kaffee genossen. Waffeln mit Sahne
und Milchreis, Schwarzbrot, Käse und Wurst, Rührkuchen,
Stuten und Zwieback machten jeden rundum satt. Schon am
Abend dieses "Anreisetages" ,nach Beziehen des
Hotels in Leverkusen ,der abendlichen Stadterkundung der
von dem Bayer-Konzern geprägten Stadt, konnten viele
feststellen: "Wir haben schon jetzt viel erlebt!"
Bedingt durch die Anzahl der Teilnehmer (53) bildeten sich
an den nächsten beiden Wandertagen drei kleinere Aktionsgruppen.
Während die Wanderer am Freitag anspruchsvolle Rundwanderungen
(18 bzw. 15 km) machten, sahen sich die übrigen Damen
und Herren im Bayer-Park (Japanischer Garten) um und besuchten
das Schokoladenmuseum in Köln. Liebenswürdigerweise
übernahmen Inge Zmrhal und Helma Zänkert dabei
die Rolle der Reiseführer. Am Samstag wurde die Grosse
Dhünntalsperre umwandert. Mit einem Stauinhalt von
81 Mio Kubikmetern ist sie die größte Trinkwassertalsperre
im Bergischen Land. Die Landschaft rund um diesen See, wie
überhaupt die des gesamten Bergischen Landes erinnert
beim ersten Wahrnehmen an das Allgäu; sanfte Hügel,
Wälder und Wiesen - wohin man schaut. Nach Getreide-
oder Kartoffelfeldern sucht man da vergebens. Beim Wandern
geht es in rascher Folge bergauf und bergab. Einen herrlichen
Rundblick über das Bergische Land bis zu den Turmspitzen
des Kölner Doms konnten einige Wanderer nach Besteigen
des Hindenburgturms auf der Ketzeberger Höhe genießen.
Den Abschluß dieser schönen Tour bildete der
Altenberger Dom im Tal der Dhünn. Dort trafen sich
am Nachmittag alle drei Gruppen vor der gotischen Kathedrale.
In ihr befindet sich das größte Kirchenfenster
West- und Nordeuropas. Wegen einer Hochzeit, die dort gerade
zelebriert wurde, musste eine begrenzte Besichtigung sehr
leise geschehen. Ein für das Brautpaar gesungenes "Ave
Maria" in diesem ehrwürdigen Bauwerk des 13ten
Jahrhunderts war eine willkommene Entschädigung. Genutzt
wird die Kathedrale nach dem Willen des Preußischen
Königs als Simultaneum (gemeinsame Nutzung durch verschiedene
Konfessionen).
Der Abend dieses rundum schönen Wandertages war der
Geselligkeit gewidmet. Bunter Abend mit Musik und "Danze"
stand in dem Programmheft, das die Wanderführer mit
viel Arbeitsaufwand sehr ansprechend gestaltet hatten. Bunt
wurde er dann auch mit seinen vielen gereimten Vorträgen
und Sketchen. Gerda Carlberg hatte die Ereignisse der drei
vergangenen Tage sogar schon in Verse gefasst. Immer wieder
erfreulich ist es, wie viel und gern im Wanderverein getanzt
wird. Wandern ist demnach wohl die beste Fitnesskur für
Körper und Seele.
Der Sonntag war nicht nur der Heimfahrt vorbehalten; ein
mehrstündiger Zwischenstop in Köln stand auf der
Tagesordnung. Der wurde dann auch genutzt für einen
Spaziergang durch die Altstadt, entlang der Rheinpromenade,
Besuch eines Brauhauses und natürlich des Kölner
Doms. Dort wurde gerade ein portugisischer Gottesdienst
abgehalten. Konnten sie schon nicht im Dom verweilen um
ihn gebührend zu besichtigen, so stiegen einige eben
über die Wendeltreppe bis fast in die Spitze des 157
Meter hohen Südturms und genossen die Aussicht.
Am frühen Abend trafen alle wohlbehalten in Fuldatal
ein. Vier schöne Tage, an die man noch lange zurückdenken
wird, schöne Erinnerungen, die einem niemand nehmen
kann, erwecken schon jetzt Vorfreude auf die Himmelfahrtsfreizeit
im nächsten Jahr in der Rhön.
Dank von ganzem Herzen an die verantwortlichen Wanderfreunde
Ruth Schwanz, Gerhard Goldmann, Hannelore und Dieter Gentzsch
für ALLES.
H.Z.
Vogelbeobachtungen im Reinhardswald
Bei einer vogelkundlichen Exkursion erkundete der Zweigverein
Fuldatal des HWGHV die Vogelwelt um den Staufenberg im Reinhardswald.
25 Vogelarten in 98 Vogelrevieren wurden unter der Leitung
von Lothar Nitsche aus Zierenberg beobachtet. Die meisten
Vogelarten konnten nach ihrem artspezifischen Gesang festgestellt
werden, der bei der morgendlichen Wanderung von 6 bis 9
Uhr in einem vielstimmigen Konzert gut entwickelt war. Der
Schwarzspecht konnte beim lauten anhaltenden Balztrommeln
an einem trockenen Ast gehört werden. Der Buntspecht
war mit kürzeren Trommelwirbeln zu hören. Zu den
Seltenheiten gehörte der Gesang des Pirols und der
Ruf des Grauspechtes. Die häufigsten Sänger waren
Buchfink, Mönchsgrasmücke, die beiden Laubsängerarten
Fitis und Zilp-Zalp und der Zaunkönig. Einige Vogelarten
konnten auch an ihrem lauten Hacken nach Nahrung oder durch
lautes rufen nachgewiesen werden wie die Baumkletterer Buntspecht
und Kleiber.
L.N.
Mutwilliges Zerstören einer Brücke
Was mag Menschen dazu bewegen, Einrichtungen, die dem Wohle
der Allgemeinheit dienen, mutwillig zu zerstören?
Wie bereits schon vor drei
Jahren, wurde in den letzten Tagen wieder ein Geländer
der Brücke, die über den Höllgraben, nahe
Rothwesten führt, mutwillig zerstört. Die Brücke
ist ein Teil des Streckenwanderweges "Steigerpfad"
und eines beliebten Rundwanderweges, der bevorzugt von älteren
Spaziergängern und Kindern des Kindergartens benutzt
wird. Sie wurde vom Hessisch-Waldeckischen Gebirgs- und
Heimatverein, Zweigverein Fuldatal, errichtet und wird von
ihm gewartet und gepflegt. Die Wiederinstandsetzung ist
kosten- und arbeitsaufwendig.
Man muß fragen, was kann
unsere Gesellschaft dazu beitragen, Mitbürger (Jugendliche)
dahin zu bewegen, Frust und überschüssigen Kräfte
nicht in zerstörerische, sondern in positiv-kreative
Taten umzusetzen?
G.Z.
Familienwanderung 2004
Schon Tage vor dem eingeplanten Termin schauten unsere Wanderfreunde,
insbesondere die verantwortlichen Organisatoren, besorgt
zum Himmel. Aber rechtzeitig zur Veranstaltung am ersten
Julisonntag hatte sich das Wetter gebessert. Zwar war es
ein wenig kühl, wenn die Sonne gerade nicht schien,
doch mit geeigneter Kleidung wurde dieser Umstand ausgeglichen.
Die Wanderer, darunter einige Gäste, mit dem Bus angereist,
begannen ihren gemütlichen Marsch in der Nähe
von Breuna. Unter der Führung der Familie Huisinga
wurde das Ziel, der Grillplatz Oberelsungen, angelaufen.
Hier hatten die Mitglieder des Festausschusses, wie bereits
auch bei den Familienwanderungen der Vorjahre, den Platz,
die Grilleinrichtung und die Getränkeausgabe einladend
eingerichtet. Zahlreiche Vereinsmitglieder, die an der Wanderung
nicht teilnehmen konnten, kamen mit ihren PKW angereist.
Nach Bekanntgabe, dass die Getränke wegen eines runden
Geburtstages unseres Vereinsvorsitzenden Jürgen Huisinga
von ihm spendiert wurden, konnte das Grillfest richtig beginnen.
Kaffee und Kuchen am Nachmittag rundeten einen schönen,
gelungenen Tag ab.
Unser Dank gilt den Verantwortlichen,
den Kuchenbäckern, unserem Wanderfreund Jürgen
Huisinga und ganz besonders dem Team des Festausschusses,
das leider auch wieder die Aufräumungsarbeiten und
den Abtransport der Gerätschaften zu bewältigen
hatte.
G.Z.
Information:
Aktivitäten am Märchenlandweg
Der Märchenlandweg, ein
Wanderwegsystem rund um Kassel, hat eine Gesamtlänge
von 380 km und kann in mehrere Rundwanderungen variabel
aufgeteilt werden. Er ist ein Teil des
Kooperationsprojektes Wanderbares Deutschland"
zwischen dem Deutschen Touristenverband e.V. und dem Deutschen
Wanderverband. Dieses Projekt wird vom Bundesministerium
für Wirtschaft und Arbeit mit dem Ziel gefördert,
einen attraktiven Wandertourismus in Deutschland aufzubauen.
Im Bereich dieses Märchenlandweges
finden zahlreich kulturelle Veranstaltungen wie z.B.
naturkundliche oder heimatbezogene Vorträge, Tanzgruppendarbietungen,
Theateraufführungen,
geführte Wanderungen in der Region u.s.w. statt.
Die Einrichtung Region
Kassel-Land e.V. - Touristik und Regionalentwicklung"
sammelt
Veranstaltungstermine, bereitet sie auf und veröffentlicht
diese. Eine Aktualisierung erfolgt monatlich unter Veranstaltungen
am Märchenlandweg".
Der HWGHV-Gesamtverein präsentiert
die Veranstaltungen auf seinen Internetseiten unter
www.wandern-kurhessen.de" Veranstaltungen".
Interessierte Wanderfreunde
unseres Zweigvereins, die nicht über einen Internetzugriff
verfügen,
können sich mit unserer Vereinsgeschäftsführung
oder mit dem Pressewart in Verbindung setzen.
G.Z.
Radwanderwoche der Herren 2004
Schon einer Tradition folgend, fanden in diesem Jahr neun
Wanderfreunde unseres Vereins zusammen, um gemeinsam eine
Woche lang anspruchsvolle Radwanderungen zu untenehmen.
Nach dem Münsterland und dem Emsland in den Vorjahren,
bezog die Gruppe diesmal ein Standquartier in Nierheim am
Rhein. Von hier aus starteten die Tagesrundtouren in jeweils
unterschiedliche Gebiete wie:
Tour entlang des Reinufers nach Worms und weiter durch das
westliche Rheinvorland zurück.
Fahrt durch das Rheinhessische Hügelland und zurück
über Mainz.
Fahrt durch die hessischen Rheinauen - das Ried - mit der
Stadt Groß-Gerau.
Fahrt durch das Tal der Selz mit der Stadt Alzey und dem
Alzeyer Hügelland.
Rundfahrt entlang des Rheines auf beiden Uferseiten über
Mainz, Ingelheim, Bingen, Rüdesheim, Wiesbaden und
Gustavsburg.
Die Routen führten überwiegend auf gut zu befahrenden
Wegen durch Auwälder, landwirtschaftlich genutzte Flächen
und durch Wein- und Obstanbaugebiete. Die Julitage bescherten
uns - abgesehen von einem halben Regentag - warmes bis schwüles
Wetter, das uns Radfahrer kräftig zum Schwitzen brachte.
Ein Teil unserer Freizeit wurde kulturellen Dingen gewidmet.
Stadtführung in Oppenheim und Mainz mit Dombesichtigung
standen auf dem Programm. Auch kameradschaftlich gesellig
kam die Gruppe nicht zu kurz. So konnte sie am letzten Tag
die Gelegenheit nutzen, sich im Weinanbau unterrichten zu
lassen. Die erworbenen Kenntnisse wurden sogleich bei der
Probe zahlreicher Weinsorten eingesetzt. Gutes Essen und
Musik taten das Übrige.
In der Hoffnung, auch im kommenden
Jahr wieder bei unserer "Radwoche" dabei sein
zu können, verabschiedeten sich die Radwanderfreunde,
sichtlich zufrieden mit ihren diesjährig erbrachten
Leistungen.
G.Z.
Mühsame Brückenreparatur
Die im Mai mutwillig zerstörte Brücke, die über
den Höllgraben, nahe Rothwesten führt, (wir berichteten
darüber) wurde von Mitgliedern unseres Vereins wieder
repariert und optimiert. Die Instandsetzungsarbeiten erwiesen
sich jedoch - entgegen der ersten Abschätzung - als
mühsam und aufwendig. So mußten z.B. Fahrerlaubnisse
eingeholt werden, damit Material und Werkzeuge an die Baustelle
transportiert werden konnten. Der Zufahrtsweg musste teilweise
von Büschen freigeschnitten werden. Auch wegen plötzlich
eintretendem Schlechtwetter waren die Akteure gezwungen,
die Arbeiten vorübergehend einzustellen.
Inzwischen sind die Reparaturmaßnahmen
abgeschlossen und die Brücke kann wieder von allen
gefahrlos genutzt werden.
Dem Bau- und Hüttenwart
(Wanderfreund Manfred Schweitzer) und seinen allzeit bereit
stehenden Helfern (G. u. W. Makarowski, H. Zänkert)
herzlichen Dank für den tatkräftigen Arbeitseinsatz.
Dank auch der Gemeinde Fuldatal für die Deckung des
Materialbedarfs und dem Bauhof für die großzügige
Bereitstellung der notwendigen Gerätschaften.
G.Z.
Zweite Tages-Radwanderung 2004
Die Warburger Börde, ein flacher, fruchtbarer Landstrich
nordöstlich von Warburg, trägt den Beinamen "Börde"
mit Recht. Große üppige Getreide- und Rübenfelder,
stattliche Bauernhöfe und Getreidesilos zeugen vom
Reichtum dieser Gegend. Die gute Idee dieses Gebiet einmal
mit dem Fahrrad zu erkunden hatte unser Wanderfreund Horst
Schuller. So fanden zwölf Wanderfreunde und -freundinnen
(einschließlich Gäste) zusammen und fuhren am
letzten Sonntag mit dem Zug von Obervellmar nach Warburg.
Das hier beginnende Radwandern (ca. 50 km) auf vorwiegend
gut ausgebauten Rad- und Wirtschaftswegen bereitete allen
Teilnehmern sichtliches Vergnügen. Zudem war das Wetter
ideal.
Die Heimfahrt ab Warburg mit dem Zug, sorgte für etwas
Nervenkitzel. Es ist doch erstaunlich, wie viel Fahrradtouristen
am Sonntag den öffentlichen Nahverkehr als Transportmittel
benutzen.
Herzlichen Dank an die Radfreunde die alle dazu beigetragen
haben, unsere Tour zu einem Erfolg werden zu lassen.
G.Z.
Unsere Teilnahme am 104. Deutschen Wandertag
Nachdem sich die Deutschen
Wanderer im vergangenen Jahr in der Region Schwarzenberg/Erzgebirge
in Sachsen zusammengefunden hatten, wurde der 104. Deutsche
Wandertag am 19.September an der Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern,
mit Hauptaustragungsort Kühlungsborn, begangen. Schon
eine Woche vorher hatten in der Region zwischen dem Ostseebad
Reprik und dem Ostseeheilbad Graal-Müritz zahlreiche
Wanderungen und kulturelle Veranstaltungen stattgefunden.
Zum Wandertag reisten bundesweit
etwa 20.000 aktive Wanderer an. Diese sind Mitglieder aus
56 regionalen Hauptvereinen mit je zahlreichen Ortsgruppen
bzw. Zweigvereinen. Höhepunkt der Veranstaltung war
der gemeinsame bunte Festzug.
Der Hessisch-Waldeckische Gebirgs-
und Heimatverein - Gesamtverein - (HWGHV) war mit 16 Zweigvereinen
vertreten. Mit von der Partie, wie bereits in den vergangenen
Jahren, präsentierte unser Zweigverein Fuldatal eine
kräftige Gruppe. Angeführt von den beiden Vorsitzenden,
dem altbewährten Wimpelträger und dem obligatorischen,
überdimensionalen Wanderrucksack - der stets auf einem
Handwagen transportiert wird -, fand unser Verein Beifall
und Anerkennung.
In Verbindung mit dem Wandertag
kombinierten die 56 Teilnehmer unseres Vereins die 7tägige
Reise an die Ostsee mit Informations- und Bildungsfahrten.
Das Standquartier war in Stralsund. Bei gutem Wetter konnten
sich unsere Wanderfreunde einen breiten Eindruck von dem
nordöstlichen Teil Mecklenburg-Vorpommerns verschaffen.
Verstärkt wurde die Reisegruppe durch Mitglieder unserer
Nachbarvereine Melsungen, Vellmar und Ahnatal.
Der 105. Deutsche Wandertag
findet im Juli 2005 im Thüringer Wald statt. Bis dahin
können die in Kühlungsborn erworbenen zahlreichen
Erlebnisse verarbeitet werden.
G.Z.
Heimat- und Brauchtumsnachmittag
Mehr als 400 Wanderfreunde des HWGHV und Gäste trafen
sich am vergangenen Samstag im herbstlich geschmückten
Bürgersaal in Ahnatal-Weimar, um das Heimat- und Brauchtumsfest
zu feiern. Ausrichter dieser Veranstaltung, die im vergangenen
Jahr in Kaufungen stattfand, waren der Zweigverein HWGHV
Ahnatal 1990 e.V. und der Zweigverein HWGV Kassel 1883 e.V..
Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
des Gesamtvereins Claus Eichel, eines Vertreters der Gemeinde
Ahnatal und des 1. Vorsitzenden des gastgebenden Vereins
Hans-Jürgen Pakusch, wurde den Gästen ein anspruchsvolles
kurzweiliges Programm geboten. Neben zahlreichen Musik-
Trachten- Volkstanzgruppen und Einzelvorträgen präsentierte
sich unser Verein mit seinem Singkreis. Gerne waren Chorleiter
Günther Hallaschka und die Sänger und Sängerinnen
der Bitte, an dem Festprogramm mitzuwirken, gefolgt. Günther
Hallaschkas großes Engagement, etliche zusätzliche
Übungsstunden , von allen gern angenommen, wurden durch
einen gelungenen Auftritt belohnt. Sechs Liedbeiträge,
in denen die Liebe zum Wandern und die Verbundenheit mit
unserer Heimat zum Ausdruck kamen, mit erklärenden
Worten von unserem Kulturwart Gottfried Gäbelein angekündigt,
wurden vom Publikum mit Beifall belohnt.
Eine Veranstaltung wie dieses im vergangenen Jahr wiedererweckte
Brauchtumsfest ist eine gute Gelegenheit, Nachbarvereine
kennen zu lernen und unser heimatliches Brauchtum zu erhalten.
Dem kleinen noch ganz jungen Verein Ahnatal ist dieses vorbildlich
gelungen.
H.Z.
Hüttenabend 2004
Eine der geselligen Varianten unseres Wander- und Heimatvereins
ist der Hüttenabend. Er wurde am Samstag, den 06.11.
in unserem Vereinslokal gefeiert.
Vor den offiziellen Begrüßungsworten
des 1. Vorsitzenden Jürgen Huisinga eröffnete
unser Singkreis, unter Leitung von Günter Hallaschka,
mit einem Lied die Veranstaltung. Zwei weitere Chorsätze
folgten, die die zahlreichen Mitglieder und Gäste des
schön geschmückten Saals auf einen vergnüglichen
Abend einstimmten.
Wie schon üblich, wurden
in diesem passenden Rahmen Ehrungen vorgenommen.
Für 10jährige treue Mitgliedschaft wurden folgende
Wanderfreunde und -freundinnen geehrt:
Walter Makarowski, Helga Makarowski, Helmut Perrey, Christel
Perrey und Liesel Brede.
Die Eheleute Helmut und Elisabeth Friedrich, Artur und Emilie
Mandel und die Wanderfreundin Irmtraud Hartwig, waren an
diesem Abend verhindert. Die Ehrungen werden zu einem späteren
Zeitpunkt nachgeholt.
Der Übergang zum geselligen
Teil begann mit einem gemeinsamen Abendessen. Das Motto
des Abends lautete: "Weinfeste in deutschen Landen".
Die Mitglieder des Festausschusses hatten sich, wie bereits
in den vergangenen Jahren, viel neues einfallen lassen.
Sie haben keine Mühen gescheut, den Abend organisatorisch
zu gestalten, den Unterhaltungsteil auszuarbeiten und zu
präsentieren. (Diese Vorbereitungsarbeiten haben der
Gruppe bestimmt auch viel Freude und Spaß bereitet).
So traten z.B. unser Wanderfreund Frieder Hobein zünftig
als "Bachus" und unsere Freundin Ruth Schwanz
im wahrsten Sinne des Wortes als "Kröver Nacktarsch"
auf. Auch alle anderen Akteure des Festausschusses waren
mit gekonnten und originellen Beiträgen vertreten.
Zwischendurch spielten die uns vertrauten "Torinos"
zum Tanz auf. Sie brachten Unterhaltungsmusik in gern gehörter
Art. Eine Tombola mit lukrativen Preisen rundete die Gestaltung
des Abends ab.
Nochmals herzlichen Dank dem
Festausschuß, dem es wieder einmal gelungen war, den
Hüttenabend einfaltsreich und prächtig zu gestalten.
G.Z.
Weihnachtsmarkt
Auch in diesem Jahr hatten die Frauen des Bastelkreises
wieder einen weihnachtlich geschmückten und mit vielfältigen
Handarbeiten bestückten Stand auf dem Weihnachtsmarkt
in Ihringshausen aufgebaut. Tatkräftig unterstützt
wurden sie dabei wie stets von männlichen Helfern aus
dem Vorstand. Die bei den Treffen der Damen gefertigten
Arbeiten wurden für gemeinnützige Zwecke verkauft.
Adventswanderung
Die Adventswanderung in diesem Jahr begann nach einer kurzen
Anfahrt mit dem Bus bzw. PKW in der Parkanlage "Gesundbrunnen"
in Hofgeismar. Die Entstehung und Bedeutung dieses Brunnens
und der ihn umgebenden historischen Gebäude, wurden
den Busfahren in anschaulicher Weise während der kurzen
Fahrt von Jürgen Huisinga ins Gedächtnis gerufen.
Heute befindet sich auf diesem Gelände die Ev. Akademie.
Mehr als 80 Wanderfreunde, auch etliche Kinder waren wieder
dabei, machten sich unter der Führung von Hajo Groß
und Jürgen Huisinga auf den Weg nach Hümme. Entlang
der Lempe, durch Feld und Wald erreichte man nach ca. 6
Kilometern den auf einer Anhöhe gelegenen Segelflugplatz.
Dort oben wehte ein kräftiger Wind. Vor dem Hangar
warteten Christa Groß und Liesel Huisinga.schon auf
die Adventswanderer. Und drinnen im Gebäude standen
vor der Kulisse der kleinen Segelflieger und eines geschmückten
Tannenbaumes Tische mit Glühwein und heißem Tee
für die Durchgefrorenen bereit. Eine gelungene unerwartete
Überaschung für Groß und Klein. Der Weihnachtsmann,
von den Kindern mit Spannung erwartet, kam nicht wie erwartet
per Flugzeug vom Himmel, nein, er entstieg einem Wohnwagen.
Die kleinen Wanderer sangen Weihnachtslieder,sagten Gedichte
auf und wurden dafür vom Weihnachtsmann reichlich beschenkt.
Nach einem kurzen Wegstück bergab erwartete alle im
Gasthaus in Hümme ein mittägliches Buffet. Mehr
als 120 hungrige Wanderfreunde fanden in dem großen
Saal Platz. Festlich wurde es um 14.00 Uhr in der kleinen
Kirche des Dorfes, die bis auf den letztern Platz besetzt
war. Weihnachtslieder, klassisch und modern im Wechsel mit
besinnlichen gelesenen Texten brachten der Volkschor Hümme
und der Singkreis unter Leitung von Günter Hallaschka
den aufmerksamen Zuhörern zu Gehör. Im Anschluß
an diese gelunge kleine Feierstunde gab es im Gasthof Adventskaffee
und mitgebrachte Plätzchen. Der schöne winterliche
Adventswandertag, von den Initiatoren mit Liebe vorbereitet,
wird sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben.
HZ.
Spende des Bastelkreises an den Förderkreis der
Grundschule Simmershausen
Vom Erlös der auf dem Weihnachtmarkt in Ihringshausen
verkauften Handarbeiten werden jährlich Spenden an
gemeinnützige Einrichtungen überreicht. Im vorigen
Jahr erhielten die Kindergärten in Ihringshausen jeweils
eine Spende.
In diesem Jahr wurde eine Spende
an den Förderkreis der Grundschule in Simmershausen
übergeben.
Der Förderkreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die
Schule bei den Bemühungen,sich für das gesellschaftliche
Umfeld zu öffnen, zu unterstützen. Insbesondere
dieOrganisation von Betreuungsangeboten außerhalb
des Unterrichtes, Optimierung der Lehrmittelbeschaffung
,sowie die Ausrichtung von erlebnispädagogischen Veranstaltungen
gehören zu den Aufgaben.
K.M.
Training in Erster Hilfe
für Wanderführer
Welcher Wanderführer ist
nicht erleichtert, wenn seine geführte Wanderung ohne
nennenswerte Komplikationen wie z.B. Verletzungen oder sonstige
körperliche Beeinträchtigungen bei einem seiner
Mitwanderer, zu Ende gebracht werden kann.
Ein jeder von uns, ob in seinem
täglichen Tätigkeitsbereich, im Straßenverkehr
oder bei unserem Hobby dem Wandern, setzt sich mehr oder
weniger unkalkulierbaren Gefahren aus. Gerade unsere Wanderungen
führen oft durch unwegsames Gelände. Um bei einem
Zwischenfall mit körperlichen Beeinträchtigungen
die richtigen Hilfsmaßnahmen vornehmen bzw. einleiten
zu können, haben sich am vergangenen Samstag einige
unser Wanderführer und -führerinnen in Simmershausen
zusammengefunden und einen Trainingskurs in "Erster
Hilfe" absolviert. Trainerin des Kurses war Frau Christiane
Stange von der Johanniter-Hilfsorganisation in Kassel. Frau
Stange hat ihr abgestecktes Ziel vorbildlich an die Kursteilnehmer
vermittelt.
Alle Wanderführer haben
wieder erkannt, dass eine regelmäßige Schulung
in der Ersten-Hilfe unbedingt notwendig ist, um bei einem
akut auftretenden Fall selbstsicher Hilfsmaßnahmen
vornehmen zu können.
Dank an unserem Wanderwart,
der die Veranstaltung organisiert und für höchste
Zufriedenheit aller Teilnehmer gesorgt hat.
G.Z.
Fahrt nach Potsdam im März 2005
Zur ersten "Kulturfahrt" in diesem Jahr, führte
uns das Ehepaar Gaebelein in die Stadt Friedrich des Großen,
nach Potsdam.
Nach einer angenehmen Busfahrt hatte jeder Reiseteilnehmer
genügend Zeit zu einem Bummel durch die Fußgängerzone,
die von schönen wieder hergerichteten Bürgerhäusern
des 18. Jhr. gesäumt wird.
Für den Nachmittag stand eine geführte Besichtigung
des "Cecilienhofes" auf dem Programm. Und wer
glaubte, nach dem Abendessen im Hotel, einen ruhigen Abend
verbringen zu können, der irrte. Es ging mit dem Bus
nach Berlin. "Berlin im Lichterschein" ein tolles
Erlebnis. Von allen Teilnehmern wurde diese Abendfahrt zum
absoluten Highlight erklärt.
Am nächsten Tag besuchte die Gruppe "Sanssouci"
den Park, das Schloß und das königl. Hofgut.
Abschluß in Potsdam war eine Führung durch die
Stadt mit dem wunderschönen "Stadtschloß",
dem Alexandrowka und dem holländischen Viertel.
Eine erlebnisreiche und interessante Reise in unsere deutsche
Geschichte.
G.D.
Busfahrt der Bastelgruppe am 1. Mai
Noch zog der Nebel über die Felder als wir am frühen
Morgen mit dem Bus in Fuldatal tarteten. Aber dann kam die
Sonne durch und es wurde ein schöner frühsommerlicher
Tag. Unser Ziel war wieder der Vogelpark Walsrode, wohin
wir im Jahr 1986 unsere erste Busfahrt mit der Gruppe unternommen
hatten. Seit der Zeit führen wir in jedem Jahr am Maifeiertag
eine Busfahrt durch.
Im Jahr 1958 wurde auf dem Gelände des Parks ein Liebhaberzoo
mit einigen Fasanen gegründet. Später folgten
einige Wasservögel. 1962 wurde dann die Anlage als
Vogelpark offiziell eröffnet und danach ständig
erweitert.
Der Vogelpark gilt als der schönste Vogelpark der Welt.
Rund 4.600 Vögel aller Kontinente und aus allen Klimazonen
leben in der 22 Hektar großen Parklandschaft, die
mit ihrem Dschungel unter Glas und ihrer Meeresbrandung,
mit der größten Papageiensammlung der Welt und
einem Blütenmeer von Rhododendron, Tulpen, Narzissen,
Azaleen usw. einem Paradies gleicht. Bei dem herrlichen
Wetter erlebten wir einen wunderschönen Tag in dem
Gelände.
Für das leibliche Wohl während der Fahrt hatten
wir wieder bestens vorgesorgt. Erwähnen möchte
ich unser Frühstücksbüfett und am Nachmittag
den Kuchen, der von unseren Frauen wieder so liebevoll zubereitet
wurde. Nochmals herzlichen Dank dafür.
H.M.
Chronologie der Viertage-Wanderung in der Bayrischen
Rhön
Donnerstag, 05. Mai 2005.
So manch kritischer Blick wurde zum Himmel gerichtet, nachdem
nach der Begrüßung durch die Wanderführer
Ruth Schwanz und Gerhard Goldmann das Gepäck verstaut
und die Plätze im hauseigenen Bus der Gastwirtsfamilie
Kessler aus Reith eingenommen worden waren.
49 Wanderinnen und Wanderer aber, Hannelore und Dieter Gentzsch
sollten sich erst später dazugesellen, kann kein Wetter
schrecken. Also vertiefte man sich in das von Gerhard Goldmann
verteilte Programmheft, das gleich für den ersten Tag
eine Überraschung ankündigte. Nach zweistündiger
Fahrt wurde das Städtchen Schlitz nördlich des
Vogelsberges, zwischen Fulda und Hersfeld gelegen, angefahren.
Im Hotel Vorderburg, in dem wir dann auch Hannelore und
Dieter trafen, erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet.
Anschließend nahm uns der Barde Michael in Empfang,
um uns durch seine Stadt zu führen. Michael, in dem
Outfit eines mittelalterlichen Bänkelsängers,
verstand es, uns auf "liederliche Weise" klanglich
begleitet von seiner Laute, die hervorragend restaurierten
Baudenkmäler (Burgen, Kirche, Rathaus, Fachwerk) und
den damit verbundenen geschichtlichen Hintergrund nahe zu
bringen.
Weiter ging die Fahrt. Schon um 14.00 Uhr war Reith erreicht.
Einer kurzen Pause im Hotel schloss sich ein gemeinsamer
Spaziergang zu einer imposanten ca. 1000 Jahre alten Eiche
an. Das Wetter war herrlich!
Freitag, 06. Mai 2005.
Wanderung der A und B Gruppe nach Hammelburg, einer der
ältesten urkundlich genannten Siedlungen in Unterfranken.
Die A bzw. B Gruppe marschierte am Morgen zu getrennten
Zeiten los; verschieden war dann auch die zu bewältigende
Wegstrecke. Die kleingliedrige Landschaft mit ihren sanften
Hügeln, lichte Wälder (Buchen und Kiefern) Bildstöcke
und Sühnekreuze an den Wegkreuzungen und die zu dieser
Jahreszeit besonders üppige Flora an den Weg- und Waldrändern
machten das Wandern auch bei bedecktem Himmel leicht. An
blühendem Waldmeister, Aronstab, Waldanemone, Küchenschelle,
Sonnenwolfsmilch, Salomonissiegel, Wiesensalbei und vieles
mehr konnte sich der interessierte Naturfreund erfreuen.
Die wohl interessanteste Wegstrecke war der Höhenweg
über den Hammelberg. Alte Weinberge schmiegen sich
dort an die steilen Muschelkalkhänge. Als ein plötzlicher
Regenschauer einsetzte, bot eine Hütte am Weinberg
wie eigens bestellt Schutz. Man staunte nicht schlecht über
die Ausstattung des Holzhäuschens, das so gar keine
Spuren von Vandalismus aufwies. Auf den Klippen dieses Höhenweges,
mit einer freien Aussicht auf die im Saaletal liegenden
Ortschaften, hatten Unbekannte lebensgroße Figuren
aufgestellt, die den Hammelburgern seither allerlei Rätsel
aufgeben. Eine dieser Figuren, Amalberga (eine Schwester
von Karl dem Großen), soll ihre Liebhaber von dem
Felsen in den Tod gestürzt haben. In Hammelburg angekommen,
war noch Zeit für eine Stadtbesichtigung. Gegen 16.30
Uhr brachte der Bus alle Wanderer zurück nach Reith.
Ganz so viel Glück mit dem Wetter hatten die Wanderfreunde,
die den Tag in der Obhut von Horst Endrich in Schweinfurt
verbracht hatten, nicht. Sie mussten des öfteren vor
starkem Regen flüchten.
Samstag, 07. Mai 2005.
Wanderung der A und B Gruppe zum Wittelsbacher Turm.
Schon früh versammelte sich eine Gruppe der Wanderer,
die an diesem Tag eine relativ lange Wanderung unter der
Führung des Hotelwirtes machen wollte. Felix, der mitgeführte
Schäferhund, umrundete vor dem Abmarsch die kleine
Herde. Allen war klar: Jetzt würde niemand mehr abhanden
kommen. Die Wanderung durch den Naturpark Bayrische Rhön
war anspruchsvoll und schön, obwohl der Regenschirm
treuer Begleiter war. Alle waren froh, nach ca. 24 km das
Ziel erreicht zu haben. Im Gastraum der kleinen Brauerei
neben dem 1908 erbauten Turm wartete schon die zweite Wandergruppe,
die eine etwas kürzere Wegstrecke zurückgelegt
hatte. Natürlich brachte uns der Bus auch nach dieser
Tour wieder ins Quartier zurück.
Die Nichtwanderer waren an diesem Tage, wieder begleitet
von dem Ehepaar Endrich, im Städtchen Steinau. Dort
war Gelegenheit, im Schloss u.a. Bekanntschaft mit den Brüdern
Grimm, die in Steinau ihre Jugend verbracht haben, zu machen.
Im Marstall des Schlosses befindet sich außerdem das
weitbekannte Marionettentheater. Auch die Altstadt mit dem
1561 erbauten Rathaus und der im 16.Jh. entstandenen Kaufhalle
hatten dem interessierten Beobachter einiges zu bieten.
Der im Wanderverein übliche gemütliche Abend,
verlief sehr harmonisch. Vielfältig musikalisch unterhalten
von einem einheimischen jungen Ehepaar und lustigen Beiträgen
von Hannelore und Gerhard, verging er wie im Fluge.
Sonntag, 08. Mai 2005.
Am Vormittag des Rückreisetages führten die Wanderfreunde
Ruth, Gerhard, Hannelore und Dieter, die diese schöne
Freizeit so ausgezeichnet organisiert hatten, die gesamte
Wandergruppe über einen 8 km langen Rundweg durch den
Ort Thulba, den Hetzsteg entlang des Flüsschens Thulba
zur Rheiter Mühle.
Nach dem Mittagessen ging es dann mit dem Bus in Richtung
Heimat. Gegen 14.00 Uhr wurde bei Fulda, am Schloss Fasanerie
(Hessens schönstes Barockschloss) eine Rast eingelegt.
Im eigens für die Wanderer reservierten Reitersaal
der einst fürstbischöflichen und später kurfürstlich-hessischen
Sommerresidenz konnte Muttertagskaffee getrunken werden.
Über ein Andenken in Form einer kleinen Reproduktion
eines Aquarellgemäldes von Schlitz, gemalt von G. Goldmanns
Schwägerin, konnten sich außerdem alle Frauen
am Muttertag freuen. Am frühen Abend, Zuhause angekommen,
waren alle froh darüber, wieder einmal einen so schönen
Teil unserer Heimat näher kennen gelernt zu haben.
Dank an alle, die uns dieses ermöglicht haben.
H.Z.
Wanderung im Tal der Ems, am 22. 05. 2005
Fröhlich bestiegen die Wanderer den Bus, der überpünktlich
an der Ihringshäuser Kirche vorfuhr. Sonnig gelbe Zettel
wurden verteilt, auf denen das bestellte Essen vermerkt
war. So leuchtend wünschten sich alle den Tag, obwohl
der Wetterbericht ganz anderes vorausgesagt hatte. Am Ausgangspunkt
angekommen, stiegen wir aus und begaben uns unter die Obhut
unserer Wanderführerinnen und des Wanderführers,
Anna Gundrum und Emmi Eberhardt für die B - Gruppe
und Helga und Horst Schuller für die A - Gruppe.
Wir verließen Zierenberg an den letzten Häusern
vorbei und zogen hinauf in den Wald, Blumen standen am Wegesrand
und die Vögel waren unterwegs und sangen. Fröhlich
plaudernd zog die Gruppe dahin, hielt bald an, um die Ausblicke
ins besonnte Land hinaus zu genießen. Dann liefen
wir durch den herrlichen Fachwerkort Burghasungen, den Berg
ließen wir rechts liegen und wanderten durch die Gemarkung
wieder hinauf in den Wald. Frühstückspause machten
wir bei frisch geschlagenen Lärchen, deren Holzgeruch
den Ort erfüllte. Danach ging es weiter im Wald voran
an Flächen blühenden Waldmeisters vorbei, der
den Wald mit seinem Duft erfüllte. Der nächste
Ort, den wir ansteuerten, war Martinhagen, wo wir es uns
nicht nehmen ließen, den Martinstein zu umrunden und
zu bestaunen, wie er so mitten im Ort herauswächst.
Kurz vor Erreichen der wieder aufgebauten Hubertushütte,
die oberhalb des Ortes liegt, sahen wir am Wegrand ein Kitz,
das trotz der vorbeiziehenden Wanderer liegen blieb. Was
ist wohl aus ihm geworden? Hier in der Nähe des Steinbruchs
machten wir Mittagsrast, die einen unter Dach, die anderen
ließen es sich im Sonnenschein schmecken. Nach wenigen
Kilometern am Waldrand und zwischen frisch bestellten Kartoffelfeldern
entlang erreichten wir dann unsere Endeinkehr, wo uns die
bereits Angekommen mit Hallo begrüßten, und genossen
einen frischen Trunk und das reichliche Essen. Gestärkt
traten wir pünktlich unsere Heimfahrt an, so dass wir
gegen 18.00 Uhr wieder in Fuldatal ankamen.
Und das Wetter? Wer hatte entgegen den Wettervorhersagen
dieses sonnige Wetter zu verantworten? Natürlich unsere
Wanderführer/Innen. Es war ein herrlicher Tag und eine
schöne Wanderstrecke, an die wir uns noch eine lange
Zeit erinnern werden.
K.K.
Eine Woche Radwandern in der Holsteinischen Schweiz
Einige unser acht Radwanderfreunde waren doch etwas überrascht,
dass die Holsteinische Schweiz, neben ihren zahlreichen
größeren oder kleineren Seen, hügelreiches
Gelände aufweist, das unserer nordhessischen Landschaft
- abgesehen von einigen höheren Bergen - nicht viel
nachsteht. Unsere Tages-Routenplanungen wurden daher sorgfältig
ausgearbeitet, um die etwa gut 60 km langen Radstrecken
so angenehm wie nur möglich zu gestalten.
Angereist mit PKW und montierten
Fahrradträgern, bezogen wir unser Standquartier in
der Stadt Bad Malente in einer angenehmen Pension. So lag
es auch nahe, dass unsere erste Tagestour rund um den "Großen
Plöner See" herumführte. Die weiteren Touren
wurden so gelegt, dass etwa die halbe Tagesstrecke durch
das Land und die übrige Strecke jeweils entlang der
Ostseeküste führte. Hierdurch war es möglich,
typisch holsteinische Dörfer, große Bauerngehöfte
bzw. stattliche Güter mit ihren mit Ziegelsteinen gemauerten
Kirchen und Gebäuden sowie einige historische Stätten
(Hügelgräber, Kloster Cismar u.s.w.) kennen zu
lernen.
Die Städte Lütjenburg und Eutin beeindruckten
uns ebenfalls mit ihren prächtigen Häusern, ihren
historischen Gebäuden und Anlagen.
An der Ostseeküste durchfuhren wir - z. T. entlang
der Promenaden - die Bäder-Orte Hohwacht, Dahme, Kellenhusen,
Grömitz, Neustadt, Haffkrug, Scharbeutz, Timmendorfer
Strand, Travemünde.
Um dieses große Aktionsfeld bewältigen zu können,
wurden wenige ausgewählte Strecken mit PKW oder öffentlichen
Verkehrsmitteln überbrückt.
Mit dem Wetter, Ende Mai, hatten
wir großes Glück; zeitweise war es sogar etwas
zu warm. Ein Wanderfreund, der vorsorglich seine Badehose
mitgenommen hatte, nutzte eine Erholungsrast um in der -
doch noch recht kühlen - Ostsee ein Bad zu nehmen.
Auf der Heimfahrt am Sonntag
nutzten wir die Gelegenheit, einen Bummel durch die Hansestadt
Lübeck zu machen und dabei die historischen Gebäude
der Stadt zu besichtigen.
Es war eine durch Harmonie,
Geselligkeit und Aktivität geprägte Woche. Wir
acht Radfreunde werden noch oft an die schönen Tage
zurückdenken, nicht ohne Hoffnung, dass im kommenden
Jahr die Freunde, die diesmal aus Gesundheitsgründen
nicht mitfahren konnten, wieder mit dabei sein werden.
G.Z.
Radtour von der Haustür aus
Den beiden Radwanderführern Horst Schuller und Gerhard
Zintel ging es am 5. Juni bei der ersten Tour des Jahres
bei der Wahl der Fahrstrecke darum, direkt vor der Haustür
zu starten, denn die Erfahrung in der Vergangenheit hat
gezeigt, dass die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
für eine größere Fahrradgruppe -speziell
sonntags- problematisch sein kann. Wie gut die Radwege in
und um Kassel inzwischen ausgebaut worden sind und welch
interessante größere und kleinere Touren Radwanderer
in und um Kassel unternehmen können, haben die 12 Radler
erfahren können. 60 km nordhessisches Bergland! Wer
denkt da nicht an schweißtreibendes Strampeln? Aber
weit gefehlt! Ohne besondere Anstrengungen radelte die Gruppe,
nachdem sie Vellmar, die Kasseler Nordstadt, die Aue, Nieder-,
Oberzwehren und Rengershausen hinter sich gelassen hatte
hinauf auf die Höhe nahe der Knallhütte. Weiter
ging es vorbei am Zentrallager des Volkswagenwerkes, durch
Kirchbauna bis nach Fehrenberg. Dort wurde an einem Holzplatz
neben einem Reiterhof eine Rast eingelegt. Anschließend
ließ man sich hinunterrollen ins Fuldatal. Entlang
der Fulda, durch Guntershausen, Dittershausen, Bergshausen,
das Buga-Gelände, ging die Fahrt auf der autofreien
Straße - am Tag des "Sattelfestes" - bis
zur "Grauen Katze". Erst dort fielen, nach dem
Genuß von Kaffee und Kuchen, erste Regentropfen. Rückblickend
wird sicher manch einer der Mitradler feststellen können,
dass die nordhessische Landschaft auch - oder besonders
- per Fahrrad einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.
Die Gemarkung um Kirchbauna radelnd zu erleben, ist schon
etwas anderes, als diese Gegend nur vom Hören-Sagen
zu kennen. Wie gut, einen Wanderführer wie Horst Schuller
zu haben, der sich so ausgezeichnet in Kassels Umgebung
auskennt. Die nächste Radwanderung im August führt
in den nördlichen Teil des Landkreises.
H.Z.
Teilnahme am Jahreswandertreffen in Felsberg
Pünktlich am Sonntagmorgen hatten sich 15 Wanderfreundinnen
und Wanderfreunde in Ihrinshausen eingefunden, um mit PKW-Fahrgemeinschaften
zum Jahreswandertreffen nach Felsberg zu fahren.
Der Burgverein Felsberg - ein Zweigverein des HWGHV - hatte
im Rahmen seiner Festveranstaltung "120 Jahre Burgverein
und Wiedereröffnung der Burg" das Jahreswandertreffen
des HWGHV in sein Festprogramm integriert. Es ist immer
wieder ein Erlebnis, wenn der größte Teil der
45 nordhessischen Wander- und Heimatvereine eine Abordnung
zum Wandertreffen entsendet. Man sieht viele bekannte Gesichter
und kann in Gesprächen Erfahrungen und Informationen
austauschen.
Wie üblich begann die Veranstaltung mit einem ökumenischen
Gottesdienst. Anschließend wurden neben einer Burg-
und Stadtführung mehrere kürzere oder längere
Wanderungen angeboten. So war z.B. die ca. 8 km lange Wanderung
durch die Flur Felsberg, entlang der ehemaligen Weinberge
von Bödiger - nur ein kleiner Teil wird heute noch
von einem Interessenverein bearbeitet - ein einzigartiges
Erlebnis. 151 Wanderfreunde nahmen daran teil. Sie waren
beeindruckt von der schönen offenen Landschaft und
dem Blick auf die drei umliegenden Burgen. Das Wanderwetter
war ideal, die Temperaturen waren entsprechend erträglich.
Zurückgekehrt auf die Burgwiese, konnten im Festzelt
die traditionelle Erbsensuppe, Grillspezialitäten oder
Kaffee und Kuchen genossen werden. Auch Getränke jeglicher
Art wurden angeboten.
Die Kundgebung am Nachmittag mit Grußworten aus Politik
und Interessenverbänden der Region, brachte interessante
Informationen und rundete das Wandertreffen ab. Bei dieser
Gelegenheit wurde auch der HGWHV-Wanderwimpel an den Bürgermeister
der Stadt Willingen übergeben, dessen Zweigverein im
Jahr 2006 das Wandertreffen organisieren wird.
Nachdem alle teilnehmenden Zweigvereine vom gastgebenden
Verein das traditionelle "Erinnerungswanderband"
erhalten hatten, löste sich die Veranstaltung langsam
auf.
Unserem Wanderwart H. Brackmann, der mit seinem Helfer H.
Brede für unserem Verein die Teilnahme am Wandertreffen
organisiert hatte, vielen Dank.
G.Z.
Familienwanderung 2005
Ein fester Bestandteil unseres Vereins seit Bestehen ist
die Familienwanderung. In früherer Zeit begannen die
Wanderfreunde den Tag mit ihren Kindern, Enkelkindern und
Bekannten mit einem lockeren Wandern an einen Ort, an dem
der Tag mit der Pflege des leiblichen Wohles und mit Spielen
verbracht wurde. Heute, das Durchschnittsalter der Vereinsmitglieder
ist gestiegen, hat sich die Veranstaltung mehr oder weniger
in ein "Treffen der Wanderfamilie" gewandelt.
Dennoch am vergangenem Sonntag
wanderten etwa 40 Wanderfreunde von Holzhausen bis zum Grillplatz
Termenei. Die etwa 9 km lange Wegstrecke war gut gewählt
und konnte gemütlich - bis auf einige unvorhersehbare
Hindernisse - von allen leicht bewältigt werden. Unsere
älteren Vereinsmitglieder reisten indessen mit Privatfahrzeugen
zum Wanderziel, um am "Treffen der Wanderfamilie"
teilzunehmen.
Den Grillplatz hatte inzwischen
unser bewährtes "Grillteam" beispielhaft
eingerichtet. Nach dem Eintreffen der Wanderer versorgte
es die Anwesenden mit Grillspezialitäten und Getränken
aller Art. Dankbar wurde dieser Service von allen angenommen.
Zur Überbrückung und zur Wiederanregung des Appetits
auf das angekündigte Kaffee- und Kuchenangebot, begab
sich der größte Teil unserer Wanderer auf eine
- den Bedürfnissen zugeschnittenen - größere
oder kleinere Rundwanderung.
Die "Familienwanderung"
verlief bei idealem Wetter mit anregender Unterhaltung in
angenehmer Atmosphäre.
Besonderen Dank gilt unserem
Veranstaltungsteam, das auch in diesem Jahr wieder mit größtem
persönlichen Einsatz das Gelingen der Familienwanderung
ermöglichte. Die umfangreich geleistete Arbeit ist
keine Selbstverständlichkeit.
G.Z.
Teilnahme am 105. Deutschen Wandertag in Saalfeld
Schon früh am Morgen
des letzen Sonntags hatten sich 35 Wanderfreunde an den
vereinbarten Treffpunkten eingefunden, um mit dem Bus zum
105. Deutschen Wandertag nach Saalfeld in Thüringen
zu fahren. Tags zuvor wurde für diesen Zweck das Erkennungszeichen
unseres Vereins, der überdimensionale Rucksack, auf
einem Handwagen hergerichtet.
Der jährlich einmal
vom Deutschen Wanderverband ausgerichtete Wandertag, fand
in diesem Jahr im Städtedreieck Rudolstadt - Saalfeld
- Bad Blankenburg am Saalebogen statt. Hier wurden eine
Woche lang für Deutsche Wander- und Heimatvereine Begegnungen,
Wanderungen und vielfältige Veranstaltungen angeboten.
Der Höhepunkt war der Umzug zahlreicher Wander- und
gleichgesinnter Vereine durch die Stadt Saalburg. Etwa Zehntausend
Teilnehmer waren gemeldet. Allein der Hessisch- Waldeckische
Gebirgs- und Heimatverein war mit 391 Wanderern aus mehreren
Zweigvereinen vertreten. Neben vielen originellen Umzugsmotiven
war unser Erkennungszeichen - der überdimensionale
Rucksack auf dem Handwagen - mit seinen lustigen, durch
einheitliche Kleidung erkenntlichen Begleitern, ein gern
gesehenes und umjubeltes Objekt.
Trotz warmem, zeitweise sonnigem
Wetter und den damit verbundenen Strapazen, war es ein Erlebnis,
an einer solch gewaltigen Veranstaltung teilzunehmen. So
herrschte im Bus auf der Heimfahrt bei etwas Mattigkeit
größte Zufriedenheit.
Wir freuen uns schon jetzt auf den 106. Deutschen Wandertag.
G.Z.
Radwanderung am 2. August 2005
Die Wetterprognose am vergangenen Sonntag hätte schlechter
nicht sein können - jedoch: Wer nicht wagt, der nicht
gewinnt! Getreu diesem Motto traten 12 Radwanderfreunde
die zweite Eintages-Radwanderung des HWGHV in diesem Jahr
an. Fuhr man im Frühsommer durch leuchtendgelbe Rapsfelder,
vorbei an blühenden Wegrändern und prächtig
stehendem Getreide, so war der Anblick der durch den Regen
und Hagel verdorbenen Weizenfelder diesmal eher traurig.
Eine frühherbstliche, schon an den "Altweibersommer"
erinnernde Atmosphäre, mit violettem Blutweiderich
und gelbem Rainfarn an den feuchten Wiesen- Wald- und Wegrändern
entschädigte den naturliebenden Beobachter. Entlang
der Ahne, Losse und dem Steinertsee ging es in angenehmer
Fahrt durch die Orte Niederkaufungen, Oberkaufungen, Helsa
und Wickenrode. Immer wieder schön anzusehen sind die
blitzsauberen liebevoll restaurierten Fachwerkhäuser
dieser Orte. Einer "nennenswerten" Steigung hinter
Wickenrode, hinauf über den Helserborn, - Radschieben,
was u.a. einen Blick in die Körbe der ersten Pilzsammler
dieses Jahres ermöglichte, war eine willkommene Abwechslung
- folgte eine rasante Abfahrt hinunter in das Tal der Nieste,
durch Nieste, Dalheim, Uschlag und Heiligenrode. Gegen 16.00
Uhr war die "Graue Katze" erreicht. Bei einer
wohlverdienten Stärkung, froh darüber, trotz des
stark verhangenen Himmels eine 70 km lange Tour glücklich
gemeistert zu haben, ließ man den Tag Revue passieren.
Alles war perfekt: die interessante, von Horst geplante
Radroute, überdachte bequeme Jausenplätze im Wald,
der gesundheitliche Aspekt und nicht zuletzt die gute Laune
aller Radler. Selbst eine Reifenpanne, zum Leidwesen der
betroffenen Radlerin, konnte die allgemeine Stimmung nicht
trüben.
H.Z.
Fahrt des Singkreises nach Coburg
Unser Singkreis hatte sich in diesem Jahr für die Tagestour
am 06.09.2005 die Stadt Coburg im Frankenland ausgesucht.
Es war ein Vorschlag unseres Chorleiters Günter Hallaschka.
Pünktlich um 6.40 Uhr starteten wir mit einigen Gästen
und erreichten um 10.30 Uhr Coburg, wo wir schon von zwei
Stadtführern erwartet wurden. Die Stadt hat 45.000
Einwohner und ist u.a. bekannt durch die Versicherungsgruppe
HUK Coburg mit ca. 3.500 Mitarbeitern.
Der Rundgang führte durch das südliche Stadttor
auf den Marktplatz mit dem 1450 errichteten Rathaus, das
bei Gründung auch als Kaufhaus genutzt wurde. Der tatkräftige
Herzog Joh. Casimir gab im 16./17. Jahrhundert durch großzügige
Renaissancebauten der Altstadt ihr Gepräge. Ein berühmter
Sohn der Stadt war Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha,
der Prinzgemahl der englischen Königin Victoria. Sein
Denkmal steht auf dem Marktplatz. Ein weiterer Ehrenbürger
der Stadt ist Johann Strauß, der dort seine dritte
Ehe einging.
Weiter ging es an schönen Fachwerkhäusern, dem
Münzmeisterhaus und dem alten Gymnasium zur Moritzkirche.
Zunächst besichtigten wir das Grabungsmuseum, die freigelegten
Grundmauern der alten Kirche. Die Moritzkirche wurde um
1420 erbaut. Schönstes Schmuckstück der Kirche
ist das 12 m hohe, mit Figuren und Reliefs geschmückte
Alabasterepitaph. Der Vormittag endete im Schloßhof
Ehrenburg. Der dreiflügelige Bau wurde 1543 auf dem
Boden eines Franziskanerklosters erbaut. Nach soviel Geschichte
konnten wir uns anschließend im Münchner Hofbräuhaus
bei kräftigem Essen und bayrischem Bier erholen. Ein
weiterer Höhepunkt war die anschließende Besichtigung
der "Veste Coburg", eine der größten
Burganlagen Deutschlands, auch genannt die "Fränkische
Krone". Die Burg wurde nie erobert, auch nicht von
Wallenstein im Dreißigjährigen Krieg. Das Burgmuseum
beherbergt eine vielseitige Kunstsammlung mit Prunkwaffen
und einer kompletten Rüstkammer, Gläsern aus mehreren
Jahrhunderten und mittelalterliche Heiligenbilder von Albert
Dürer und Lukas Cranach. Die größte Kostbarkeit
war ein mit Elfenbein verzierter Einband einer alten Bibel.
Das Lied "Eine feste Burg ist unser Gott" wurde
von Martin Luther im Jahr 1530 auf der Burg gedichtet.
Nach einer kurzen Kaffeepause verabschiedeten wir uns von
unseren sehr kundigen Stadtführern und traten um 17.00
Uhr die Heimreise an. Die Rückfahrt verlief entlang
des Thüringer Waldes und teilweise über Brücken
und Tunnel der neu erbauten Autobahn.
Unser Wanderfreund Dieter Geißler erklärte uns
hierbei ausführlich seine Heimat und die Entwicklung
der Städte und Gemeinden vor und nach der Wende.
Auch das Singen kam nicht zu kurz und zum Schluß stimmten
alle das Lied "Wenn Freunde auseinandergehn ....."
an. Nach guter Fahrt erreichten wir Fuldatal um 21.30 Uhr.
Danken möchten wir auch Gottfried Gaebelein, der zusammen
mit Herrn Fritsche die Fahrt organisiert hat.
I.B.
Syltfreizeit 2005
Das Jugendseeheim List auf Sylt war in den vergangenen Jahren
für unsere Wanderfreunde mehrmals Ziel einer Freizeit.
So auch in diesem Jahr vom 06. bis 15. Oktober.
Frühmorgens starteten wir mit dem Bus der SVG und erreichten
nach guter Fahrt nachmittags unser Ziel. Die Häuser
Westerland und List belegten wir mit 51 Wanderfreunden,
darunter einigen Gästen. Schon früh am Morgen
weckte uns Willi Bäcker mit fröhlichen Akkordeonklängen
und animierte zum Mitsingen. Den Tagesablauf konnte jeder
selbst gestalten, ein Wanderplan bestand nicht. In kleinen
Gruppen, zu zweit oder auch allein wurden Wanderungen und
lange Strandspaziergänge unternommen. Beliebt waren
auch Insel- sowie Kutterfahrten und Tagesausflüge auf
die Nachbarinseln Amrum und Föhr. Bei einem Dia-Abend
"Orkan auf Sylt" wurde deutlich, wieviel Land
bei jeder Sturmflut verloren geht. Die Schönheit der
Insel mit dem Steilkliff und die Vegetation mit Heidekraut
in den Dünentälern ist immer wieder beeindruckend.
Die Sonne verwöhnte uns 10 Tage lang, Rollkragenpullover
und Pudelmütze konnten im Koffer bleiben. Nach den
schönen Sonnentagen fiel das Kofferpacken schwer, doch
vorher feierten alle Wanderfreunde den traditionellen Abschiedsabend.
Willi Bäcker ließ in lustigen Reimen die vergangenen
Tage nochmal Revue passieren, mit Akkordeonbegleitung wurde
gesungen und manch lustiger Vortrag trug zum Gelingen dieses
Abends bei.
Bei der Rückfahrt hieß es sich in Geduld fassen,
durch einen LKW-Unfall auf der Autobahn kam es zu Staus
und Umleitungen. Nach gut 12 Stunden erreichten wir dann
aber wohlbehalten Fuldatal.
Den Organisatoren dieser Freizeit, Jürgen Huisinga
und Karl Meiss, sagen wir unseren herzlichen Dank.
I.B.
Was bietet unser Wanderverein neben Wanderungen?
Spazieren gehen mit Einkehr
zum Kaffeetrinken
Die aktiven Wandersleute von gestern sind heute in die Jahre
gekommen. Für viele von ihnen sind selbst kleine Wanderungen
beschwerlich oder gar unmöglich geworden. Muß
man sich deshalb von der liebgewonnenen aktiven Gemeinschaft
des Wandervereins ausschließen? Nein, denn vor etwa
drei Jahren haben erfahrene Wanderfreunde angeregt, eine
Spaziergängergruppe zu organisieren. Nicht unwesentlich
hierbei ist die gemeinsame Einkehr zum Kaffeetrinken, bei
der die sozialen Kontakte gepflegt werden. Das "Spazieren
gehen" findet regelmäßig statt und ist zu
einem festen Bestandteil unseres Vereinsgeschehens geworden.
Die Einrichtung erfreut sich großer Beliebtheit.
Tagesradwanderungen
Neben den ganztägigen Sonntagswanderungen, und den
Seniorenwanderungen erfreuen sich die Radwandertouren zunehmender
Beliebtheit. Das Hessische Bergland mit seiner hügeligen
Landschaft bietet gute Bedingungen für Tagestouren
von ca. 50 bis maximal 70 Kilometer. Zwei Touren, gut vorbereitet
und idealerweise vor der Haustür beginnend, ließen
dieses Jahr die Fuldataler Radlergruppe auf angenehme Art
den Alltag vergessen. Ein weiterer Pluspunkt war der gesundheitliche
Aspekt. Ohne allzu große körperliche Anstrengung
ist eine Radtour mit guten Freunden auch ein Fest für
die Sinne. Während die erste Tour Anfang Juni stattfand,
als die Natur sich von ihrer üppigsten Seite zeigte,
begegneten den Radwanderern im August schon die ersten Vorboten
des Herbstes.
Eine Woche Holsteinische
Schweiz.
Die "Radwanderwoche", seit einigen Jahren fest
im Wanderprogramm installiert, führte dieses Jahr eine
achtköpfige Männergruppe in die Holsteinische
Schweiz. Ausgehend vom Standquartier in Bad Malente unternahmen
sie Touren entlang der Ostseeküste durch u.a. Grömitz,
Scharbeutz, Travemünde. Typisch holsteinische Dörfer,
Bauernhöfe und Ziegelsteinkirchen in den Städten
haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Die nächste
Exkursion in 2006 ist schon geplant.
Kulturelle Unternehmungen
im Verein
Wie gefragt die Kulturfahrten sind, die der Kulturwart alljährlich
organisiert, zeigt die Tatsache der stets gut besetzten
Reisebusse.
Diesjährige Aktivitäten bisher:
Potsdam, die Stadt Friedrich des Großen, Schloß
und Park Sanssouci, der Cecilienhof, das Alexandrowka und
"Berlin bei Nacht" lassen die erlebnisreiche interessante
Reise in die Deutsche Geschichte in guter Erinnerung bleiben.
Für angenehme Entspannung
sorgte der abendliche Besuch des Theaterstückes "Die
drei Musketiere" von Alexandre Dumas, das in der Waldbühne
in Niederelsungen aufgeführt wurde.
"Auf den Spuren von Wilhelm
Busch", so stand es im Veranstaltungskalender am 3.Juni.
Schon der Titel spricht für sich. "Ach, was muß
man oft von bösen Kindern hören oder lesen! ..."
Da wurden Erinnerungen wach.
Der Busfahrt des Singkreises
nach Coburg im September schlossen sich etliche Wanderfreunde
an. Gemeinsam verbrachte man einen schönen Tag mit
Besichtigung der sehr beeindruckenden Feste, der großzügigen
Renaissancebauten und Fachwerkhäuser der geschichtsträchtigen
Stadt.
Wallenstein, Königin Viktoria, Martin Luther und Johann
Strauß sind nur einige der Berühmtheiten, die
mit der Geschichte Coburgs in Verbindung gebracht werden.
Der Singkreis und die Bastelgruppe
Beides sind beliebte Einrichtungen, die seit Jahren aus
dem Vereinsgeschehen nicht wegzudenken sind.
Während im Singkreis - er tritt fast ausschließlich
nur an vereinsinternen Festen und Veranstaltungen auf -
sangesfreudige Vereinsmitglieder, männlich wie weiblich,
unter der Leitung eines Vereinschorleiters zu aktuellen
Zeiten fleißig Chorsätze einübt, besteht
die Bastelgruppe nur aus Damen, die planmäßig
zu Bastelstunden zusammenfinden. Ihre Arbeit ermöglicht
es, dass sich unser Verein auf dem örtlichen Weihnachtsmarkt
gewinnbringend präsentieren kann. Der Erlös fließt
als Spende an eine gemeinnützige Einrichtung. Oft sind
die Damen der Bastelgruppe mit ihrem Einsatz bei Veranstaltungen
des Vereins aktiv.
G.Z.
Hüttenabend 2005 und Feier des 25-jährigen
Bestehens
Der Hüttenabend am 12.11. stand unter einem ganz besonderen
Vorzeichen - mit ihm feierte unser Verein sein 25-jähriges
Bestehen in unserem Vereinslokal "Haus Schönewald"
in Simmershausen. Ein spontan gebildeter Arbeitskreis mit
Klaus Kremin als Koordinator hatte die Feier gut vorbereitet
und organisiert; die Tischdekoration hatte der Bastelkreis
übernommen.
In seiner Begrüßung zeigte sich der Vorsitzende
Jürgen Huisinga erfreut über den guten Besuch
von rd. 130 Mitgliedern und zahlreichen Gästen, darunter
als Ehrengäste die Bürgermeisterin der Gemeinde
Fuldatal Anne Werderich, der Geschäftsführer und
2. Vorsitzende des Gesamtvereins Roland Petrowsky, die Vorsitzenden
der Nachbarvereine und der Gründungsvorsitzende unseres
Vereins Hans Hermann Weinreich. Alle Ehrengäste richteten
eine Grußadresse an die Versammlung und überreichten
dem Vorsitzenden ein Gastgeschenk.
Im offiziellen Teil der Jubiläumsveranstaltung standen
Ehrungen für 10-jährige und 25-jährige Mitgliedschaft
durch Jürgen Huisinga und der aktiven Vereinsmitglieder
durch Roland Petrowsky im Mittelpunkt. Die Ehrungen wurden
umrahmt durch den Vortrag von Chorsätzen durch den
Singkreis unseres Vereins unter der Leitung von Günter
Hallaschka mit instrumentaler Begleitung durch Gerd Hallaschka.
Folgende Mitglieder wurden für ihre Treue zum Verein
geehrt:
Für 10-jährige Mitgliedschaft: Brigitte und Helmuth
Ernst, Christa und Heinz-Horst Groß, Renate und Herbert
Hellwig, Hildegard und Teofil Herrmann, Gerhard Müller,
Friedel Reinmöller, Friedrich Wilhelm Schaffer, Martha
Süsse, Brunhilde und Manfred Schweitzer.
Für 25-jährige Mitgliedschaft (Gründungsmitglieder):
Hans-Friedrich Borstädt, Hilmar Brackmann, Horst Endtricht,
Elli Gebuhr, Elfriede Kniep, Eva und Dieter Landskron, Bruno
Mende, Michaela Nickel, Mathilde Schade, Christa und Kurt
Schmalz, Horst Schuller.
Für ihre aktive Mitarbeit wurden ausgezeichnet:
Mit der "Silbernen Ehrennadel": Helmut Brede,
Gabi Dietrich, Gerhard Lauff, Christel Perrey, Heinz Zänkert.
Mit dem "Goldenen Ehrenzeichen": Karl Dietrich,
Hannelore Gentzsch, Marga Hobein, Walter Makarowski, Horst
Müller, Ruth Schwanz.
Mit der "Ehrenurkunde": Waltraud und Heinrich
Brandt, Gerda Carlberg, Emmi Eberhardt, Gottfried Gaebelein,
Anna Gundrum, Hilde Meiss.
Nach dem Essen zeigte Dieter Landskron in einem Dia-Vortrag
Bilder von Wanderungen und Wandertagen aus der Vereinsgeschichte,
wobei insbesondere die Bilder aus den frühen Jahren
das Interesse der "altgedienten" Wanderer fanden.
Der Dia-Vortrag wurde ergänzt durch drei Bildwände,
die im Vorraum aufgestellt waren.
Rechtzeitig und passend zum Jubiläum hat unser Verein
eine "Chronik zum 25-jährigen Bestehen" (zum
internen Gebrauch) herausgebracht, die an diesem Abend erstmalig
an interessierte Mitglieder verkauft wurde.
Es folgte der Auftritt der "Revue Blamage", einer
Show- und Tanzgruppe aus Niederzwehren. Mit Playback-Gesang
und fetziger Musik, Lichteffekten, neckischen Kostümen
und einem guten Schuss schauspielerischen Könnens zeigte
die Gruppe Szenen aus ihrem Repertoire, die von den Besuchern
begeistert aufgenommen wurden. Anschließend trug zunächst
die Sängerin Natalie einige moderne Lieder vor und
dann spielte Gerd Hallaschka zum Tanz auf bis zum Kehraus.
Der Vorstand dankt allen Mitgliedern, die zu dem guten Gelingen
der Veranstaltung beigetragen haben.
Am Sonntagnachmittag fand eine Nachfeier zum Jubiläum
bei gemütlichem Beisammensein mit Kaffee und Kuchen
statt, zu der nochmals 75 Mitglieder gekommen waren. In
einem Grußwort erinnerte Jürgen Huisinga an die
Vereinsgründung als Anlass für das Beisammensein
und dankte allen Mitwirkenden. Die Damen des Bastelkreises
hatten den Kuchen gebacken und bedienten die Gäste;
für Unterhaltung sorgten Dieter Landskron mit seinem
Dia-Vortrag und Walter Makarowski als kostümierter
Leierkastenmann.
J.H.
Adventwanderung am 11.12. 05
Nachdem sich die Wanderfreunde fröhlich an der Kirche
in Ihringshausen getroffen hatten, stiegen sie in den Niemeyer-Bus
und fuhren pünktlich ab, als die Letzten zugestiegen
waren. Am Haus Schönewald wurden die "Simmershäuser"
aufgenommen, und so war die Busrunde komplett. Die Fahrt
brachte uns hinauf in den Reinhardswald zur Sababurg, begleitet
von einer launigen Begrüßung durch unsren Wanderführer
Hajo Groß. Hier stießen noch Wanderfreunde zu
uns, die mit eigenem Wagen dorthin gefahren waren.
Vom Parkplatz unterhalb der Burg führte der Weg direkt
zum Wald, dann schwenkten wir in den Wald ab und liefen
auf einem bequemen Weg entlang des Fuldabach-Tales; immer
in Waldrandnähe bot sich dabei den Wanderern häufig
ein Blick über das winterlich, schneefreie Tal. Das
Wetter brachte uns eine trockene Wanderung. So konnten die
Schirme geschlossen bleiben.
Im Gasthaus "Zum Anker" in Gottsbüren angekommen,
erwarteten uns bereits die Wanderfreunde, die dort direkt
hingefahren waren und freuten sich mit den Wanderern auf
das Mittagessen. Nach einem guten und reichlichen Mahl bei
angeregten Gesprächen machten wir uns auf zur ehemaligen
Wallfahrtskirche, der heutigen Ortskirche, die in ihrer
für den Ort imposanten Größe über den
Häusern emporragt. - Errichtet wurde sie nach 1329,
als von diesem Ort Wunder berichtet wurden, so dass Wallfahrten
stattfanden, organisiert vom Kloster Lippoldsberg. Der ursprüngliche
Bau reichte bald nicht mehr für den Zustrom der Wallfahrer
aus, so dass er um ein Hauptschiff erweitert wurde. Bald
war dies auch noch nicht genug, und so wurden dem Hauptschiff
noch die Seitenschiffe hinzugefügt. So entstand die
heutige Gestalt. Reste von den ursprünglichen Wandmalereien
sind im Innern noch zu sehen. Und dem Autor ist eine Besonderheit
aufgefallen: Das Kirchschiff ist, wie bei alten Bauernhäusern
im Solling noch anzutreffen, mit Sandsteinplatten gedeckt.
- Hier in diesem ehrwürdigen Raum erwartete uns unser
Singkreis, dessen Mitglieder zum Einsingen vorausgegangen
waren. Als Zuhörer gesellten sich unseren Wanderfreunden
auch Mitglieder der örtlichen Kirchengemeinde zu. Nach
einem Orgelvorspiel begrüßte der Ortspfarrer
Schiller die versammelte Gemeinde und gab dabei auch kurze
Erläuterungen zur Geschichte der Kirche.
Unser Vorsitzender Jürgen Hulsinga, der nach seinem
Rückflug aus dem Urlaub rechtzeitig zu uns gestoßen
war, bedankte sich dafür, dass wir für unsere
Adventfeier Gast in diesem Hause sein durften und gab einen
Überblick über den Programmablauf. Danach brachte
Ute Hallaschka ein Solo aus der Bachkantate "Drei Könige
wandern aus Morgenland" zu Gehör. Dann sang unser
Singkreis vier weihnachtliche Liedsätze, jeweils eingeführt
durch Meditationen, vorgetragen von Ursula Hallaschka, und
ein Orgelvorspiel. Zum Abschluss richtete der Singkreis
noch einen musikalischen Weihnachtsgruß an die Kirchengemeinde
mit dem Lied "Wir wünschen Euch frohe Weihnacht".
Plötzlich öffnete sich die Tür, und herein
kam der Nikolaus. Extra für die kleinen Mitwanderer
hatte er sich zu uns aufgemacht und übergab jedem eine
Überraschung, verpackt in einem dicken Stiefel.
Nach dem Orgelspiel zum Abschluss der Feier zogen wir hinab
zu unserer Einkehr zum Kaffeetrinken. Bei selbst Gebackenem
und gutem Kaffee saßen wir noch eine gute Zeit und
unterhielten uns. Bald jedoch hieß es: Der Bus ist
da. Unsere Wanderung war zu Ende. Jeder fuhr wie er gekommen
war, im eigenen Wagen oder mit dem Bus, nach Haus.
Unser Wanderführer Hajo Groß fasste es zusammen:
Wir hatten Glück mit dem Wetter und eine gute empfehlenswerte
Einkehr. Wir sagen ihm und seiner Frau Christa Dank für
die Organisation und die Durchführung dieser schönen
Wanderung und einen herzlichen Dank an unseren Chorleiter
Günther Hallaschka für die Vorbereitung und Durchführung
des musikalisch-besinnlichen Teils.
(K.K.)
Maiwanderung der Herren
Am 1. Mai trafen sich
ein gutes Dutzend Männer an der Endstation Ihringshäuser
Straße, um mit der Straßenbahn in die Stadt
zu fahren. Am Altmarkt stiegen wir aus und begannen unsren
Weg zu Fuß an der alten Brüderkirche vorbei;
um das Rondell herum gelangten wir bald in die Karlsaue.
Ausgestattet mit Regenschirmen wegen des im Wetterbericht
angekündigten Regens gingen wir vorbei an dem jungen
Grün und sogar im Sonnenschein. Verwundert sahen uns
die Spaziergänger und Jogger an, eine kleine Schar
älterer Herren in Wanderkluft. An der Gärtnerplatzbrücke
machten wir eine kurze Rast in der dortigen Gaststätte.
Nach der Stärkung gingen wir fröhlich weiter,
unterhielten uns, staunten über die Fahrkünste
der Skater unter der Autobahn und suchten auch nach dem
blühenden Rapsfeld, das für unser obligates Foto
den Hintergrund bilden sollte. Aber es gab keins. Eine einzige
Pflanze am Wegesrand war voll aufgeblüht, auf den Feldern
gab es nur den einen oder anderen gelben Fleck zu sehen.
Im Forellenhof kehrten wir dann zum Essen ein. Der Rückweg
führte uns an der Rapspflanze wieder vorbei, unser
Bild der diesjährigen Maiwanderung entstand und nach
einer ruhigen, schönen Wanderung brachte uns die Tram
wieder zur Ihringshäuser Straße.
K.K.

Wanderfahrt zu den Quellen
des Rothaargebirges (Mai 2006)
In Fuldatal trafen sich die Wanderer des HWGHV zur Busfahrt
ins Rothaargebirge. Das Wetter sah nicht sehr freundlich
aus und jeder hoffte, dass die Ortsveränderung auch
eine Wetterverbesserung herbeiführen würde. In
Korbach war die erste Station auf dem Weg. Es gab Frühstück,
vorbereitet von den Wanderführerinnen: Hacksteaks und
Fettenbrote mit Gurke, das wir im Schießhagen unter
den Zeltdächern der dortigen Freilichtbühne einnahmen.
Anschließend machten wir unter kundiger Leitung eine
Stadtbesichtigung. Mancher nahm sich vor, solch eine Stadtführung
noch einmal in kleinerem Kreis zu machen. Dann ging es weiter
mit dem Bus zur Lahnquelle, wo wir zum Mittagessen im dortigen
Forsthaus einkehrten. Gestärkt für weitere Unternehmungen
brachen wir auf. Eine kleine Schar wanderte dann entlang
der Lahn von Feudingen nach Bad Laasphe an. Der größere
Teil fuhr mit dem Bus weiter zu unserem Hotel in Bad Laasphe.
Unter Regenschirmen ging es durch den Wald und man war froh,
im Hotel am Zielort anzukommen. Nach dem Einchecken und
Umkleiden war das Abendessen angesagt und danach sahen wir
einen Film über die Schönheiten der Stadt Bad
Laasphe und der Natur im Lahntal.
Am nächsten Tag begann
die Wanderung vom Hotel aus zur Lahnquelle. Auf wunderbaren
Wegen führte die Wanderung bei regnerischem Wetter
durch Wald und Wiesen. Der Regen blieb uns bei der ganzen
Wanderung treu und so konnten wir überall aus dem Schiefer
Quellen sprudeln sehen, mal als Rinnsal und dann wie kleine
Wasserfälle. Die Bäche rauschten weiß schäumend
durch den Wald. Rast machten wir an der Ilsequelle, die
noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Heilquelle diente.
Einkehr war im Forsthaus Lahnquelle. Von dort brachte uns
der Bus wieder ins Hotel. Am Abend unterhielt uns die Bauernbühne
"Scheene Bescherung" mit heiter ironischen Sketchen.
Anschließend wurde zum Tanz gebeten
Die Wanderführerinnen Gaby Dietrich und Brunhilde Schweitzer
sorgten zum Abschluss mit einer lustigen Tombola für
große Erheiterung.
Der dritte Tag führte
uns von der Lahnquelle über Ilm-, Sieg- zur Ederquelle
zum Obernau-Stausee. Bei Nebel wanderten wir durch die Berge,
so dass wir manchmal die Sicht auf unsere vorausgehenden
Mitwanderer verloren. Auf dem Weg im Wald ertönte ein
Rauschen, man dachte an Regen, doch fielen keine Tropfen.
Dann sahen wir einen reißenden Bach und freuten uns
an dem Anblick, nicht ahnend, dass wir kurze Zeit später
eben diesen Bach überqueren müssten. So mancher
hatte danach nasse Schuhe. Auch bei dieser Wanderung sahen
wir überall das Wasser aus dem Berg kommen, mussten
aber sehen, dass wir gut über die Rinnsale hinweg kamen.
Die Ederquelle erinnerte viele Wanderer unter uns an den
Ausgangspunkt des "Ederhöhenweges".
Der Grillabend war ein gelungener Einfall unserer Wanderführer.
Der Raum war gemütlich. Das Essen und die Stimmung
waren gut. Zum Abschluss bedankte sich der Vorsitzende Jürgen
Husinga mit kleinen Aufmerksamkeiten für die gute organisatorische
Arbeit der Wanderführer.
Die C-Gruppe hatte an den 3
Wandertagen ihr eigenes Programm. Am Freitag fuhr Sie mit
26 Personen nach Dillenburg. Dort begann dann eine sehr
informative und humorvolle Stadtführung. Den Abschluss
bildete die Besichtigung der alten, sehr schönen evangelischen
Stadtkirche, welche auch die Begräbnisstätte der
Nassau-Dillenburger Grafen- und Fürstenfamilie ist.
Danach erwartete uns eine Kaffeetafel mit anschließender
Führung im Hessischen Landesgestüt.
Am Samstag hatte sich die Gruppe vergrößert und
so fuhr sie mit 35 Personen nach Bad Berleburg. Nach einer
interessanten Führung im noch bewohnten Schloss fuhr
sie weiter nach Girkhausen. Hier wurde eine alte Drehkoite
besichtigt, in der Holzschüsseln und Holzlöffel
wie vor 460 Jahren gedreht bzw. geschnitzt werden.
Der Sonntag war auch für die C-Gruppe ein Wandertag.
Bei herrlichem Wetter ist sie auf dem Kahlen Asten den Rundwanderweg
gelaufen
Der Vierte Tag. Es hieß
Abschied nehmen von Bad Laasphe. Die Sonne wagte sich wieder
heraus. Die Koffer verstaut im Bus, führte die Fahrt
uns nach Winterberg, wo wir die Bikerstrecke bewunderten
und auch einige Fahrer sahen, die uns ihre waghalsigen Fahrten
und Sprünge zeigten. Die Wanderung zum Kahlen Asten
begann mit Hindernissen wegen einer Baustelle. 290 Höhenmeter
waren zu überwinden, denn unser Wanderführer führte
uns erst einmal ins Tal. Dafür wurden wir am Ziel durch
ein gutes Essen im Restaurant auf dem Berg und danach durch
die hervorragende Aussicht ins Land entschädigt.
Unsere Wanderfreundin Gisela Müller brachte die gesammelten
Erlebnisse mit ihrem Reim auf den Punkt:
Die Wanderer brauchten den
Schirm und den Hut.
Trotz Regen und Nebel, die Stimmung war gut.
Holadihija . . . .
Die C-Gruppe hat viel Neues geseh'n,
unter Brunhildes Leitung war das sehr schön.
Holadihija . . . .
Herr Niemey'r fuhr sicher um die Kurven im Tal.
Wir danken ihm dafür vieltausendmal.
Holadihija . . . .
Die Fahrt geht zu Ende, wir sind bald zu Haus,
den Wanderführern einen kräft'gen Applaus.
Holadihija . . . .
S./K./D.
Teilnahme am 106. Deutschen Wandertag in Prüm in der
Eifel
Unter dem Motto "Feuer und Wasser" fand der diesjährige
Deutsche Wandertag vom 12. bis 17. Juli in der Stadt Prüm
und - im Zeichen Europas - in der Region Deutschland-Belgien-Luxemburg
statt.
Die deutsche (und europäische) Wanderbewegung mit steigender
Tendenz, präsentierte sich am Sonntag mit etwa 17.000
Teilnehmern. Die Zuschauerzahl beim Festzug in Prüm
wurde auf 15.000 bis 20.000 geschätzt. Aus unserem
HWGHV - Zweigverein Fuldatal waren vier Mitglieder angereist
um das Jahres-Wanderwimpelband vom Deutschen Wanderverband
und dem Ausrichter der Veranstaltung, dem Eifelverein, zu
empfangen.
Der nächste Deutsche Wandertag
wird in Saarlouis und der Region im Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Frankreich
stattfinden.
G.Z.
Radwandern bergauf und bergab
Die nordhessische Region
wieder neu mit dem Fahrrad zu erleben, das war das Ziel
unserer ersten diesjährigen Radwanderung. Diese fand
am vierten Julisonntag statt.
Die Organisatoren der Tour hatten wegen der großen
Hitze der letzten Tage kein gutes Gefühl, denn es mussten
immerhin ca. 200 Höhenmeter überwunden werden.
Dennoch trafen sich pünktlich elf Radwanderfreunde,
darunter drei Gäste aus Vellmar, am bekannt gegebenen
Treffpunkt ein. Der Weg führte - Gott sei Dank bei
bedecktem Himmel - über Hohenkirchen, Immenhausen zur
über 2000 Jahre alten Besiedlung am Ahlberg. Weiter
quer durch den Reinhardswald über den Gahrenberg, durch
das Tal "Nasse Ahle" hinab nach Vaake. Hier, inzwischen
war die Sonne durch die Wolken gedrungen, fand sich ein
schattiges Plätzchen bei einem Eiscafe. Nach einer
ausgedehnten Pause, die von allen genossen wurde, ging die
Fahrt weiter durch das Weser- und Fuldatal zum Ziel. Die
Teilnehmer waren froh die über 60 km lange Radfahrstrecke
- trotz Hitze - gut überstanden zu haben.
Der nächsten Radwanderung
im September sehen wir mit Freuden entgegen.
G.Z.
Jahreshauptversammlung 2007
Die Jahreshauptversammlung
des HWGHV Zweigvereins Fuldatal fand am 9. März 2007
im "Haus Schönewald" statt.
Der Vorsitzende Jürgen Huisinga konnte fast 50% der
Mitglieder des Vereins willkommen heißen.
Die Mitgliederzahl zum Ende des Jahres ist im Vergleich
zum Vorjahr durch Neueintritte, Austritte und verstorbene
Mitglieder von 223 auf 213 Personen geringfügig zurückgegangen.
In einer Gedenkminute erinnerten sich die Mitglieder ehrend
der Verstorbenen. Anschließend begrüßte
der Vorsitzende die neuen Mitglieder.
Mit Bedauern haben die Wanderfreunde
die Nachricht über den plötzlichen Tod von Günter
Hallaschka aufgenommen. Der Vorsitzende hat ausführlich
die Verdienste Günter Hallaschkas als Chorleiter unseres
Singkreises herausgestellt. Durch seinen Tod ist ein Weiterführen
des Singkreises leider nicht mehr möglich, da die Bestellung
eines/r hauptamtlichen Chorleiters oder -leiterin den finanziellen
Rahmen übersteigen würde.
Die Mitgliedsbeiträge bleiben auf Grund der Kassenlage
für das Jahr 2007 unverändert.
Seit der letzten Jahreshauptversammlung hat der erweiterte
Vorstand drei Sitzungen abgehalten und dabei jeweils eine
umfangreiche Tagesordnung abgehandelt. Hinzukamen vier Arbeitssitzungen
des geschäftsführenden Vorstandes.
Jürgen Huisinga unterstrich, dass das Wander- und Veranstaltungsprogramm
wie geplant durchgeführt werden konnte und dankte den
dafür verantwortlichen Wanderfreundinnen und Wanderfreunden.
Der Stellvertretende Vorsitzende
Klaus Kremin ging in seinem Bericht auf die Mitgliederentwicklung
im Einzelnen ein und gab einen Überblick über
die Altersstruktur unseres Vereins. Auf zwei Entwicklungen
wies er besonders hin. Dabei führte er aus, dass die
Zahl der Wanderführer rückläufig ist und
unser Wanderwart sich mit Erfolg bemüht, unter den
neuen Mitgliedern Interessierte für diese Aufgabe zu
gewinnen. Dem gegenüber ist die Anzahl der Mitglieder,
die sich als Wegezeichner zur Verfü-gung stellen relativ
konstant. Dieses spiegelt sich darin wieder, dass unser
Verein zusammen mit zwei anderen Zweigvereinen 90% der Arbeiten
im Gebiet des HWGHV - Gesamtvereins leistet.
Wegewart Frieder Hobein berichtete
über die im Wanderjahr 2006 durchgeführten Wegearbeiten.
Insgesamt wurden durch ca. 20 Wegezeichner 376 Kilometer
Wanderwege überarbeitet. Dazu sind 704 Arbeitsstunden
geleistet und rd. 3000 Kilometer mit eigenem Pkw gefahren
worden.
Der Wanderwart Hilmar Brackmann
berichtete, dass für das Wanderjahr 2006 insgesamt
42 Wanderungen geplant und durchgeführt wurden, wobei
er die Mehrtages-fahrten mit jeweils hoher Beteiligung hervorhob.
Abschließend gab er einen Überblick über
die geplanten Veranstaltungen des kommenden Wanderjahres.
Die Spaziergängergruppe
unter der Leitung von Emmi Eberhardt und Horst Endtricht
traf sich im vergangenen Jahr 12-mal mit insgesamt ca. 520
Teilnehmern.
In Verantwortung des Bau- und
Hüttenwarts Manfred Schweitzer wurden im vergangenen
Jahr Reparaturarbeiten an Brücken, Hütten und
Wandertafeln durchgeführt mit 11 Mitgliedern und insgesamt
82 Arbeitsstunden.
Der Naturschutzwart Reinhard
Frenzel berichtete, dass eine Vogelstimmenwanderung und
ein Besuch des Urwaldes im Reinhardswald stattgefunden haben
und gleichartige Veranstaltungen auch im Jahr 2007 durchgeführt
werden.
Kulturwart Gottfried Gaebelein
stellte fest, dass die angebotenen kulturellen Unternehmungen
und Veranstaltungen regen Anteil fanden. Anschließend
hielt er einen Nachruf auf den verstorbenen Chorleiter Günter
Hallaschka, in dem er dessen be-sondere Verdienste um die
Arbeit in diesem Kreis hervorhob und die Entwicklung und
die Erfolge des Singkreises darstellte.
Der Bastelkreis hat nach Ausführungen
ihrer Sprecherin Gerda Carlberg 2006 mit 19 aktiven Damen
Handarbeiten für den Weihnachtsmarkt gefertigt. Mit
dem Verkaufserlös konnte die Kinderkrebsstation des
Klinikums Kassel unterstützt werden.
Der erste Kassenprüfer,
Heinrich Lochmüller, gab seinen Bericht über die
Kassenprüfung ab und bescheinigte dem Kassenwart eine
korrekte Kassenführung. Sein Antrag auf Entlastung
des Vorstandes wurde einstimmig angenommen.
Anschließend wurde der Haushaltsplan für das
Jahr 2007, vorgetragen vom Vorsitzenden, von der Versammlung
einstimmig gebilligt.
Auf dieser Jahreshauptversammlung
hat der Vorsitzende Jürgen Huisinga seinen Vorsitz,
wie auf der Mitgliederversammlung im vergangenen Herbst
angekündigt, niedergelegt. Gleichzeitig hat er angeboten,
bis zum Ende dieser Wahlperiode 2008 den stellvertretenden
Vorsitz zu übernehmen. Als Kandidat für seine
Nachfolge schlug er den zurzeit amtierenden stellvertretenden
Vorsitzenden Klaus A. Kremin vor. Bei der nachfolgenden
Wahl wurden Klaus A. Kremin als Vorsitzender und Jürgen
Huisinga als stellvertretender Vorsitzender einstimmig gewählt.
Als Beirat ohne besonderen Geschäftsbereich wurde Raimund
Kaminsky mehrheitlich gewählt, als Kassenprüfer
Heinrich Lochmüller und Heinz Zänkert wiederum
einstimmig.
Mit einem Dank
an alle anwesenden Wanderfreundinnen und Wanderfreunde schloss
der neue Vorsitzende Klaus A. Kremin die Versammlung.
G.D.
Sonntagswanderung
Am Sonntag, dem 22. April 2007,
zog es die Wanderer und Wanderinnen in den Solling. Bei
sonnigem, warmem Wetter wanderten knapp 40 von ihnen von
Uslar nach Üssinghausen mit herrlichen Aussichten auf
die grünenden Wälder und Felder, die durchsetzt
waren mit gelben Rapsfeldern. Die kleine A-Gruppe hat hier
auf dem Bild Uslar hinter sich gelassen und macht einen
ersten kurzen Halt auf der Anhöhe über Uslar.
Noch lagen etwa 16 km Wanderweg vor ihnen, auf dem sie auch
Schäden des Orkans Kyrill sahen und einen Harvester
im Einsatz bestaunen konnten.
K.K.
Maiwanderung der Herren
Am 1. Mai trafen sich am Ententeich in Simmershausen nur
elf Herren des HWGHV Fuldatal zu ihrer traditionellen Maiwanderung,
die wiederum von dem erfahrenen Wanderführer Gerhard
Goldmann geführt wurde. Auf einer Strecke durch die
Gemarkungen Simmershausens und Rothwestens, die uns die
Schönheit unserer Landschaft bewusst werden ließ,
wanderten wir bei guten Gesprächen zunächst zu
einer uns erwartenden Überraschung, wie Gerhard es
nannte, in Form eines Pkw beladen mit einem Kasten Bier,
der gespendet war von unsrem Wanderfreund Frieder Hobein.
An dieser Stelle, just auf halber Strecke, erreichten uns
die Wanderer des Volkschores Ihringshausen auf ihrem Weg
zum gleichen Ziel.
Nach gelungener Stärkung ging es weiter mit einer herrlichen
Aussicht auf den Häuschensberg einerseits, andererseits
lag vor uns das Panorama des Habichtswaldes ausgebreitet
mit Bismarckturm, dem eingerüsteten Herkules, dem Essigberg,
dem Dörnberg und davor dem Stahlberg. Die Sicht war
so hervorragend, dass man die Bäume und Blätter
genau zu erkennen meinte.
Während der ganzen Wanderung begleitete uns der Sonnenschein,
wenn uns auch auf mancher Anhöhe der Wind kühl
in die Haare ging. Und es gelang in diesem Jahr wieder,
das obligate Foto vor einem Rapsfeld zu machen.
Bei der Einkehr trafen wir weitere Wanderfreunde, die direkt
dorthin gefahren waren, und erhielten ein gutes Essen, wenn
auch wegen des Andrangs mit Verzögerung, die zu ernsten
und heiteren Anmerkungen Anlass gab. Am Nachmittag wanderten
wir auf kürzerem Weg durch die Hölle zu unserem
Treffpunkt in heiterer Laune zurück, um den Abend zu
Hause ausklingen zu lassen.
K.K.
Unsere Wanderfahrt 2007
nach Stolberg
Am Mittwoch den 16. Mai, morgens um 7.30 Uhr, brachen 66
Wanderfreundinnen und Wanderfreunde aus Fuldatal mit zwei
Bussen zu ihrer traditionellen Wanderfahrt über Himmelfahrt
auf; Ziel war das Städtchen Stolberg im Südharz.
Wanderführer waren Horst Müller, Friedrich Hobein,
Klaus Kremin und Heinz Zänkert.
Die Anfahrt wurde unterbrochen
durch eine Wanderung auf einem 8 km langen Teilstück
des Barbarossaweges X 8. Der führte uns von Straußberg
über den Frauenberg mit den Überresten
eines Frauenklosters - und von dort in einem steilen Abstieg
nach Jechaburg. Hier in der Kirche Peter und Paul
gab Klaus Kremin einen kurzen Abriss über die Geschichte
des Ortes und seiner Kirche.
Die nächste Station
war der Auerberg, auf dessen Spitze das Josephskreuz steht,
das mit 38 m Höhe das höchste Doppelkreuz der
Welt darstellt. Gestärkt von einem Teller Erbsensuppe
mit Würstchen ließen es sich einige Wanderfreunde
nicht nehmen, die 194 Stufen auf den Turm hochzusteigen
und in luftiger Höhe die schöne Aussicht über
den Harz zu genießen. Bei dem Abstieg auf der Straße
der Lieder, auf der mehrere Stationen mit Texten von
Volksliedern zum Singen einladen, ließ unsere Wandergruppe
keine Station aus.
Am frühen Abend
kamen wir in unserem Hotel in Stolberg an. Das Städtchen
macht mit seinen Fachwerkbauten und dem darüber thronenden
Schloss seinem Namen als Perle des Südharz
alle Ehre. Die Stadtbesichtigung unternahmen die Teilnehmer
unserer Wandergruppe in der freien Zeit auf eigene Faust,
da die vorgesehene nächtliche Stadtführung am
ersten Abend buchstäblich ins Wasser fiel; dafür
hatte die Nachtwächterin einen unterhaltsamen und informativen
Auftritt im Saale. Bei einem Rundgang auf den Hängen
über dem Tal konnten wir am zweiten Tag herrliche Ausblicke
auf das Städtchen und das allgegenwärtige Schloss
genießen.
An den beiden folgenden
Tagen führten die Wanderungen der A- und B-Gruppe durch
die schöne Harzer Berglandschaft, wenn auch teilweise
strapaziös auf recht steilen Pfaden, nach Güntersberge
mit dem Mausefallen- und Kuriositäten-Museum und zur
Burgruine Hohnstein. Hier konnten wir uns im Sonnenschein
unter Bäumen stärken und erfrischen und dabei
die schöne Aussicht genießen; als Überraschung
für uns gab der Gastwirt einige Stücke auf dem
Dudelsack zum Besten. Für die Nichtwanderer der C-Gruppe
waren informative Busfahrten mit Besichtigungen organisiert.
Der Sonntag als Abreisetag
war nochmals mit interessanten Programmpunkten gespickt.
Da wurde zunächst die Möglichkeit geboten, an
einer Führung durch das Schloss teilzunehmen, das sich
nach einer langen Phase des Verfalls jetzt wieder im Aufbau
befindet. Wer es gemütlicher haben wollte, konnte in
dieser Zeit das Schützenfest am Ort erleben.
Nach einem kleinen Imbiss brachte uns der Bus nach Alexisbad.
Von hier aus zuckelte die Selketalbahn, die sich als Harzer
Schmalspurbahn Die Größte unter den Kleinen
nennt, mit einer Dampflokomotive und historischen Waggons
unter kräftigem Schnaufen und Zischen in etwa einstündiger
Fahrt nach Gernrode.
Schließlich stand
in Gernrode die Besichtigung der Kirche St. Cyriakus, einer
romanisch - ottonischen Basilika, sowie der Besuch der Kuckucksuhrenfabrik
auf dem Programm. Hier gab es als besondere Attraktion Guinnessrekordreife
Ausstellungsstücke wie das Riesen-wetterhaus und die
Riesenkuckucksuhr zu bestaunen.
Zusammengenommen war
die Fahrt für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis.
Deshalb auch an dieser Stelle nochmals den Wanderführern,
die mit der Vorbereitung und Organisation der Wanderfahrt
viel Zeit und Mühen auf sich genommen haben, ein herzliches
Dankeschön für die in jeder Hinsicht gelungene
Unternehmung.
J.H.
Radwandern in der Senne
"Natur und Kultur in der Senne in 12 Stationen"
versprach der als Senne-Parcours Hövelhof benannte
Radweg nordwestlich von Paderborn. Alle Stationen dieser
einzigartigen Tour konnten an einem Tag nicht erlebt werden.
Dennoch bekamen die Radwanderer am 1. Pfingsttag einen nachhaltigen
Eindruck von der vor ca. 12000 Jahren entstandenen Wald-
und Heidelandschaft Senne. Das Salvator-Kolleg in der Klausheide,
die Quellen der Ems, halbwilde Senner Pferde die seit dem
12. Jahrhundert Heideflächen vor der Verbuschung bewahren
um den Landschaftscharakter der Senne zu erhalten, die Henkenmühle
am Furlebach, einer der 30 kleinen durch Erosion entstandenen
Bäche der Region, säumten den viel befahrenen
Radweg. Das ursprünglich als Rückhaltebecken gegen
Hochwasser für die Städte Rietberg und Rheda Wiedenbrück
entwickelte Steinhorster Becken entpuppte sich als Biotop
mit Flach- und Tiefwasserzonen für bedrohte Tiere und
Pflanzen und wurde deshalb als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Zahlreiche brütende Vogelarten wie Lachmöwen,
Regenpfeifer etc. und mit ihrem Nachwuchs marschierende
Wildgänse konnten beim Befahren des Deiches beobachtet
werden. Ein wunderschöner Anblick waren die blitzsauberen
Fachwerkgehöfte inmitten gepflegter Gärten. Auch
ein ehemaliges, von einem anderen Ort versetztes und zum
Cafe´ ausgebautes Bauernhaus - als Ort einer Rast
gewählt - war ein echtes Schmuckstück.
Planung und Durchführung
durch den versierten Radwanderführer Horst Schuller
mit seinem "Ausführungsgehilfen" Gerhard
Zintel, waren wie gewohnt ausgezeichnet.
Sieben Radlern wird ein erlebnisreicher Pfingstsonntag in
guter Erinnerung bleiben. Fast scheint es, als hätte
die magische Zahl 7 selbst auf das Wetter Einfluss gehabt.
H.Z.
Radwandern in der Lüneburger Heide
Seit 1999 unternehmen
Herren des Hessisch - Waldeckischen Gebirgs- und Heimatvereins
Fuldatal jährlich eine Woche lang Radwanderungen. Im
Juni dieses Jahres hatten sich neun Radfreunde und ein Gast
für die Lüneburger Heide entschieden.
Vom Standquartier in
der Stadt Soltau aus wurden täglich bei trockenem zum
Teil warmen Wetter Touren zwischen 60 km und 70 km ausgearbeitet
und erradelt. So führte zum Beispiel eine Fahrt mit
der Bahn zum "Hundertwasser-Bahnhof" nach Uelzen
und zurück mit den Rädern über die schöne
Stadt Munster nach Soltau. Weiter auf dem Programm standen
die Ziele Wilsede mit dem Wilseder Berg und dem Heidemuseum,
die Stadt Schneverdingen, der Vogelpark bei Walsrode, das
Hermann Löns-Grab, der Wietzer Berg bei Hermannsburg
sowie weitere Orte wie Dorfmark, Visselhövede, Neukirchen
und Bispingen. Zwischen all diesen Orten führten die
Routen durch die vielseitige Landschaft der Heide. Große
Bauernhöfe, umgeben von Feldern und Wiesen, Waldgebiete
mit Kiefern und Laubbaumbeständen und der für
die Heide typische Bewuchs aus Heidekraut, Heidelbeersträuchern,
Wachholder und Birken prägten die Landschaft.
Hinderlich für die
Tourenplanungen waren die großen Sperrgebiete der
Militärübungsplätze. Auch die größtenteils
spärliche Ausschilderung von Radwegen im Heidegebiet
machte das gezielte Radfahren nicht einfach. Ständiges
orientieren im Kartenmaterial war unerlässlich. Trotzdem
mussten kleinere Umwege und gelegentlich ein Sandweg in
Kauf genommen werden. Entschädigung hierfür erfuhr
die Gruppe an den Abenden bei guter Bewirtung in den Gasthäusern.
Abgesehen von einem technischen
Problem an einem Fahrrad waren keine Pannen und keine Schäden
an (bei) den Radfreunden zu verzeichnen. Es war wieder eine
harmonische, gesellige Woche. Die Planung für die Radwoche
2008 ist bereits angelaufen. Wir hoffen, dass wieder alle
Freunde bei guter Gesundheit dabei sei können.
G.Z.
Auf dem Uplandsteig
Am Sonntag, 28.10.2007, trafen sich 8 Wanderer an der Kirche
in Ihringshausen, um mit dem Auto zum Kassler Hauptbahnhof
zu fahren, wo 3 weitere Wanderfreunde dazu stießen.
Mit der Bahn ging es dann mit kleiner Verspätung nach
Willingen. Um 10.15 Uhr begann unsere Wanderung mit der
Suche nach dem Einstieg. Bald war er gefunden und wir folgten
dem "U" bergan aus dem Ort hinaus. Das Wetter
war kühl aber trocken während der ganzen Wanderung.
Auf geschotterten Forstwegen, herrlichen Waldpfaden folgten
wir zügig dem "U", dem Zeichen des Uplandsteiges,
hatten schöne Ausblicke auf die uns umgebenden Hügel
und Berge, in die idyllischen Täler, die wir durchschritten,
und freuten uns, durch raschelndes Laub zu gehen. Von ferne
sahen wir Schwalefeld, tangierten Rattlar, machten Rast
auf der dortigen Sportplatzanlage, auf der das nachmittägliche
Spiel vorbereitet wurde. Nach der Rast liefen wir durch
offenes Feld und in der Ferne sahen wir die ersten Sonnenstrahlen
durch die Wolkendecke fallen. In Hemmighausen verließen
wir - ungern, es lockte ein Bauerstübchen zur Einkehr
- den Uplandsteig, um bei zunehmender Auflockerung der Wolken
dem Diemelsteig folgend zu unserem Zielort Usseln zu gelangen.
Dort hatten wir genug Zeit zur Einkehr, fanden auch ein
gemütliches Lokal, wo sich alle bis auf den Wanderführer
den Kuchen mit Kaffee schmecken ließen. Danach brachte
uns der Zug nun schon im Dunkeln wieder nach Kassel, von
wo aus wir nach Haus fuhren. Es war eine schöne 25
km - Wanderung mit anspruchsvollen Teilen, an die alle teilnehmenden
Wanderer, auch die Gäste gute Erinnerungen behalten
werden. Einen herzlichen Dank an den Wanderführer,
Manfred Schweitzer, der uns auf dieser Wanderung geführt
hat.
K.K.
Der 27. Hüttenabend
Am Sonnabend, den 03.11.207, feierten wir unseren 27. Gründungstag
wie in jedem Jahr mit unserem traditionellen Hüttenabend
im "Haus Schönewald". Fleißige Hände
hatten zuvor den Saal geschmückt mit jahreszeitlich
farbigem Laub. Der rote Rucksack thronte auf der Bühne
und auf den Tischen lagen schmucke Gestecke und standen
Lichter.
Während des Einlasses spielte Leierkastenmann W. Makarowski
auf, während die Gäste eintrafen und sich ihre
Plätze suchten. Den Auftakt der Veranstaltung machte
der Musikzug Fuldatal mit herzhaft erfrischender Musik.
Der Vorsitzende begrüßte die vielen erschienenen
Teilnehmer unter Ihnen auch die Gäste des Wandervereins
Vellmar und HWGHV Ahnatal. Nach dem Essen wurden Mitglieder
für ihre langjährige Zugehörigkeit zu unserem
Verein mit Urkunde und Ehrennadel geehrt.

Bildunterschrift: Für
10 - jährige Mitgliedschaft waren es: Herrmann Becker,
Elisabeth und Wilhelm Herzog, Heidemarie und Gerhard Zintel,
Helma und Heinz Zänkert.

Bildunterschrift: Für
25 - jährige Mitgliedschaft waren es: Ilse Kittel,
Marlies und Gerhard Lauff, sowie Rita und Karl Heinz Schade.
Den folgenden Abend moderierte
Jürgen Huisinga, die Musik zu Unterhaltung und Tanz
spielte Herr Langer. Weil der Ablauf bisher zügig vorangegangen
war, wurde kurzfristig umdisponiert und J. Huisinga trug
die Geschichte eines Geburtstages mit überraschender
Wendung vor. Es folgte ein Intermezzo mit dem Bauchtanz
- Duo Daja und Eischa, die uns in die Welt orientalischer
Musik eintauchen ließen und dazu ihre Tänze darboten.
Zwischen den Musikteilen, die von vielen zum Tanzen genutzt
wurden, trugen G. Eggert und H. Werner ein Gespräch
vor, in dem die Welt der modernen Frau und einer bodenständigen
Landfrau aufeinander treffen. L. und J. Huisinga erfreuten
uns mit den Szenen einer Ehe frei nach Loriot.
Es folgten Szenen beim Arzt
mit Missverständnissen, vorgetragen von G. Eggert.
L. Brede und R. Brostmeyer zeigten uns die Erfahrungen einer
unbedarften Landfrau, die über ihren Besuch in der
Therme mit der Freundin spricht.
Die Musik animierte viele,
sich auf der Tanzfläche zu drehen. Der Saal war erfüllt
von heiteren Gesprächen. Es war ein gelungener Abend
geworden. Herzlichen Dank an alle, die mit ihrem Einsatz
dazu beigetragen haben, dass unser Jubiläum in einem
würdigen Rahmen hat stattfinden können.
K.K.
Jahreshauptversammlung 2008
Am 14. März 2008 fand die Jahreshauptversammlung statt.
Es waren wieder viele Wanderfreunde erschienen, was auch
der Vorsitzende, Klaus A. Kremin, in seiner Begrüßung
feststellte. Anschließend berichtete er von der Vorstandsarbeit
und ließ die herausragenden Veranstaltungen seit der
Mitgliederversammlung in kurzen Worten Revue passieren,
wie den Hüttenabend, die Advent- und die Jahresabschlußwanderung.
Hierbei bedankte er sich bei den Mitgliedern, die diese
Veranstaltungen mit großem Einsatz und viel Freude
gelingen ließen. Er wies auf Terminänderungen
hin: Die Adventwanderung findet am 30.11.2008, dem 1. Advent
statt und die Adventfahrt mit G. Gaebelein am 11.12.2008.
Anschließend berichteten die Fachwarte. Der Stellvertretende
Kassenwart, G. Lauff, gab einen Überblick über
die Zahlen des Jahres 2007 und stellte einige statistische
Fakten über die Mitglieder dar. Aufmerksamkeit fand
die Tatsache, das 3/5 der Mitglieder weiblich sind und nur
2/5 männlich, was sich im Vorstand nicht widerspiegelt.
Ferner erhöhte sich das Eintrittsalter der Mitglieder
in den vergangenen über 20 Jah-ren, sodass es nun bei
60+ steht. Der Stellvertretende Wanderwart, H. Schuller,
berichtete über die durchgeführten Wanderungen,
die Teilnehmerzahlen und die Wanderkilometer. Der Wegewart
F. Hobein stellte die Arbeit der Wegezeichner dar. Im Jahr
2007 haben 20 Mitglieder 420 km Wege gezeichnet und dafür
832 Stunden aufgewandt, sowie über 4000 km mit eigenem
Pkw zurückgelegt. Anschließend fasste er die
Zahlen zusammen, die in den vergangenen Jahren seiner Amtszeit
aufgelau-fen waren. Der Bau- und Hüttenwart wart berichtete,
dass er u.a. die Langmannhütte freigeschnitten und
die Brücke in der Hölle gereinigt hat. Der Naturschutzwart,
R. Frenzel, erläuterte seine Veranstaltungen des Jahres
2007 und gab einen Ausblick auf 2008. Für die Spaziergänger
berichtete H. Endtricht. Die Teilnahme an den Ver-anstaltungen
dieser Gruppe erfreute sich einer regen Teilnahme von im
Schnitt mehr als 40 Teilnehmern. Für die Bastelgruppe
berichtete Hilde Meiss. Im letzten Jahr, die die Bastelgruppe
noch voll aktiv war und am Weihnachtsmarkt in Ihringshausen
teilgenommen hatte, konnte sie 1000,- € für die
Luftrettung spenden. Danach hatten die Kassenprüfer
das Wort. H. Zänkert berichtete, dass die Kasse ordnungsgemäß
geführt worden ist, und stellte anschließend
den Antrag auf Entlastung des Vorstandes, dem ohne Gegenstimme
zugestimmt wurde.
Nach Vortrag durch den Vorsitzenden wurde der Haushalt 2008
einstimmig beschlossen.
Die Mehrtagewanderungen und Freizeiten führen uns im
Mai 2008 nach Bollendorf in die Eifel und im September nach
Dresden. In 2009 fahren wir im Mai nach Löwenstein
in die Schwäbisch Toscana und Ende September nach Schönau.
Die Wandertreffen und Wandertage in diesem und dem kommenden
Jahr werden wir mit entsprechend großen Abordnungen
besuchen.
Der Vorsitzende gab einen kurzen Abriss über den Verlauf
des diesjährigen Hüttenabends. In der anschließenden
Wahl wurden mehrheitlich bei Enthaltung der Betroffenen
gewählt: Klaus A. Kremin, Vorsitzender, Jürgen
Huisinga, Stellv. Vorsitzender, Gerhard Lauff, Kassenwart,
Gaby Dietrich, Schriftwartin, Hilmar Brackmann, Wanderwart,
Friedrich Hobein Wegewart, Manfred Schweitzer, Bau- und
Hüttenwart, Reinhard Frenzel, Naturschutzwart. Die
Wahl eines Kulturwarts wurde auf eine der nächsten
Versammlungen vertagt. Als Stellv. Kassenwartin wurde Andrea
Schmidt gewählt, als Stellv. Schriftwart Artur Mandel
und als Stellv. Wanderwart Horst Schuller.
Nach einigen Hinweisen unter Verschiedenes schloss der Vorsitzende
die Versammlung mit einem herzlichen Dank an die erschienenen
Mitglieder.
(KK)
Seniorenwanderung am 25. März 2008
Für diese Wanderung hatten die Wanderführer Liesel
und Jürgen Huisinga den Tiergarten Calden, ein früheres
Jagdrevier der Landgrafen, ausgesucht. Der Weg führte
uns zunächst vom Lindenrondell auf den Waldlehrpfad.
Auf einigen Infotafeln wurde der Baumbestand z.B. Hute-Buchen
und Mantel-Eichen erklärt.
Das Wetter glich einem wechselhaften Apriltag, Schneeschauer,
starker Wind und Sonnenschein wechselten sich ab, was unsere
42 Wanderer aber nicht beeinträchtigte. Weiter ging
es zu dem archäologischen Erdwerk der Jungsteinzeit.
Seine Entdeckung verdankt es einem Kasseler Piloten, der
im Jahre 1976 Anomalien im Getreidewuchs feststellte. Untersuchungen
ergaben, dass sich hier vor ca. 5000 Jahren möglicherweise
eine Siedlung oder eine Kultstätte von sesshaften Bauern
befunden hatte. Diese fast kreisrunde Anlage hat einen Durchmesser
von etwa 450 m und war seinerzeit mit Erdwällen und
Palisaden gesichert. Dieses Ausmaß wird heute von
Stelen markiert. Innerhalb der Anlage befindet sich das
Großsteingrab mit einer Abmessung von c. 10 x 4 m.
Hier sind ca. 200 Tote beigesetzt worden. Auf Schautafeln
ist die Geschichte dieser Anlage dargestellt.
Bei unserer Rundwanderung hatten wir schöne Ausblicke
auf den Caldener Flughafen, die Helfensteine und umliegende
Ortschaften. Interessant war auch - und für viele Wanderfreunde
noch nicht bekannt - der Startplatz der Ballonfahrer, die
ihr Vereinsheim Rande des Tiergartens haben.
Nach einer schönen und informativen Wanderung kehrten
wir im Schlosshotel Wilhelmsthal ein. Nochmals herzlichen
Dank an die Wanderführer.
(I.B.)
Ehrung ausgeschiedener
Vorstandsmitglieder (März 2008)
Auf der Jahreshauptversammlung
sind zwei langjährige Vorstandsmitglieder ausgeschieden.
Zum einen hat sich unser langjähriger Kassenwart, Gerhard
Goldmann, nicht mehr zu Wiederwahl gestellt. Er war insgesamt
5 Jahre als Pressewart und danach 14 Jahre als Kassenwart
für unseren Verein im Vorstand tätig. Mit seiner
Ausgeglichenheit und seinem Humor hat er wesentlich die
Vorstandssitzungen mitgestal-tet, was wir nun vermissen
werden. Zudem ist er, und wir hoffen noch eine weitere Zeit,
seit 1990 ein kenntnisreicher Wanderführer. Auf der
Jahreshauptversammlung hat der stellvertretende Kassenwart
seinen Brief an die Versammlung verlesen, in dem er sich
für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen in seine
Arbeit bedankte. Zum anderen schied der Kulturwart, Gottfried
Gaebelein, auf eigenen Wunsch aus dem Amt aus, das er seit
12 Jahren innehatte. Im laufenden Jahr wird er noch die
kulturellen Veranstaltungen durchführen. Auch er ist
seit nunmehr 21 Jahren Wanderführer und wird es sicher
noch eine längere Zeit sein.
Beiden übergab der Vorsitzende mit Dankesworten ein
Präsent zum Ausscheiden aus dem Vorstand anlässlich
einer Seniorenwanderung im Schlosshotel Wilhelmsthal.
(KK)
Auf dem Löwenweg
Am Sonntag, 13. April 2008, trafen sich 38 Wanderer um die
erste Etappe des Löwenweges zu erlau-fen. Der Bus brachte
die Wandergruppen nach Warburg und Welda. Der Weg führte
uns zunächst durch die schöne Fachwerkstadt Warburgs
mit seinen Kirchen und dann hinunter ins Diemeltal, von
wo wir einen herrlichen Blick zurück auf die hoch liegende
Kulisse der Stadt hatten. Am Stadtrand passierten wir die
Troistemühle und gingen dann südlich durch offenes
Feld, von wo wir Calenberg mit seiner Burg liegen sehen
konnten und im Rückblick noch den Desenberg, den Burgberg
der Stadt Warburg.
Das Wetter meinte es doch gut mit den Wanderern, denn es
schien auch oft die Sonne und die gerin-gen Schauer im Verlauf
des Tages veranlassten niemanden, einen Schirm herauszuholen.
Nach der Unterquerung der A 44 bot sich eine Hütte
zur ersten Rast an, die gern angenommen wurde. Der Weg an
der Hütte führte direkt nach Welda, wo die B -
Gruppe ihre Wanderung begonnen hatte. Durch Wald und an
Waldrändern entlang wanderten wir bis zur Steigerhütte
mit der zweiten Rast. Am Wegesrand standen Anemonen, Primeln,
Veilchen und andere Frühlingsblüher, die uns immer
wieder begeisterten. Die Felder lagen da in kräftigem,
erstem Grün und die Sonne ließ sich auch immer
wie-der blicken.
Vorbei am Hohen Steiger führte der Weg Richtung Kugelsburg,
die Teile der B - Gruppe erwanderten, mit schönen Ausblicken
auf die Stadt Volkmarsen und die die Stadt umgebende Berglandschaft.
Un-term Alsberg trafen sich die beiden Gruppen und die A
- Gruppe machte an einem Feldrain in der Sonne noch einmal
Pause, um die anderen vorbeizulassen.

Dann ging es durch
den Wald, blühende Büsche bildeten teilweise Spalier,
über den Rhödaer Bach, die Brücke hatte sich
leicht geneigt, über die Wüstung Oberrhöda
nach Niederelsungen zur Endeinkehr, wo wir uns mit Getränken
und Essen stärkten. Danach brachte uns der Bus gegen
16 Uhr wie-der nach Haus.
Es war eine wunderschöne Wanderung in diesem April,
die den Frühling erahnen ließ, wo er in der Natur
schon angekommen ist. Einen herzlichen Dank aller Teilnehmer,
der Mitglieder und der Gäste, an die Wanderführer
für die Vorbereitung und Führung.
(KK)
Wanderfreizeit vom 28.05 -01.06.2008 in Bollendorf
(Eifel)
Die "Luxemburgische Schweiz" und die Südeifel
waren das Ziel von 36 Wanderfreundinnen und Wanderfreunden,
darunter einigen Gästen, die in dieser schönen,
für die meisten noch fremden Landschaft, einige Tage
Erholung und Wanderfreuden erwarteten.
Ein Bus der Moselfahrt Gesellschaft hat uns morgens, pünktlich
in Simmershausen bzw. Ihringshausen abgeholt und nach Bollendorf
gebracht. In Montabaur wurde die erste Rast eingelegt. Die
weitere Fahrt durch die Vulkaneifel wurde in Manderscheid
für eineinhalbe Stunde unterbrochen; es war Gelegenheit
für einen Rundgang durch den Ort und ein Blick von
einer Aussichtskanzel auf die Nieder- und Oberburg. In Bollendorf
war, nachdem die Zimmer verteilt waren, die Kaffeetafel
für uns gedeckt. Danach haben wir unter Führung
von G. Braun, dem Seniorchef des Hotels, der auch für
die nächsten Tage unser Wanderführer war, die
im Ort gelegene Römische Villa besichtigt.

Historischer Ort "Römische Villa"
Herr Braun, ehemaliger
Vorsitzender des Eifelvereins Bollendorf hat uns über
die Ausgrabungen und den Einsatz des Eifelvereins, aber
auch seine persönlichen Aktivitäten, um die Anlage
in jetzigen Zustand zu versetzen, ausführlich informiert.
Der erste Wandertag, unter dem Motto "Auf den Spuren
der Römer und Kelten" führte von unserem
Hotel durch eine herrliche Landschaft vorbei an vorzeitlichen
Felsformationen. Wir konnten einen, von Willibrod, dem Lehrer
von Bonifatius, zu einem Christenkreuz umgestalteten Druidenstein,
sowie einen solchen, der als Friedensstein diente, besichtigen.
Der Abschluss des Tages war ein Besuch der Kiesgräber,
ein Beerdigungsstein in dem von Römern die Asche Verstorbener
gelagert und mit einem Dachstein verschlossen wurde. Ein
Videofilm am Abend über den "Deutsch-Luxemburgischen
Naturpark" am Abend ließ uns nochmals das große
Wandergebiet erleben. Der anschließende Vortrag von
G. Braun "Meine Heimat" war der Abschluss des
Abends.
Für den zweiten
Wandertag, der durch das Felsenlabyrinth der Luxemburgischen
Schweiz führte, war das Thema "Die Schokoladentour"
treffend gewählt. Durch eine faszinierende Landschaft,
auf schmalen Klettersteigen an hochaufragenden Felsformationen,
durch schmale Felsschluchten, treppauf, treppab erwanderten
wir diese gewaltige Felsenlandschaft. Zur Mittagsrast erwartete
uns unser Wirt in der Houllay, einer Freilichtbühne,
mit Erbseneintopf und Getränken.

Der weitere Weg führte
uns entlang der Aesbech nach Echternach. Der Aufenthalt
in der Stadt wurde nach Belieben gestaltet, wobei ein Besuch
der Kirche nicht fehlen durfte. Nach Hause ging es dann
mit dem Linienbus und dann steil hinauf zu unserem Hotel.
Nach dem Abendessen versammelten wir uns im Weingewölbekeller,
mit Musik und Gesang fand der Tag einen gemütlichen
Abschluss.
Der dritte Wandertag,
der als "Großvaters Pirschgang" angekündigt
war, und mit einem sehr steilen Anstieg begann, mit Zwischenrast
an der Mariensäule, war nicht weniger faszinierend,
als der vorherige Tag, die Felsen waren aufgelockerter und
teilweise führte unser Weg durch die offene Feldflur.
Alle diese Wanderungen
wurden von dem Seniorchef des Hotels geführt, der uns
ausführlich über die Landschaft und die Besonderheiten
informierte, bzw. mit kleinen Geschichten uns
zugänglich gemacht hat.
Bereits
am Tag der Ankunft in Bollendorf fanden sich einige WanderfreundeInnen,
die aus unterschiedlichen Gründen eine Teilnahme an
den doch recht anspruchsvollen Wanderungen nicht wagen wollten.
Diese Gruppe wurde spontan von Wanderfreund Gottfried Gaebelein
übernommen.
Am 1. Wandertag begab
sich die Gruppe von Bollendorf am Fluss "Sauer"
entlang nach Echternach, der ältesten Stadt Luxemburgs.
Die Gründung der Stadt durch den Wandermönch Willibrod
geht auf das Jahr 698 zurück. Die Besichtigung der
Stadt mit ihrer "basilique romane" nahm einige
Zeit in Anspruch und wurde durch eine Einkehr in ein Eis-Cafe
und einer Rast auf dem "Place du Marché"
unterbrochen.
Am 2. Wandertag stand
der Besuch der Stadt Luxemburg auf dem kurzfristig erstellten
Programm an. Nach einstündiger Busfahrt wurde die sehr
interessante Stadt erreicht. Mit dem "Petrusse-Express"
(Kleiner Zug) wurde das Petrussetal besichtigt, in dem die
Geschichte der Stadt lebendig ist. Aber auch die Innenstadt
mit ihren vielen imposanten Banken zeigte deutlich, dass
hier die Finanzwelt in großem Umfang angesiedelt ist.
Besonders eindrucksvoll war der Besuch der Kathedrale "Unserer
Lieben Frau" deren Grundstein 1613 gelegt worden ist.
Am 3. Wandertag war dann das Schloss Weilerbach Ziel einer
kleinen Wandergruppe. Hier wurde 1777-1779 eine Eisenhütte
errichtet, die in ihrer besten Zeit bis zu 220 Arbeiter
beschäftigte. Von dieser einstigen Eisenhütte
ist heute nicht mehr viel zu sehen. Das Schloss selbst wurde
während der Ardennenoffensive stark beschädigt
und erst in den Jahren 1987-1992 wieder vollständig
restauriert. Im Museumscafe "Remise" schloss die
Gruppe die Wanderfreizeit ab. Insgesamt hat sie in den 3
Wandertagen ca. 26 Km zurückgelegt. Am Sonntag hieß
es Abschied nehmen von wunderbaren Wandertagen und einem
Hotel in dem wir bestens untergebracht waren.
Auf der Rückfahrt stimmte uns unsere Wanderfreundin
Andrea Schmidt mit einem Vortrag auf die vorgesehene Wanderung
um die "Dauner Mare" ein. Vom Totenmaar zum Weinfelder
Maar, vorbei an der Weinfelder Kapelle erstiegen wir ein
Hochplateau. Ein Aufstieg auf den Dronketurm bot außer
einer sehr engen Wendeltreppe einen hervorragenden Rundblick
über die Landschaft der Eifel, aber auch die Maare.
Auf dem Rückweg zu unserem Bus in Schalkenmehr wurde
noch eine Rast in einem Strandlokal am Schalkenmehrer Maar
eingelegt.

Nach einer weiteren kurzen
Zwischenrast, erreichte der Bus nach 17:00 Uhr Fuldatal
und eine wunderbare und gut organisierte Wanderfreizeit,
die uns in einmalige Landschaften führte, ging zu Ende.
Für die Durchführung danken wir unseren Wanderführern
Liesel und Jürgen Huisinga von ganzem Herzen.
(HB / GG)
Wanderung von Burghasungen nach Niedenstein
Rund dreißig
Wanderer ließen sich am 20. Juli vom Bus von Simmershausen
und Ihringshausen nach Burghasungen bzw. Martinhagen fahren.
Dort war unser Einstieg in die 3. Etappe des Löwenwegs
X2. Zunächst ging es durch Wald um den Hundsberg herum,
dann mit leichtem Anstieg unter dem Wattenberg Richtung
Süden.
Unterm Wattenberg
traten wir aus dem Wald und hatten einen herrlichen Blick
auf die unter uns liegenden Ortschaften Martinhagen und
Breitenbach und die Berge; nach Nordosten hin lagen das
Hohe Gras und der Essigberg mit seinem markanten Turm.
Wir erfuhren, dass sich
Mitwanderer auf das erste Erleben des Martinssteines in
Martinhagen freuten, und alte Geschichten aus dem Verein
mit diesem Ort wurden wieder erzählt. Wir durchwanderten
den Ort und machten auch kurz am Stein Halt, um das eine
oder andere Foto zu schießen. Dann ging es ein Stück
durchs freie Feld bis zur Landstraße von Breitenbach
nach Bad Emstal. Dann wieder im Wald, hatten unsere Wanderführer
die Rast in der Hubertushütte angesagt. Während
unserer Pause regnete es. Wie bestellt, nur in dieser Zeit,
wo wir ein Dach über dem Kopf hatten. Danach ging es
bergan hinauf auf den Falkenstein, wo sich Teilnehmer der
A-Gruppe es sich nicht nehmen ließen, bis auf die
Burg hinaufzusteigen und die dortigen Informationen zu lesen
und sich die Ruine anzusehen und auch einen Blick ins Land
zu werfen, soweit das möglich war. Vorbei an der vorgeschichtlichen
Burganlage der Altenburg, wo wir auch die Tafeln mit den
Erläuterungen lasen, verließen wir den Wald Richtung
Niedenstein. Beim Austritt aus dem Wald erwartete uns wieder
ein herrlicher Blick ins Land, den wir ausführlich
genossen und uns die zu sehenden Orte und Berge benennen
ließen. Da war eine Weite in der Landschaft, die staunen
ließ. In Niedenstein angekommen, stiegen wir in den
Bus, zunächst die B-Gruppe und nach geraumer Zeit auch
die Wanderer der A-Gruppe. Wir fuhren zur Einkehr zur Jausenstation
in Kirchberg, wo wir bei guten Getränken und gutem
Essen zusammen saßen. Das Wetter war uns hold geblieben
und wir brauchten die Schirme nicht, die zur Vorsicht mitgenommen
waren. Die Wanderführer haben uns während der
Wanderung mit Zahlen und Daten zur Geschichte der durchwanderten
Orte gut informiert und insgesamt mit dem Timing für
eine gelungenen Wanderung gesorgt, die sich in der heiteren
Stimmung in der Jausenstation zeigte. Dafür einen herzlichen
Dank an die Wanderführer/innen Ruth Schwanz und Ruth
Brostmeyer, Heinrich Brandt und Hubert Brostmeyer.
Es war eine tolle Wanderung mit schönen, abwechslungsreichen
Wegen und vielen schönen Aussichten, an die sich viele
Mitwanderer lange erinnern werden.
(KK)
Wandern mit den Revierförster im Habichtswald
Am Sonntag den 17.August luden
die Wanderführer Horst Müller und Heinrich Liebehenz
zu einer besonderen Wanderung ein. Revierförster Schmidt
zeigte uns die Vielseitigkeit und Besonderheit des Habichtswaldes
der, obwohl ein kleines Waldgebiet, viel zu bieten hat.
Die Wanderung ging zu den alten Braunkohlegruben und Zechen,
welche schon lange stillgelegt sind. Zu Beginn der Wanderung
wurde uns von Herrn Schmidt die Geschichte des Bergbaus
mit den daraus resultierenden Gebäuden erklärt.
So wurde neben dem Forstamt als übergeordnete Stelle
noch ein Königlich Preußisches Bergamt gebaut.
Diese Gebäude wurden später eine Beamtenerholungsstätte
und sind heute ein Kinderheim.
Wir wurden jedoch auch über den Wald und einzelne Bäume
aufgeklärt. Vielen von uns ist erst jetzt der Unterschied
zwischen einer Fichte und Tanne klar geworden. Alles was
sticht sind Fichten, denn Tannen stechen nicht.
Im Habichtswald findet man Basalt, Ton, Braunkohle und weißen
Sand. Der Basalt wurde zu Bauzwecken verwendet. Den Ton
hat man an sogenannten Pingstätten abgebaut und zur
Keramikherstellung verwendet. Im 600 Millionen Quadratmeter
großen Bergpark Habichtswald wurde seit rund 500 Jahren
Braunkohle abgebaut. Landgraf Wilhelm IV (1532 1592)
gründete das erste Bergwerk am Ziegenköpfchen.
Der Abbau der Braunkohle wurde, da er nicht mehr rentabel
war, in den 60er Jahren eingestellt. Der weiße Sand,
welcher weißer als der Sand am Strand ist, stammt
aus der Zeit, als das Kasseler Becken noch ein großer
See war.
Der Habichtswald war früher eine reine Hutelandschaft.
Die Aufforstung wurde erst durch König Jerome in Angriff
genommen.
Unser Weg führte zur Zeche roter Stollen, wo jedoch
der Eingang verschüttet ist. Gleich neben der Zeche
befindet sich eine ehemalige Abraumhalde, wo man noch heute
Braunkohle findet. Der Eingang zur Zeche Firnsbach befand
sich unter einem Wohnhaus, in welchem der Steiger wohnte.
Er konnte aus seinem Haus über eine Treppe direkt in
den darunter liegenden Stolleneingang gehen. Die Stolleneingänge
sind noch heute zu sehen. Der Herkulesstollen ist der größte
und bis zuletzt betriebene Stollen. Aus dem Stollen läuft
noch heute, Sommer wie Winter, viel Wasser welches den Asch
speist. Ein wunderschöner Wanderweg führt entlang
des eingefassten Wasserlaufs vom Herkulesstollen zum Asch.
Vom Asch bis zu unserer Endeinkehr Neue Drusel
waren es dann nur noch ein paar Minuten.
Einen großen Dank an unsere Wanderführer und
Herrn Schmidt für diese sehr interessante und informative
Wanderung. Wir waren eine kleine aber interessierte Gruppe,
die viel dazu gelernt hat. M.S.
Rad-Wanderwoche im
Ammerland (31.08. - 06.09.08)
Nicht mehr sehr warm,
aber ohne Regen, waren die Tage an denen sich sieben HWGHV-Wanderfreunde
- allsamt Senioren - und ein Gast zusammen gefunden hatten,
um gemeinsam das Ammerland mit den Fahrrädern zu erkunden.
Schon frühzeitig, wie bereits seit vielen Jahren, hatte
ein Wanderfreund ein gutes Standquartier in Bad Zwischenahn
am Zwischenahner Meer erkundet und reserviert. Die Anreise
erfolgte in Fahrgemeinschaften mit PKW.
Bereits am Anreisetag, nachdem
uns die Pensionswirtin mit einer Kaffeetafel im Garten willkommen
geheißen hatte, bewältigten wir mit den Rädern
eine beachtliche Strecke im Bereich des Zwischenahner Meeres.
An den kommenden
Tagen wurde jeweils am Vorabend, von einem oder zwei Wanderfreund(en)
die Tour für den nächsten Tag ausgearbeitet. So
entstanden, vom Standort ausgehend, Touren in alle Himmelsrichtungen.
Viele regionale Radwege, wie z.B. der Rhododendronradweg,
der Mühlenradweg und einige andere wurden in die Planung
einbezogen. Unsere Wege führten über Edewecht,
Apen, Westerstede, Wiefelstede, Oldenburg, Wardenburg, Bösel
und die Thülsfelder Talsperre. Tägliche Einkehr
am Nachmittag in einem Cafe war Pflicht!
Die insgesamt 330 km lange
Radstrecke führte vorbei an meist landwirtschaftlich
genutzten Flächen und unzähligen großen
Baumschulen mit unterschiedlichsten Gehölzen und Sträuchern,
in vielfältig geschnittenen - oft beeindruckenden -
Formen. Typisch für das Ammerland sind große,
überwiegend gut gepflegte Gehöfte, die verstreut
im Land angesiedelt sind. Bedingt durch die ursprüngliche
Moorlandschaft dominiert die Vieh- und Milchwirtschaft.
Zahlreiche alte Windmühlen, z.T. aus historischen Gründen
wieder betriebsfähig hergerichtet, aber auch viele
neuzeitliche "Windparks" mit ihren großen
Windrädern, prägen das flache mit Wind gesegnete
Land.

Unsere diesjährige Rad-Wanderwoche,
in einer unverkennbaren Landschaft, ist eine weitere Facette
unserer bisherigen Rad-Wanderwochen. Nicht
zuletzt wegen der harmonischen Geselligkeit freuen wir uns
schon auf das kommende Jahr!
G.Z.
Auf dem Historischen Kirchweg Wolfsanger nach Ihringshausen
Am
Sonntag, dem 7. September, trafen sich um 13 Uhr etwa 50
Teilnehmer vor der Johanniskirche in Wolfsanger, die auf
dem historischen Kirchweg nach Ihringshausen gehen wollten.
Bevor der Weg angetreten wurde, begrüßte Frau
Pfarrerin Vöhringer in der Kirche die Teilnehmer aus
beiden Wandervereinen und die teilnehmenden Mitglieder aus
den evangelischen und katholischen Kirchen in Ihringshausen
und Wolfsanger / Wesertor. Nach dem Psalmgebet PS. 19 und
Liedern, begleitet vom Posaunenchor Wolfsanger, berichtete
der Vorsitzende des HWGHV Fuldatal, Klaus A. Kremin, aus
der Geschichte der Ihringshäuser Kirchengeschichte
mit interessanten Details, u.a. dass die Ihringshäuser
etwa 900 Jahre Teil der Kirchengemeinde Wolfsanger gewesen
sind. Danach machte sich die Schar auf den Weg, vorbei an
den Schulen, wo einst eine Ziegelei bestanden hat und zuvor
auch ein Kreuzstein am alten Weg gestanden hatte. Bald erreichten
sie das neue Steinkreuz auf der Höhe, das im vergangenen
Jahr auf der Grenze zwischen Wolfsanger und Ihringshausen
errichtet und geweiht worden war.

Hier hielt Herr Pfarrer Burlowski
von St. Bonifatius am Wesertor eine Andacht. Mit gemeinsamem
Gebet und Liedern, wiederum begleitet vom Posaunenchor Wolfsanger,
schloss die Andacht. Auf dem weiteren Weg erläuterte
Herr Kurt Nolte vom Rhönklub Kassel an zwei Orten einmal,
warum ein Born wegen der technischen Entwicklung im 19.
Jahrhundert trocken fiel und an anderer Stelle, wie diese
sich in den vergangenen Jahrhunderten verändert hatte,
einmal durch den Bau der Eisenbahn von Kassel nach Hannoversch
Münden im 19. Jahrhundert und durch den Bau der ICE-Strecke
im 20. Jahrhundert, über der sie gerade standen. Beim
Gang über die Fußgängerbrücke konnten
sie den Verlauf der oberirdischen und der unterirdischen
Bahnstrecke erkennen. Bald erreichten sie den Ort und gingen
durch die Ysenburg- und Ihringstrasse, dem alten Weg nach
Wolfsanger, zur Ihringshäuser Kirche.
Kaffee und Kuchen erwartete die Wanderer und neu hinzugekommenen
Gäste, von fleißigen Helferinnen vorbereitet
und verteilt. Anschließend feierten sie gemeinsam
einen ökumenischen Gottesdienst unter Teilnahme der
Pfarrerinnen und Pfarrer, die mitgewandert oder hier hinzugekommen
waren, und Mitwirkung des Volkschores.
Die Predigt hielt Pfr. Döhling, in der er darstellte,
dass das Pilgern in Mode gekommen ist und auf dem Weg die
Begegnung mit Gott stattfinden kann und nicht auf dem Sofa
oder hinterm Ofen. Diese Begegnungen ziehen sich von Abraham
über Mose bis zu Paulus durch die Bibel. Selbst Gott
ist grundsätzlich auf dem Weg und erwartet nicht, dass
die Menschen zu ihm kommen oder in seinen Tempel, wie wir
in Jesus sehen können.
Nach dem Gottesdienst gab es noch Gelegenheit bei Bratwurst
und Getränken sich über den Tag auszutauschen.
Die Helfer hatten danach noch gut zu tun mit Abbau und Abwasch,
als die Gäste schon gegangen waren.
Der Tag war eine sehr interessante Begegnung mit unserer
Geschichte. Durch die Worte in den Andachten und dem Gottesdienst
wurden Gedanken und Erfahrungen aus vielen hundert Jahren
in unsere Zeit hineingetragen.
Ein herzliches "Danke" an alle, die bei der Vorbereitung
und Durchführung dieser Wanderung und der Beköstigung
und dem Auf- und Abbau beteiligt waren.
K.K.
"Auf nach Sachsen"
Das war das Motto unserer diesjährigen Kulturfahrt
nach Dresden und in die Sächsische Schweiz vom 08.09.
- 12.09.2008 und diesem Ruf folgten 47 Wanderfreunde, die
sich am frühen Montagmorgen am Bus einfanden. Durch
einen Dia-Vortrag von Herrn Boller waren wir Wochen vorher
darauf eingestimmt worden.
Nach zwei Pausen ging es zügig zu unserem ersten Besichtigungsziel,
Meißen, Stadt der blauen Schwerter und bekannt durch
seine weltberühmte Porzellanmanufaktur. Die Stadt wurde
von Heinrich I. i. J. 928 / 29 gegründet und wird die
Wiege Sachsens genannt. Der Rundgang führte uns durch
mittelalterliche Gassen mit schönen Fachwerkhäusern
und Weinschänken. Die herausragenden Bauwerke sind
die Albrechtsburg auf dem Burgberg (erbaut 1471) und der
frühgotische, prächtige Dom mit der Fürstenkapelle.
Von hier hat man einen schönen Blick über die
Stadt, die Elbe und die Weinberge. Weinkenner schätzen
hier besonders den Goldriesling, den es heute nur noch im
Elbtal gibt. Sehenswert ist auch die Frauenkirche mit einem
Glockenspiel aus 37 Porzellanglocken. Meißen war bis
zur Wieder-vereinigung in einem schlechten baulichen Zustand.
In einem Programm für Altstadtsanie-rungen wurde Meißen
für das Land Sachsen als Modellstadt ausgesucht.
Nach der Besichtigung fuhren wir in unser Hotel in Dresden-Kesselsdorf,
wo wir bestens untergebracht waren. Nach dem Abendessen
ging ein langer, schöner Tag zu Ende.
Am zweiten Tag standen viele Besichtigungen auf dem Programm.
Frau Ulitschberger, unsere örtliche Reiseleiterin,
die uns auch die nächsten Tage betreute, erklärte
uns mit viel Fachwissen und auch Humor die Sehenswürdigkeiten.
Zunächst ging es zur Festung Königstein.

Diese Festungsanlage wurde
im 16. Jahrhundert erbaut, nie erobert und galt als stärkste
Verteidigungsanlage Deutschlands. Der auf der Anlage befindliche
Brunnen hat eine Tiefe von 152 m und diente mit weiteren
landwirtschaftlichen Erzeugnissen zur Selbstversorgung der
Besatzung. Heute befindet sich u.a. ein militärhistorisches
Museum auf der Burg. Von hier oben hat man einen herrlichen
Blick in das Elbtal, die Stadt Königstein, zur Bastei
bis hinunter in die Tschechische Republik.
Weiter ging es zur Bastei (305 m) und den bizarren Felswänden
des Elbsandsteingebirges. Die Felsen sind zum Teil verbunden
durch schmale Eisenbrücken. Von verschiedenen Aussichtspunkten
hat man einen schönen Blick u.a. auf den Lilienstein
(415 m) und den Tafelberg mit Festung Königstein. Auch
sahen wir Kletterer in einer steilen Felswand. Am Fuße
des Felsengartens befindet sich eine Freilichtbühne,
auf der sowohl Karl-May-Spiele, als auch der "Freischütz"
von Carl-Maria Weber aufgeführt werden.
Schloss Pillnitz, reizvoll am Elbufer gelegen, war ein weiterer
Besichtigungspunkt. August der Starke ließ es als
Lustschloss und spätere Sommerresidenz ausbauen. Das
Wasser- und Bergpalais sowie die schönen Garten- und
Blumenanlagen haben asiatisches Flair. Eine besondere Attraktion
im Park ist die baumgroße japanische Kamelie, die
im 18. Jahrhundert gepflanzt wurde und noch jedes Jahr blüht.
Für sie wurde ein eigenes beheizbares Glashaus gebaut.
Nach einer erholsamen Pause am Nachmittag freuten wir uns
auf die Orgelandacht in der Frauenkirche. Die wechselvolle
Geschichte der Kirche hörten wir im Anschluss an die
Predigt. Erbaut 1743, im Februar durch Bomben und Feuersturm
zerstört, ab 1994 Wiederaufbau und am 30. Oktober 2005
feierlich eingeweiht. Kaum vorstellbar, dass aus dem Trümmerhaufen
der alten Kirche wieder ein Gotteshaus in der alten barocken
Pracht entstehen konnte. Hierfür wurden auch aus dem
Schutt geborgene Steine verwendet. Ein Teil des alten zertrümmerten
Altars wurde in mühevoller Arbeit in den neuen Altar
integriert. Hilfreich waren alte Baupläne, die in den
verschütteten Kellerräumen gefunden wurden. Spenden
aus aller Welt sicherten den Wiederaufbau. Als Zeichen der
Versöhnung schmiedete der Sohn eines Bomberpiloten
aus England, der an dem Angriff auf Dresden beteiligt war,
das neue Kuppelkreuz. Das alte Kreuz und das Nagelkreuz
aus Coventry befinden sich im Kirchenschiff.
Am Mittwoch, dem 10.09., erkundeten wir auf einer Stadtrundfahrt
und -gang Dresden. Die Fahrt führte uns durch den unzerstörten
Villenvorort Striesen, sowie den Stadtteil Loschwitz mit
der 1891 - 93 erbauten Elbbrücke "Blaues Wunder",
die als erste einen breiten Fluss ohne Strompfeiler überspannte.
Ein ebenfalls außergewöhnliches Bauwerk ist das
Tabakkontor Yenidze, einer Moschee mit Minarett nachgebauten
ehemaligen Zigarettenfabrik. Weiter ging die Tour entlang
den Elbwiesen mit Blick auf die Elbschlösser und der
im Bau befindlichen umstrittenen Waldschlösschen-Brücke.
Die Altstadt durchstreiften wir zu Fuß. Dresden wird
zu recht "Elbflorenz" genannt. Viele Bauwerke
wurden in der Zeit August des Starken errichtet. Der Zwinger
besteht aus einem Ensemble verschiedener Pavillon- und Galeriebauten
und beherbergt heute u.a. die Porzellansammlung. Der Begriff
Zwinger bezeichnet ursprünglich den Freiraum zwischen
innerer und äußerer Wehrmauer. Die katholische
Hofkirche ist die größte Kirche Sachsens. Im
Innern befinden sich die kostbare Orgel (1753) von Johann
Gottfried Silbermann und die Gedächtnisstätte
für die Opfer des 13. Februar 1945. Die wieder hergestellte
Kreuzkirche ist die Heimkirche des berühmten Kreuzchores.
Eine Besonderheit ist ein ca. 102 m langer Wand-fries aus
25.000 Porzellanfliesen, der Fürstenzug, der die 35
Herrscher der wettinischen Adelsdynastie mit ihrem Gefolge
vom 12. - 20. Jahrhundert zeigt.
Der bekannteste ist August der Starke, der auch polnischer
König war. Vom Schlosspark erreicht man über eine
großzügige Freitreppe die Brühlschen Terrassen,
einst Teil einer Befestigungsanlage aus dem 16. Jahrhundert.
Nach kurzer Erholungspause besichtigten wir die Semperoper.
Im Stil italienischer Hochrenaissance wurde sie 1871 - 78
erbaut. In der Bombennacht am 13. Februar 1945 zerstört,
ab 1977 aufgebaut und 1985 wieder feierlich eingeweiht.
In der Oper mit vier Rängen haben 1232 Besucher Platz.
Zu bewundern ist die prunkvolle, originalgetreue Rekonstruktion
des Innenraumes.
Vor der Rückfahrt in unser Hotel stand noch die Besichtigung
des "Grünen Gewölbes" im Residenzschloss
auf dem Programm. Kostbare Stücke des Kunsthandwerks
aus Elfenbein, Bernstein, Gold und Silber sind zu bewundern.
Hervorzuheben ist der Tischaufsatz "Der Hofstaat zu
Delhi am Geburtstag des Großmoguls", der aus
132 Figuren besteht und mit tausenden Edelsteinen (u.a.
Diamanten, Rubinen und Smaragden) geschmückt ist. Selten-heitswert
hat auch der bislang größte gefundene grüne
Diamant.
Nach dem Frühstück besichtigten wir am Donnerstag
die Moritzburg. Das Schloss wurde von Herzog Moritz 1542
- 46 in einer reizvollen Teich- und Waldlandschaft erbaut
und von August dem Starken erweitert. Die wertvolle Innenausstattung
(Ledertapeten, Wandmalereien) ist weitgehend erhalten. Eine
Rarität sahen wir im "Federzimmer". Weit
mehr als eine Million Vogelfedern sind zu einem einmaligen
Kunstwerk zusammengefügt, das den Betrachter an Gobelins
mit Blumenmotiven erinnert.
Nun stand ein erholsamer Nachmittag auf dem Programm. Wir
freuten uns auf die Fahrt mit dem Schaufelraddampfer "Krippen",
einem Oldtimer Baujahr 1892, auf der Elbe von Meißen
nach Dresden. Wir hofften, dass die Fahrt trotz des niedrigen
Wasserstandes stattfinden konnte. Zu unserer Freude konnten
wir pünktlich um 14.45 Uhr das Schiff besteigen. Interessant
war, dass man durch Fenster die Dampfmaschine und die Schaufelräder
sehen konnte. Die Fahrt führte entlang der Sächsischen
Weinstraße mit Weingütern, Wald, schönen
Häusern und der Stadt Radebeul, wo das Karl-May-Museum
steht. An der Anlegestelle unterhalb der Brühlschen
Terrasse war unsere Fahrt zu Ende. Zurück im Hotel
hieß es nun Koffer packen.
Am fünften und letzten Tag hatten wir noch Zeit für
einen Einkaufsbummel. Sportliche Wanderfreunde bestiegen
den Turm der Frauenkirche. Bevor die Heimfahrt angetreten
wurde, trafen wir uns zum gemeinsamen Mittagessen im Gewölberestaurant
Pulverturm.
Heimwärts ging es um 14 Uhr und nach gut 6 Stunden
Fahrt erreichten wir Fuldatal. Es waren schöne und
erlebnisreiche Tage, zumal auch das Wetter mitspielte -
5 Tage Sonnenschein und Sommertemperaturen!
Unserm Wanderfreund Gottfried Gaebelein, der diese Fahrt
mit viel Zeitaufwand geplant und organisiert hat, sagen
wir hiermit unseren herzlichen
I.B.
Mitgliederversammlung am 10.10.2007
Der Vorsitzende, Klaus A. Kremin, begrüßte die
zahlreich erschienenen Mitglieder und stellte die Beschlussfähigkeit
der Versammlung fest. Vor Eintritt in die Tages-ordnung
gedachte die Versammlung des verstorbenen Mitglieds Georg
Höhmann mit einer Gedenkminute.
Der Vorsitzende berichtete über die Aktivitäten
des Vorstands seit der Jahreshauptversammlung. Der Mitgliedsbeitrag
wird im kommenden Jahr unverändert bleiben, wenn auch
die Kosten steigen und in Zukunft eine Beitragserhöhung
nicht ausgeschlossen werden kann. Für die Busfahrten
zu den Veranstaltungen in 2009 wird zurzeit ein Angebot
eines anderen Busunternehmens angefordert, da das bisherige
Unternehmen diese Fahrten nicht mehr durchführen wird.
Die Zusammenarbeit mit dem WV Vellmar bei Wanderungen und
anderen Veranstaltungen ist gut verlaufen und wird weiterhin
gepflegt werden u.a. bei der Anwanderung und Teilnahme am
Wandertag in Willingen und bei der Fahrt zum Deutschen Wandertag
in Freiburg 2010. Die im Veranstaltungsprogramm angekündigten
Wanderungen, Fahrten und anderen Veranstaltungen wurden
alle durchgeführt. Der Zuspruch war insgesamt sehr
erfreulich. Etwas Sorgen machen allerdings die Sonntagswanderungen
teilweise mit weniger als 30 Teilnehmern. Hier forderte
der Vorsitzende die Mitglieder auf, doch öfter die
Wanderschuhe zu schnüren und mitzuwandern. An dieser
Stelle dankte er allen Wanderführern/Innen dieses Jahres
für ihre Arbeit. Bezogen auf die Radwanderungen fand
er es wichtig, dass die Radfahrer im Verein sich öfter
daran beteiligen, damit diese Veranstaltungen, die unser
Vereinsangebot erweitern, noch attraktiver werden. Die Familienwanderung
im Juli und die Seniorenwanderung mit Grillen wurden von
einer großen Zahl von Mitgliedern und Gästen
angenommen. Es waren wieder beeindruckende Veranstaltungen.
Hier dankte der Vorsitzende dem Bewirtungsteam unter Frieder
und Marga Hobein und allen anderen, die zum Gelingen der
beiden Veranstaltungen beigetragen haben. Horst Müller
hat einen Filmabend gehalten, in dem Erinnerungen an erlebte
Wanderungen und Fahrten aufgefrischt wurden. Auch ihm dankte
der Vorsitzende für seine Arbeit.
Gottfried Gaebelein hat in
diesem Jahr noch kommissarisch die kulturellen Veranstaltungen
durchgeführt. Nach dem Dank des Vorsitzenden bekam
dieser Gelegenheit, einige Worte zu seiner Arbeit und seinem
Ausscheiden aus dem Amt als Kulturwart zu sagen.
Am 21. September dieses Jahres hat der Verein wieder an
der Straßenkirmes des HGV Fuldatal in Ihringshausen
teilgenommen. Die Präsentation mit unserem Rucksack
erregte wieder Aufmerksamkeit. Schließlich ist noch
zu erwähnen, dass der HWGHV Fuldatal in diesem Jahr
Ausrichter der Begehung des Historischen Kirchweges war.
Anschließend ging der Vorsitzende auf die Arbeit der
Fachwarte ein und dankte insbesondere dem Wegewart Frieder
Hobein und den beteiligten 19 Wegezeichnern - es wurden
in diesem Jahr insgesamt rd. 293 km Rund- und Durchgangswege
gezeichnet und dem Bau- und Hüttenwart Manfred
Schweitzer und seinen Helfern für die geleisteten umfangreichen
Arbeiten. Leider ist die Funktion des Fachwartes für
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nach wie vor unbesetzt.
Das gerade erst eingerichtete und bezogene Lager in der
Bruchstraße wird in die-sem Jahr geräumt werden
müssen. Bisher gibt es keine Alternative. Der Vorsitzende
bat die Mitglieder, sich nach einer neuen Lagermöglichkeit
für unsere Gerät-schaften umzuhören.
Zur Ersatzwahl des Kulturwarts hatte der Vorstand Ursula
Hallaschka als Kandidatin vorgeschlagen. Nach einem kurzen
Statement zu ihrer Person und ihren Vorstellungen zur Arbeit
im Amt, wurde sie einstimmig bei einer Enthaltung gewählt.
Der Vorstand schlug der Versammlung vor, die auf der Jahreshauptversammlung
aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitglieder Gerhard Goldmann
und Gottfried Gaebelein wegen ihres langjährigen und
unermüdlichen Einsatzes für den Verein zu Ehrenmitgliedern
zu ernennen. Bei Enthaltung der Betroffenen stimmten die
anwesenden Mitglieder dem Vorschlag des Vorstandes zu. Die
Ehrungen und die Überreichung der Urkunden wird der
Vorsitzende im Rahmen des Hüttenabends vornehmen.
Im letzten Tagesordnungspunkt vor der Pause stellten die
Wanderführer die Mehrtagesfahrt nach Löwenstein
vom 20. 24. Mai 2009 und die Wanderfreizeit in Schönau
vom 24.09. 01.10.2009 vor. In der anschließenden
Pause konnten sich die Mitglieder für beide Unternehmungen
in die Teilnehmerlisten eintragen.
Der Wanderwart Hilmar Brackmann stellte den Veranstaltungsplan
2009 vor. Der Vorsitzende dankte ihm wie auch dem Ehepaar
Endmann, die es übernommen hatten, das Veranstaltungsprogramm
2009 und die Einladung für den Hüttenabend zu
erstellen.
Für den Hüttenabend in diesem Jahr sind die Vorbereitungen
weitgehend abge-schlossen. Die Musik und zwei externe Gruppen
mit Tanz und Play Back Show sind engagiert;
den weiteren Abend werden Mitglieder mit Vorträgen
und Sketchen gestalten, unterbrochen von den Tanzeinlagen.
Dank an Frieder Hobein und das bewährte Team aus dem
Bau- und Hüttenwart mit Helfern und dem ehemaligen
Bastelkreis für ihre Mitwirkung. An dieser Stelle betonte
der Vorsitzende, dass bei aller engagierten Mitarbeit einzelner
Mitglieder leider immer noch der Koordinator, die lenkende
Hand fehlt, die alle Teilbereiche der Veranstaltung koordiniert.
Da zu den beiden letzten Tagesordnungspunkten keine Wortmeldungen
vorlagen, schloss der Vorsitzende die Versammlung mit Dank
an die Erschienenen.
Wandern von Nieste zum Mäuseborn
Am Sonntag, dem 2. November 2008, trafen sich gut 30 Wanderer,
um von Nieste nach Großalmerode zu wandern. Die Wettervorhersage
war in der vorangegangenen Woche stets wechselnd gewesen.
Aber unverdrossen stiegen sie im Kaufunger Wald aus und
hatten eine schöne Wanderung über oder vom Umschwang
aus auf abwechslungsreichen Wegen zum Mäuseborn, einer
Gaststätte außerhalb Großalmerodes, die
eigentlich Waldschlösschen heißt.

Die A-Gruppe vor dem Start
Unterwegs genossen die Wanderer
Aussichten über das Land, wobei die Fernsicht nicht
so gut war wie beim Vorwandern, was uns die Wanderführer
berichteten. Dennoch war es faszinierend zu sehen, wie die
Nebel noch in den Tälern hingen und die Bergkuppen
darüber im Licht lagen. Das herrliche Laub des Waldes
wurde dann auch noch von der Sonne beleuchtet. Und zum Schluss
war die Einkehr in dieser urigen Gaststätte über
dem Mäuseborn, wo doch fast zwei Mitwanderer in den
Bach wegen eines maroden Geländers gekegelt wären.
Einen herzlichen Dank an die Wanderführerinnen und
Wanderführer, die uns diese Wanderung vorbereitet und
durchgeführt haben.
K.K.
Vom Dörnberg nach Friedrichsthal
Am 4. Januar 09 waren über dreißig Wanderer trotz
des etwas widrigen Wetters in Fuldatal bereit eine Wanderung
zu machen und Füllten den Bus der pünktlich 10
Minuten vor acht Uhr weiter nach Simmershausen fuhr, um
die dort wartenden Wanderer aufzunehmen. Dann ging es über
Calden und Ehrsten zum Ausgangspunkt der Wandergruppen.
Die A-Gruppe stieg unterwegs unterhalb des Dörnbergs
und die B-Gruppe beim Gut Laar aus. Die A-Gruppe machte
sich auf den Weg. Es ging langsam bergan um den Kleinen
Schreckenberg herum und bis zur Schartenburg, die wegen
der dortigen Bauarbeiten nicht besichtigt werden konnte,
weil die Zuwegung unsicher war. Hinter dem Hirschköpfchen,
nachdem unser Wanderführer bereits eine Fehlentscheidung
treffen wollte, die uns in die Irre geführt hätte,
- die Mitwanderer aber haben aufgepasst und korrigiert -,
wurde Rast gemacht.
Nach erheiterndem Gespräch geht es gleich weiter
Die Wege waren gefroren, teilweise
stark zerfahren durch die Holzabfuhr oder von Wildschweinen
durchwühlt. Aber nun war es leichter, die Wege verliefen
abseits der Forstwege und unter dem leichten Schnee sah
man noch das Laub. Da die B-Gruppe oft in Sichtweite war,
machten wir Richtung Laar einen kleinen Umweg. Hinab aus
dem Wald führte der Weg nun nach Westuffeln. Beim Austritt
aus dem Wald lag vor uns die Landschaft wie überzuckert,
auch die Dächer der Ortschaft, die B-Gruppe in Sichtweite.
Durch den Ort ging es wieder bergan, links die Felder und
rechts der Niederwald. Nach kurzer Zeit waren wir wieder
am Waldrand, der nun links von uns lag und wir sahen unser
Ziel, die kleine Ortschaft Friedrichsthal, zu der wir bald
zu unserer Einkehr kamen, um bei einem deftigen Schlachte-Essen
uns von der Wanderung zu stärken. Die, die nicht dabei
waren, haben richtig etwas verpasst. Die, die mitgewandert
sind, werden von dieser Wanderung sicher noch oft erzählen
auch wegen des Wanderführers, der uns in die Irre führen
wollte.
K.K.
Hüttenwanderung durch die Gemarkung Fuldatal
Am Sonntag den 18. Januar
fand unsere traditionell am Jahresanfang angesetzte Wanderung
durch die Gemarkung Fuldatal statt. Die Wanderführer
Manfred Schweitzer und Gerhard Zintel hatten einen interessanten
Weg durch vier Ortsteile, vorbei an den vereinseigenen bzw.
von unserem Verein betreuten vier Hütten ausgesucht.
Die ungünstige Wetterlage,
tauender, in Matsch übergehender Schnee und der vorhergesagte
Regen haben allerdings dazu geführt, dass nur 13 unerschrockene
Wanderinnen und Wanderer zum Treffpunkt am Haus Schönewald
in Simmerhausen kamen - sie mussten es nicht bereuen.
Die erste Etappe führte
nach Rothwesten, wo Brunhilde und Manfred Schweitzer die
Gruppe mit einem kleinen Umtrunk überraschten. Weiter
führte der Weg durch die noch verschneite Landschaft
nach Knickhagen, wo wir in unserer Hütte eine erste
Rast einlegten. Von da aus ging es auf zunächst tiefem,
nicht ausgetretenem Weg mühsam bergan in Richtung Gut
Eichenberg. Hier an der zweiten Hütte - eigentlich
nur ein kleiner Unterstand - bei der wir uns nur kurz zur
Lagesprechung aufhielten, trennten sich unsere Wege.
Während die B-Gruppe
direkt die warme Wirtsstube in Simmershausen ansteuerte,
hängte die A-Gruppe noch einen Schlenker auf dem Fuldahöhenweg
dran. Dabei kam die Gruppe an der Jacob Langmann - Hütte
vorbei, konnte oberhalb von Wahnhausen den herrlichen Ausblick
über den Ort und das Fuldatal genießen und gelangte
schließlich durch den Rehgraben ebenfalls auf die
Spur nach Simmershausen. Auf dem weiteren Weg kamen wir
an der vierten Hütte "Fuldablick" (die diesen
Namen heute nicht mehr verdient, da alles zugewachsen ist)
vorbei zur Reinhardswaldschule und von hier durch den Ort
zum Haus Schönewald, wo wir nass, teilweise etwas erschöpft,
aber alle zufrieden einkehrten. Die abschließenden
Dankesworte des Vorsitzenden Klaus Kremin an die Wanderführer
wurden von den Mitwanderern mit Beifall aufgenommen.
J.H.
Eine Winterwanderung um den Schorn
Der Schorn ist eine Basaltkuppe bei Wellerode und unsere
Wanderführer Heinrich Brandt und Walter Makarowski
hatten sich hier einen Rundweg ausgesucht um diesen Schorn
herum, der den Wanderern der Seniorengruppe angemessen war.
Während wir aus Fuldatal, in dem sich schon der Frühling
ankündigen wollte, losfuhren, ahnten wir nicht, dass
dies eine weitere Winterwanderung in diesem Jahr werden
sollte. Nach dem grauen Morgen schien nun die Sonne. Auf
dem Wanderparkplatz angekommen, hatten wir Probleme, aus
den Autos auszusteigen, denn der war von den vorherigen
Parkplatzbenutzern glatt gefahren. Es waren 38 Wanderinnen
und Wanderer an diesem Tag gekommen und vor ihnen stand
eine Rundwanderung auf verschneiten Wegen. Doch das trübte
die Laune nicht, die Sonne schien und an einigen Stellen
des Wegs gab es wunderschöne Ausblicke in das Kasseler
Becken, wo auch Heinrich Brandt erläuterte, was denn
zu sehen war. Mitten Im Wald hielt er uns an einem Betonklotz
an, der am Weg stand, und erklärte uns, dass hier die
Welleröder Kohlenbahn bis Anfang 1960 noch in Betrieb
gewesen sei. Nun war es nicht mehr weit bis zu unserem Parkplatz.
Die Kommentare der Ankommenden reichten von "jetzt
habe ich aber genug für heute", denn wegen des
Schnees war der Weg schwer zu begehen und forderte die Wanderer
schon ein wenig, bis zu " das Wetter war heute wunderbar".
Wir fuhren zur Einkehr ins "Waldschlösschen"
nach Wattenbach, wo wir uns bei Roter Wurst, Strammem Max
oder Kaffee und Kuchen stärkten und die verbrauchten
Kalorien wieder auftankten. Der Vorsitzende dankte den Wanderführern
für diese schöne Wanderung mit launigen Worten
und erwähnte auch dass einer von ihnen noch am Vortag
die Strecke begangen hatte, um die Begehbarkeit des Weges
zu prüfen. Die Teilnehmer der Wanderung dankten den
Wanderführern mit ganz herzlichem Applaus.
K.K.

Die Wanderer vor dem "Waldschlösschen
Auf dem Urwaldpfad am Edersee
Am Sonntag, 19. April 2009, trafen sich sieben Wanderer
- nein, sechs und eine Wanderin - um an diesem Tag das Unternehmen
zu wagen sich auf dem Urwaldsteig zu beweisen. Der Wanderführer
listete uns Zahlen auf, die wir kaum glauben wollten, so
eine lange Strecke und dann sollten in der Summe noch 1500
Höhenmeter erwandert werden. Na, das Wetter sah ganz
gut aus, wenn auch keine Sonne schien, so war es doch trocken.
Wir bestiegen die Wagen und unsere drei Fahrer brachten
uns nach Asel, wo wir noch zwei Wanderer trafen, die sich
als Gäste angemeldet hatten, einen jungen Mann und
seinen Opa, die, wie wir danach erfuhren, sich eine größere
Tour vorgenommen hatten und wohl einen Übungslauf mit
uns machen wollten.
Zunächst mussten wir unseren Einstieg finden; der Wanderwart
hatte die richtige Eingebung, die nach Überprüfung
dann auch dem Wanderführer einsichtig wurde.

Strieder Eiche
Wir hatten unseren Ausgangspunkt
gefunden. Rucksäcke umschnallen, Stöcke auspacken.
Und der erste - leichte - Anstieg begann. Der Berichter
war auf diesem Wanderweg noch nie dabei gewesen und dachte,
so kann es weiter gehen, dann wird das eine wunderschöne
Wanderung. Unsere diesjährige Etappe auf dem Urwaldsteig
begannen wir in Asel Süd an der Aseler Bucht und von
dort ging es auf dem "Knorrreichensteig" bis auf
die Halbinsel Scheid. An der Spitze des Katzenberges hatten
wir eine herrliche Aussicht auf den Edersee. Weiter führte
der Weg durch urige Waldbilder. Am Europahain legten wir
unsere Mittagspause ein und stärkten uns. Auf dem weiteren
Weg haben wir in der Nieder-Werber Bucht immer wieder tief
eingekerbte Bachtäler umgangen. Nach Überquerung
der Bucht folgten wir dem Steig hinauf auf die Mühlecke.
Der Steig führte uns weiter am Ederseehang mit krüppeligen
Wäldern und schönen Ausblicken auf den Edersee
bis wir das Bärenbachtal erreicht hatten.

Verschnaufpause
Über eine Holzbrücke
gingen wir den "Jägersteig" hinauf, der uns
die letzten Kräfte abforderte bis wir die Waldecker
Bucht erreichten.
Fazit: Es war eine wunderschöne Wanderung, die ich
wieder einmal machen möchte, vielleicht in einem Herbst.
Der Wanderführer Karl Dietrich hat uns gut geführt,
ohne Umwege. Herzlichen Dank an ihn. Das Wetter war für
eine Wanderung unter diesen Bedingungen optimal. Die Landschaft
hat alle begeistert und es gab genügend Möglichkeiten
sie vom Wanderweg aus zu genießen. Und es waren doch
rd. 23 km, und wie im Wanderführer angegeben rund 1700
Höhenmeter - an einem Tag! Ich merke sie jetzt noch.
K.K.
Über Hügel, Berge
und durch Weinberge, 5 Tage "Schwäbische Toskana"
Am 20.05.09. um 09:00
Uhr trafen sich 67 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde in
Ihringshausen und Simmershausen zur Fahrt in die "Schwäbische
Toskana", um in dieser schönen, für die meisten
noch fremden Landschaft einige Tage mit Wandern und Stadtbesichtigungen
zu verbringen. Zwei Busse der Fa. Zügel haben uns abgeholt
und nach Löwenstein - Hößlinsülz gebracht.
Nach zwei Zwischenpausen erreichten wir um 14.00 Uhr unser
Quartier, den Landgasthof Roger, wo nach dem Einchecken
eine Kaffeetafel für uns gedeckt war. Hier erwartete
uns auch das örtliche Wanderpaar Hannelore und Karl-Heinz
Hummel die uns, nach einer früheren Begegnung mit Liesel
und Jürgen Huisinga in diese schöne Gegend, die
den Beiname "Toskana" wirklich verdient, eingeladen
hatte. Vor dem Abendessen war ein Rundgang angesagt, bei
dem wir die ersten Eindrücke gewannen, dazu bekamen
wir die nötigen Erklärungen von Wanderfreund Hummel.
Nach dem Abendessen zeigte uns der Chef des Restaurants
einen Lichtbildervortrag der uns einiges über das Land
und die Ortschaften zeigte.
Der Abend wurde nach einem kleinen Umtrunk im Biergarten
beendet.
Am anderen Morgen, nach dem
morgendlichen, gemeinsamen Lied, brachte uns der Bus zu
den Startpunkten der jeweiligen Gruppen.
Auf geht's
Die A - Gruppe startet in "Birkenhöfe"
und als der letzte Wanderer aus dem Bus stieg öffnete
der Himmel seine Schleusen, aber nur für kurze Zeit.
Es geht über das "Himmelreich" zum "Steinerner
Tisch", hier hat die B - Gruppe ihre Wanderung begonnen.
Eine erlebnisreiche Wanderung abwechselnd durch Wald, Flur
und vor allem die Weinberge, zu denen uns K-H. Hummel die
nötigen Erklärungen über Anbau und Pflege
gab. Zurück zu unserer Unterkunft, vorbei am Breitenauer
See durften wir dann nochmals die Schirme auspacken. Nach
dem Abendessen wurden wir zu einem kleinen Bauernhof zur
Schnapsprobe geladen.
Der zweite Wandertag begann
wie der erste, mit einem Lied und einem tüchtigen Regenschauer,
den wir unter dem Vordach der Friedhofskapelle in Löwenstein
ab-warteten. Der Weg führte uns rund um die Talaue
der Sulm wieder durch Wald und Flur, mit herrlichen Ausblicken
auf die umliegenden Weinberge und Dörfer. Am Abend
war bei schönem Wetter zum Grillabend im Biergarten
geladen, danach gab es eine Weinprobe, bei der örtliche
Weine probiert, aber auch erworben werden konnten.
Am Samstag, dem 3. Wandertag
begann unsere Wanderung in Wüstenrot-Neuhütten
und führte uns nach kurzem Aufstieg zum Steinknickle,
525 m hoch gelegen, und bot uns vom Turm aus einen großartigen
Blick weit über die umliegende Landschaft. Zur Mittagszeit
trafen wir uns mit der B Gruppe beim "Zigeunerfohrle".

Zigeunerfohrle
Dann kam der anstrengendste
Teil der Wanderung, der Aufstieg zum Juxkopf in 533 m Höhe.
Nach einer Zwischenrast in Spiegelberg Jux trafen wir Herrn
Rommel, der uns zu einem ehemaligen Abbaugebiet für
eine ganz spezielle Sandsteinart führte, aus der Wetzsteine
gewonnen wurden, die einst für das Schärfen von
Sensen benötigt wurden. Teilweise wurde der Stein auch
in Stollenbauweise abgebaut. Zurzeit wird der vorhandene
Stollen wieder begehbar gemacht. Damit gehen 3 erlebnisreiche,
aber auch anstrengende Wandertage, die durch die Führung
und sachliche Erklärung durch das Ehepaar Hannelore
und Karlheinz Hummel bereichert wurden. Dafür bedanken
wir uns herzlich bei dem Ehepaar Hummel. Der Abend wurde
mit Musik und Tanz abgeschlossen.
Am Sonntag war Abreisetag,
nach dem Frühstück sind wir um den Breitenauer
See nach Obersulm - Weiler gewandert und haben dort an einer
Führung durch das Schulmuseum teilgenommen.

Auf dem Weg nach Weiler
Die Ausstellung führte
von den Anfängen der schulischen Unterrichtung bis
in die heutige Zeit und war anschaulich mit Exponaten aus
den verschiedenen Epochen dargestellt. Es wurde auch gezeigt
unter welchen Bedingungen die Lehrer ihren Beruf ausübten
und wie sie, auf engen Verhältnissen wohnend, noch
einem Nebenerwerb nachgingen um die Familie zu versorgen.
Nach dem Mittagessen waren die Busse schon zur Rückreise
bereit und nach einer zügigen Fahrt erreichten wir
um 18:30 Uhr Fuldatal.
Eine wunderbare und gut organisierte Wanderfreizeit, die
uns in diesem Jahr in die "Schwäbische Toskana"
führte, ging zu Ende. Für die Durchführung
danken wir unseren Wanderführen Brunhilde und Manfred
Schweitzer für die Betreuung der C-Gruppe, Hilmar Brackmann
und Klaus Kremin für die A - und B - Gruppe ganz herzlich
und besonders unseren Wanderfreunden aus Obersulm, Hannelore
und Karl-Heinz Hummel.
H.B.
Zu Städten und Burgen im Hohenloher Land, 5
Tage "Schwäbische Toskana"
Für unsere Wanderfreunde, die nicht mehr in der Lage
sind an den doch anspruchsvollen Strecken-Wanderungen durch
die Weinberge und bewaldeten Höhen teilzunehmen, hatten
unsere Wanderführer, das Ehepaar Schweitzer, ein umfangreiches
Besichtigungsprogramm zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten
in der näheren Umgebung ausgearbeitet. Es hatte sich
bereit erklärt, als Wanderführer die Nichtwanderer
(C-Gruppe, es waren immerhin 37 Personen) zu betreuen.
Um einen reibungslosen Ablauf des anspruchsvollen Programms
sicherzustellen, waren unsere Wanderführer mehrfach
in unserem schwäbischen Standquartier gewesen, um von
dort die Feinplanung durchzuführen und die vorgesehenen
Orte vorab zu besichtigen.
Für das 3-tägige Besichtigungsprogramm stand uns
jeweils ein Bus ganztägig zur Ver-fügung.
Am 1. Tag fuhren wir zunächst nach Öhringen und
unternahmen einen Stadtrundgang durch das schöne Fachwerkstädtchen
mit Besichtigung der Stiftskirche. Danach fuhren wir zum
Schloss Neuenstein, das in staufischer Zeit als Burg der
namensgleichen Herren von Neuenstein entstand. Als Regierungssitz
der Grafen und Fürsten zu Hohenlohe wurde es im 16.
Jahrhundert zu einer herrschaftlichen Residenz im Stil der
Renaissance gestaltet. Seit 1946 wurde das ehemalige Wasserschloss
planvoll zu einem kulturellen Zentrum ausgebaut. Reichhaltige
Sammlungen in den zum Teil noch aus der Spätgotik stammenden
Räumen bieten einen hervorragenden Überblick über
Kunst und Geschichte von Hohenlohe-Franken. Der Kaisersaal
enthält eine umfangreiche Waffensammlung. Eine besondere
Attraktion ist die funktionsfähige Küche im Originalzustand.
Zum Mittagessen fuhren wir in einen gemütlichen Landgasthof
in der Nähe von Künzelsau.
Nach der Stärkung ging dann die Busfahrt weiter nach
Jagsthausen zur Besichtigung der berühmten Götzenburg.
Götz von Berlichingen, der wohl berühmteste Burgbewoh-ner,
war Namensgeber der Burg, die aus einer Wasserburg hervorging
und im Laufe der Geschichte mehrmals umgebaut wurde. Die
heute bestehende Anlage wurde von der Familie von Berlichingen
erbaut und war die Geburtsstätte des "Ritters
mit der eisernen Hand". Seine rechte Hand, die Götz
im Jahre 1504 verloren hatte, wurde durch eine eiserne Prothese,
die so genannte Faust, ersetzt. Diese sowie weitere Dinge
sind im Burgmuseum ausgestellt. Seine markanten und einprägsamen
Worte "leck mich
" sollen hier auf der Burg
gefallen sein. Durch das von Johann Wolfgang von Goethe
verfasste Drama "Götz von Berlichingen" wurde
Götz unsterblich. Seit 1950 wird es alljährlich
im Sommer im Burghof dieser imposanten Burg unter freiem
Himmel aufgeführt.
Am 2. Besichtigungstag fuhren
wir mit dem Bus zum Hohenloher Freilandmuseum
Wackershofen in der Nähe von Schwäbisch Hall.
Es ist ein kultur-historisches Museum für das ländliche
Nordwürttemberg. Aufgabe dieser Einrichtung ist es,
dem Besucher ein umfassendes Abbild der Vergangenheit zu
vermitteln. So findet man über 60 historische nach
Wackershofen versetzte Gebäude, die das Leben, Wohnen
und Arbeiten der großbäuerlichen Oberschicht,
der Kleinbauern, der Taglöhner, Dorfarmen und Dorfhandwerker
darstellen. Diese Gebäude sind in ein 35 ha umfassendes
Gelände eingebettet, das unter historischen Gesichtspunkten
bewirtschaftet wird.
Nach der Besichtigung des Freilandmuseums ging es dann nach
Schwäbisch Hall, wo wir bereits von 2 Damen zu einer
Stadtführung erwartet wurden. Zunächst wurde die
Michaelskirche besichtigt. Von der früheren Basilika
steht heute nur noch der romanische Turm. Kirchenschiff
und Chor wurden im 15.Jahrhundert durch einen imposanten
spätgotischen Hallenbau ersetzt. Die zur Absicherung
des Bauwerks erbaute gewaltige Freitreppe mit ihren 53 Stufen
verbindet die Kirche mit dem Marktplatz und dient seit 80
Jahren den Haller Freilichtspielen als Bühne.

Marktplatz
Am letzten Samstag brachte
uns der Bus nach Heilbronn. Am Schiffsanlieger bestiegen
wir dann ein Motorschiff und starteten flussabwärts
in Richtung Bad Wimpfen. Nach der 1.Schleuse fuhren wir
in Neckarsulm am großen Audi - Werk vorbei. Die Neckar-
Wasserstraße hat zahlreiche Schleusen. Kurz nach der
Einmündung der Kocher in den Neckar tauchte dann das
Stadtbild von Bad Wimpfen, das Ziel unserer Schifffahrt
auf.

Wimpfen
Nach dem Mittagessen hatten
wir wieder 2 Stadtführer, die uns die Sehenswürdigkeiten
der Stadt zeigten. Wichtigstes Baudenkmal Bad Wimpfens ist
die um 1200 erbaute staufische Kaiserpfalz, von der im östlichen
Teil der Altstadt mehrere Einzelbauten, sowie weitere Teile
der Umfassungsmauer erhalten sind. Wahrzeichen Bad Wimpfens
ist der Blaue Turm auf dem seit 650 Jahren ununterbrochen
ein Türmer residiert. Mit der Besichtigung der historischen
Altstadt mit den schönen Fachwerkgebäuden wurde
dann unser erlebnisreiches Kultur- und Besichtigungs-Programm
beendet.
Ein besonderer Dank an unsere Wanderführer Brunhilde
und Manfred Schweitzer, die alles bestens geplant und vorbereitet
hatten, sodass ein reibungsloser Ablauf stattfinden konnte.
Wir haben viel gesehen und erlebt und werden dieses in guter
Erinnerung behalten.
K.M.
Radwanderwoche an der Bergstraße
Am Sonntag den 21.
Juni 2009 traf sich um 8.00 Uhr die durch einige Ausfälle
auf sieben Teilnehmer geschrumpfte Senioren-Radwandergruppe
des HWGHV Fuldatal an der ev. Kirche Ihringshausen, um mit
zwei PKW und einem Wohnmobil - die Fahrräder auf dem
Rücken - nach Heppenheim an der Bergstraße aufzubrechen.
Nach gemütlicher Fahrt
kamen wir gegen 12.00 Uhr am Ziel, der Pension "Gut
Stubb" an. Das Haus liegt hoch über der Altstadt
- oberhalb einer imposanten Basilika - und ist nur über
eine steile Straße mit "historischem Holperpflaster"
zu erreichen. Schon bei der Anfahrt mit dem Auto konnten
wir uns ausmalen, was uns jeden Tag bei der Heimfahrt mit
dem Fahrrad und auch nach den abendlichen Spaziergängen
erwartete. Dafür konnten wir aber von unseren Zimmern
aus einen herrlichen Rundblick über Heppenheim und
das umliegende Gebiet der Bergstraße genießen.
Die kleinen Orte an der Bergstraße,
neben Heppenheim die nahegelegenen Orte Bensheim und Lorsch
mit seiner weltberühmten Basilika sowie insbesondere
Weinheim haben es uns angetan.

Kultur steht am Wege
In der Heppenheimer Altstadt
mit seiner Fachwerkidylle auf dem Marktplatz und in den
umliegenden Straßen haben wir uns sofort heimisch
gefühlt. Hauptsächlich der Markt mit dem großartigen
Fachwerkrathaus (Spieluhr) mit dem Marktbrunnen in der Mitte
lädt zum Verweilen ein. Jeden Abend sind die Tische
vor den Gastwirtschaften gut besucht, aber erst bei dem
Weinfest, das am letzten Abend unseres Aufenthaltes begann,
ging so richtig die Post ab und der "Bergsträßer
Stemmler" floss in Strömen.

Nach dem Radeln das Weinfest
Einen ersten Eindruck von Weinheim
bekamen wir bei unserer Fahrt nach Heidelberg. Dabei gefiel
uns der Ort mit seinen Fachwerkhäusern, dem steil aufstrebenden
Marktplatz und dem darüber liegenden Schloss mit seinen
Anlagen so gut, dass wir uns länger als vorgesehen
hier aufhielten und beschlossen, nochmals extra hierher
zu fahren, um alles in Ruhe genießen zu können.
Dabei nahmen wir uns insbesondere das Schloss vor, das heute
als Rathaus genutzt wird; der Schlosspark ist schön
angelegt und gepflegt. Eine Besonderheit ist der Exotenwald,
einer der größten seiner Art in Deutschland,
in dem auf einer Fläche von heute ca. 60 ha interessante
fremdländische Bäume und Sträucher zu bewundern
sind. Wir ließen es uns nicht nehmen, den teilweise
doch recht steilen Rundweg abzulaufen.
Den Rest des Tages nutzten
wir, um die Starkenburg oberhalb von Heppenhein zu besuchen,
von wo die Aussicht natürlich noch viel besser war
als von unserer Pension. Die weitläufige Burganlage
ist größtenteils eine Ruine, beherbergt aber
eine an diesem Tage leider nicht geöffnete Gastwirtschaft
- was besonders die vier Wanderfreunde bedauerten, die den
Anstieg zu Fuß unternommen hatten - und eine Jugendherberge.
Unsere Tagesausflüge führten
uns nach Heidelberg, Worms, Mannheim und Darmstadt. Bei
den Fahrten dorthin konnten wir die schöne Landschaft
an der Bergstraße sowie an Neckar und Rhein genießen.
Von den Städten selbst warten wir etwas enttäuscht.
Mit unseren Fahrädern waren wir behindert und die Zeit
war wohl auch zu kurz, um die Fülle der Sehenswürdigkeiten
und Schönheiten aufnehmen zu können. Der Weg war
das Ziel.
In Heidelberg ist der Blick
von der "Alten Brücke" über den Neckar,
auf die Altstadt und das darüber thronende Schloss
traumhaft und erklärt alle Romantik, die mit Heidelberg
verbunden wird. Die Hauptstraße der Altstadt, auf
der wir mit unseren Rädern entlang gingen, lässt
allerdings angesichts des Gedränges der vielen in-
und ausländischen Besucher jede Romantik vermissen.

Auf der alten Neckarbrücke Heidelberg
Nach Worms fuhren wir weite
Strecken auf dem Welterbe-Radweg, der Lorsch und Speyer,
die beiden Orte mit einem Weltkulturerbe (Basilika und Dom)
verbindet. In Worms selbst reichte die Zeit nur für
die Besichtigung des Kaiserdoms und des Lutherdenkmals sowie
der Lutherkirche.
Bei der Fahrt nach Mannheim
ließen wir es uns nicht nehmen, den Neckar bis zur
Mündung in den Rhein abzufahren. Von hier aus ging
es zur Innenstadt von Mannheim und hier zunächst zum
Bahnhof, um die Abfahrtszeiten für die Rückfahrt
nach Heppenheim zu erkunden. Anschließend schoben
wir unsere Räder über die Fußgängerzone
zum Schloss, das wir nur von außen bei einem Rundgang
durch den Schlosshof besichtigen konnten. Auf dem Weg zum
Bahnhof besuchten wir noch den bekannten Wasserturm der
Stadt, wurden hier allerdings von einem heftigen Regenguss
überrascht.
Für Darmstadt hatten wir
uns früh genug um eine einstündige Stadtführung
bemüht; sie beschränkte sich auf den Bereich der
Innenstadt mit dem Platz um den "Langen Louis"
und dem Residenzschloss. Wir konnten feststellen, dass sich
eine Stadt mit einer wenn auch nur kurzen Führung sehr
viel besser erschließt als ohne. Die alte Residenzstadt
weist in Geschichte und Stadtbild viele Ähnlichkeiten
mit Kassel auf. Ohne Führung erkundeten wir dann noch
das Künstlerviertel "Mathildenhöhe"
mit der russischen Kapelle.
Es war alles in allem eine
sehr schöne und interessante Woche mit vielen Erlebnissen
und neuen Eindrücken, die von unserem Wanderfreund
Gerhard Lauff ausgezeichnet vorbereitet und organisiert
war. Im Namen aller Teilnehmer und des Vereinsvorstandes
sprach ihm dafür Jürgen Huisinga Dank und Anerkennung
aus.
J.H.
Deutscher Wandertag 2009 in Willingen
Wie in jedem Jahr nahm
der HWGHV Fuldatal mit einer ansehnlichen Wandergruppe an
dem Festzug des Deutschen Wandertages am 23. August 2009
in Willingen teil. Das hatte allerdings diesmal ein Vorspiel.
Die Nähe des Veranstaltungsortes nahmen wir zum Anlass,
gemeinsam mit den Wanderfreunden aus Vellmar von Juni bis
August in sechs Etappen von jeweils 13 bis 20 km auf dem
Upland-Weserbergland-Weg X 6 von Fuldatal bzw. Vellmar nach
Willingen anzuwandern. In Willingen wurden die teilnehmenden
Wanderer mit einer Ansteckmünze belohnt
Zur Teilnahme an dem
Festzug am Sonntag fuhren wir, wiederum mit den Vellmarern,
mit dem Bus an. Darin konnten wir auch unseren Leiterwagen
mit dem großen Rucksack und alle sonst noch dazu gehörigen
Utensilien zum Befestigen und Schmücken unterbringen.
In Willingen wurde dann der Wagen von Frieder Hobein und
seinen einsatzbereiten Helfern für den Umzug hergerichtet.
Wie immer wurde unsere Wandergruppe mit dieser Ausstattung
auf dem Wege des Festzuges durch die Stadt von den am Wege
stehenden Zuschauern viel beachtet und beklatscht und sie
gab ein häufig fotografiertes und gefilmtes Motiv ab.
Das war wohl auch der Grund dafür, andere Wandergruppen
aus früheren Veranstaltungen gelernt haben und in ähnlicher
Aufmachung auftraten, ohne allerdings an das Original heranzureichen.

Die ganze Veranstaltung
mit seinen etwa 20.000 Teilnehmern war von der Gemeinde
Willingen, begünstigt durch das schöne Wetter,
hervorragend organisiert. Hier machte sich die Erfahrung
aus teilweise noch viel größeren Ereignissen
wie das Weltcup - Skispringen deutlich bemerkbar: Parkplätze
für Busse und Pkw standen in der Nähe des Aufstellungsgeländes
für die Wander- und Musikgruppen in ausreichendem Maße
zur Verfügung; im "Haus des Gastes hatten die
teilnehmenden Wandervereine die Möglichkeit sich zu
präsentieren und den Wanderern aus ganz Deutschland
vorzustellen; schließlich konnten sich die Teilnehmer
ohne große Warteschlangen an den zahlreichen Ständen
mit Essen und Trinken versorgen.
Für den Festzug
selbst waren auf einer Wiese 17 Sektoren mit Bändern
abgesteckt, in denen sich die Gruppen eine Stunde vor Beginn
versammeln sollten. Pünktlich um 14.00 Uhr setzte sich
der Zug mit Sang und Klang in Bewegung und alle nachfolgenden
Gruppen reihten sich ohne größere Stockungen
ein. Bis wir aus dem letzten Sektor das Ziel am Ortsende
erreichten, kamen uns die Ersten schon entgegen. Mit der
Übergabe der Wimpel war das Fest dann abgeschlossen
und der Bus zur Heimfahrt auf kurzem Weg erreicht.

Dank an alle, die für
unsere Fuldataler Wandergruppe an dem Gelingen der Unternehmung
in Willingen beigetragen haben, auch an Hilmar Brackmann
als Wanderführer am Sonntag und bei den vorangegangenen
Anwanderungen von Fuldatal aus.
J.H.
Vom Brunnen vor dem Rathaus zur Straßenkirmes
Diese Jedermann -
Wanderung, angeregt von unserem Vorsitzenden, begann um
10 Uhr pünktlich mit der Begrüßung auf dem
Rathausplatz. Es waren vier Gäste erschienen - aus
Kassel - und so liefen wir gemeinsam los Richtung Bahnhof,
an der Bahn hinter dem Rewe - Markt entlang nach Westen,
bis wir am Ortsausgang die Brücke über die Bahn
erreichten. Leider war das Wetter nicht wie gewünscht
und die Aussicht, die sich dort hätte bieten können
lag in hellem Dunst. Das änderte sich während
der ganzen Wanderung nicht. Dennoch gingen die Wanderinnen
und Wanderer mit heiterem Gespräch weiter durch die
Felder an den Gärtnereien vorbei, über die Kemperbrücke
am Gelände der Bundespolizei entlang bis auf die Höhe.
Links lag die Grillhütte Frommershausen. Eine kurze
Trinkpause und weiter führte der Weg oberhalb Simmershausens
bis zu dem Feldweg, der uns nach rechts durch die Retteln,
am Wassererlebnishaus vorbei auf die Verlängerung der
Friedhofstraße führte. Über den Pfingstweg
gelangten wir dann an das andere Ende der Straßenkirmes.
An unserem Stand machten alle kurze Rast, um dann die Straßenkirmes
abzulaufen, um die dort zu findenden Eindrücke aufzunehmen.
Es war eine Wanderung, die unseren Gästen gut gefallen
und ihnen Wege gezeigt hat, die für sie neu waren,
und auch überraschende Sichten auf unsere Gemeinde
geboten hat.
K.K.

Die Gäste mit ihrem Wanderführer
Herbstwanderungen im Berchtesgadener Land
Am 24. September
2009 fuhren 45 Wanderfreunde des HWGHV Fuldatal mit dem
Zug oder Auto nach Schönau am Königssee, um dort
im Haus "Panorama" für eine Woche zu wohnen.
Alle Tage war schönes Herbstwetter mit reichlich Sonnenschein
und blauem Himmel. Da mußte keiner im Hause bleiben
und die verschiedensten Gruppen machten sich auf den Weg,
um der Natur und allem Schönen, was das Berchtesgadener
Land zu bieten hat, näher zu kommen. Die Vielfalt der
gesamten Gruppe mit unterschiedlichen Interessen und körperlicher
Verfassung ist der Grund dafür, daß der folgende
Bericht nicht alle Wanderungen schildert, sondern nur Ausschnitte
wiedergeben kann. Planung und Organisation waren bei Liesel
und Jürgen Huisinga wiederum in besten Händen.
Ihnen gilt unser besonders herzlicher Dank.
Karkopf im Lattengebirge
Der Auftakt sonniger Wandertage
beginnt am Freitag mit der Wanderung über Unter-Schönau
zum Königssee. Tief eingebettet zwischen steil aufragenden
Felswänden liegt der kristallklare See in einer der
imposantesten Landschaften Deutschlands. Sie zog Künstler
und Maler schon immer in ihren Bann. Nach ihnen hat der
Malerwinkel seinen Namen. Auch Ludwig Ganghofer verbrachte
hier seine Ferien - und jetzt wir. Einige starten den klassischen
Rundweg um den Malerwinkel. Dieser relativ kurze Wanderweg
gibt immer wieder den Ausblick auf den See und St. Bartholomä
frei. Einige wandern, am bekannten Bobbahngelände vorbei
und im Norden oberhalb des Sees gelegen, im Laufe des späten
Nachmittags nach Schönau zurück. Die Eisbahn am
Königssee ist weltweit die erste ihrer Art und gilt
bei Profis als eine der technisch anspruchvollsten Bob-und
Rodelbahnen im Weltcup-Zirkus. Zusammen mit München
kandidiert Schönau für die Olympischen Winterspiele
2018.

Auf dem Hirschenlauf
Der Soleleitungsweg ist einer
der schönsten Wanderwege im Berchtesgadener Land. Unser
Ausgangspunkt ist am Samstag das "Gasthaus Zipfelhäusl",
das an der Straße von Ramsau zum Hochschwarzeck in
halber Höhe liegt. Zunächst beginnt der Weg in
einem lichten Waldstück. Aber schon bald wird die Aussicht
frei auf das wunderschöne Ramsauer Tal, über das
man aus etwa 900 m Höhe schauen kann. Bänke laden
zum Verweilen ein. Auch findet man eine Informationstafel
über den Bau der Soleleitung, die dem Weg den Namen
gab, weil hier die Salzsole in ausgehöhlten Baumstämmen
nach Bad Reichenhall geleitet wurde. Vor fast 200 Jahren
hatten 2000 Handwerker die Rohre über eine Strecke
von 25 km verlegt, um das Salz abzubauen.
Etwa 40 Minuten später haben wir die Terrasse des "Berggasthofes
Gerstreit" erreicht. Eine kurze Pause - und es geht
weiter in Richtung "Gasthof Söldenköpfl".
Auf dem Weg hierher kann man an einer Stelle weit in das
Wimbachtal hineinschauen. Nach etwa 45 Minuten kommen wir
am Gasthof an. Es ist ein herrlicher Herbsttag und der Blick
geht weit über Schönau hinaus bis zum Hohen Göll,
Hohen Brett, Jenner und Kehlstein. Dieser Wanderweg ist
mit seinen Panoramaausblicken so reizvoll, daß es
wohl keiner aus der Gruppe als langweilig empfindet, ihn
bis zum Zipflhäusl wieder zurück zu laufen, wo
uns gegen 16 Uhr der Bus aufnimmt und nach Schönau
zurück bringt.
Am Sonntag beginnt die Wanderung
am großen Parkplatz hinter dem Hintersee (800 m Höhe).
Von hier verläuft links der Wanderweg am Ufer des Klausbaches,
mal in Höhe des Baches, mal oberhalb. Nach etwa 30
Minuten an einer Kreuzung weist ein Wegweiser darauf hin,
daß wir linke Hand etwa in 20 Minuten die Ragert Alm
erreichen können. Wir entscheiden uns für diesen
Abstecher. Ein breiter Fahrweg verläuft zunächst
leicht ansteigend durch Baumbestand, dann wird am Waldrand
die weiter oben liegende Almhütte sichtbar. Dort stehen
Tische und Bänke und laden zur Brotzeit ein. Der Panoramablick
auf die Bergwelt kann bei Sonnenschein und klaren Himmel
nicht schöner sein. Nach kurzer Pause laufen wir den
Weg zurück bis zum Hauptwanderweg, der nun anfangs
leicht steigend, nach etwa 3 km zum Hirschbichl führt.
Der Gasthof Hirschbichl (1150 m Höhe) liegt bereits
auf österreichischer Seite und kann ohne Grenzkontrolle
erreicht werden. Der Anstieg auf den letzten 1000 Metern
ist besonders schweißtreibend. Aber bei erfrischenden
Getränken und Blasmusik des örtlichen Bläserchores
im Gasthof sind die Mühen des Aufstiegs bald vergessen.
Zurück geht es dann bequem im österreichischen
Linienbus über die asphaltierte Forststraße hinab
zum Hintersee.
Ziel der Wanderung am Montag
ist die Königsbachalm mit Abstieg zum Königssee.
Wir fahren mit dem Linienbus bis zur Haltestelle Hinterbrand
und wandern von dort auf dem ausgeschilderten Waldweg in
Richtung Mittelstation der Jenner-Bahn (1.200 m Höhe),
die wir in etwa 30 Minuten erreichen. Von hier führt
der Wanderweg - an einer bewirtschafteten Almhütte
vorbei - ohne große Steigungen in etwa einer Stunde
zur Königsbachalm. In der Jausenstation der Alm bestellen
wir Erbsensuppe mit Einlage oder Kaffee mit Kuchen und lassen
es uns neben der Hütte, unter Sonnenschirmen, gut schmecken.
Es erfolgt der Abstieg zum Königssee, der etwa 1 1/2
Stunden in Anspruch nimmt. Auf dem Weg bergab öffnet
sich an einigen Stellen der Wald und gibt den Blick auf
den tief unten liegenden Königssee frei. Der Weg endet
an der Talstation der Jenner-Bahn, von wo wir mit dem Bus
nach Schönau zurück fahren.
Zum Schluß zauberhafter
Wandertage darf natürlich ein Ausflug ins nahe gelegene
Salzburg nicht fehlen. Am Dienstag erreicht unsere Gruppe
Salzburg mit dem Linienbus. Mit der Festungs-Bahn ging es
in wenigen Minuten hinauf zur Festung Hohensalzburg. Hoch
über den Dächern Salzburgs thront die mittelalterliche
Burganlage als Wahrzeichen und Zeugnis einer 900-jährigen
Baugeschichte. Faszinierend der Ausblick auf die Fürsten-
und Barockstadt. Die Ausstellungen der Innenräume wird
jedem mit dem am Eingang ausgehändigten Audio-Guide
näher gebracht. Es schließt sich ein Bummel durch
die Gassen der Innenstadt an, wobei auch auf den Besuch
eines Kaffee-Hauses natürlich nicht verzichtet wird.
Am Mittwoch fährt unsere
Gruppe mit dem Linienbus von der Haltestelle "Storchenlehen"
in Schönau bis zum Bahnhof Berchtesgaden, um dann in
den Bus Richtung Salzburg zu steigen. Nach kurzer Fahrt
erreichen wir die Haltestelle "Kugelmühle"
und steigen hier aus. Am Eingang zur Almbachklamm steht
Deutschlands älteste, noch betriebene Marmorkugelmühle.
Seit 1683 werden hier große Marmorbrocken durch Wasserkraft
zu edlen Kugeln geschliffen. Von hier beginnt unsere Wanderung
durch die drei Kilometer lange Almbachklamm.

An der Theresienklause
Mit ihren Wasserstürzen
gehört sie zu den schönsten und wenigen noch erhaltenen,
wildromantischen Schluchten in den Bayerischen Alpen. Auf
gut gesichertem Steig geht es über 29 Brücken,
Treppen und durch Tunnels durch die beeindruckende Schlucht.
Unter unseren Füßen stürzt der kristallklare
Wildbach über Wasserfälle, durch Gumpen und Kaskaden
zu Tal.
Nach gut 200 Höhenmetern weitet sich im oberen Abschnitt
die Schlucht an der Theresienklause zu einem sanften Tal.
Hier oben stoßen wir auf eine Schulklasse mit ihrem
Lehrer, der uns auf die Marienheilquelle ganz in der Nähe
aufmerksam macht. Am Rande des Tales führt ein schmaler
Steg in etwa 10 Minuten zu dieser Quelle, über der
schützend eine Steinplastik der Maria ihre segnende
Hand erhebt. Nachdem einige sich an dem fließenden
Quellwasser erfrischen oder es in eine Flasche abfüllen,
verlassen wir den heiligen Platz und kehren zur Talsperre
an der Theresienklause zurück. Einige Wanderfreunde
trennen sich hier und setzen die Wanderung zur spätbarocken
Marienwallfahrtskirche auf dem Ettenberg fort. Von dort
steigen sie später auf steilem Pfad zur Kugelmühle
hinab. Die anderen erreichen von hier in etwa 20 Minuten
den auf einem Hochplateau liegenden "Gasthof Dürrlehen"
mit Blick auf Watzmann, Rauher Kopf und Kneifelspitze. Das
sonnige Herbstwetter erlaubt es, auf der Terrasse zu essen
und Kaffee zu trinken. Der Abstieg führt auch uns auf
sicherem Weg in etwa einer Stunde zur Kugelmühle zurück.
Mit dieser letzten Wanderung und einem harmonischen gemütlichen
Abend bei Wein, Bier und viel Wanderlatein ging die Woche
im Haus Panorama zu Ende. Weiterhin sollten wir auf Goethe
hören, der schon vor 200 Jahren alles wußte:
" Bleibe
nicht am Boden haften, frisch gewagt und frisch hinaus!
Kopf und Arm mit heitern Kräften, überall sind
sie zu Haus;
wo wir uns der Sonne freuen, sind wir jede Sorge los;
daß wir uns in ihr zerstreuen, darum ist die Welt
so groß."
HJL
Auf knirschendem Schnee im Wolfhager Land
Rund zwanzig Wanderinnen und
Wanderer brachte der Bus gegen neun Uhr nach Wolfhagen und
Viesebeck, den Ausgangspunkten der Wanderungen. Die A -
Gruppe startete in Wolfhagen.
Nach Nordwesten hinaus verließen wir auf dem Volkmarser
Weg die Stadt, das Zeichen ein V, kreuzten einen Bach und
die Bahntrasse, die zur Kaserne führt und gelangten
dann in freies Feld. Auf dem ausgefahrenen Weg mussten sich
alle auf den Grund konzentrieren, denn es war teilweise
sehr glatt und die Stöcke waren eine gute Hilfe. Das
Wetter spielte mit, zumindest war es trocken und es gab
auch keinen Schneefall. In Viesebeck verließen wir
das V und liefen nun auf dem Rechteck nach Westen vorbei
an der Nachtigallenburg bis wir im Wald auf das umgekehrte
T trafen. Der
Weg war nun etwas leichter zu begehen, da weniger Glatteis,
sondern mehr Harsch auf dem Weg lag. Dann ging es nach Norden
Richtung Volkmarsen durch Lütersheim, nun auf der Raute
bis zur Fürstenburg, östlich um den Tentenberg
- es ging ganz schön bergab und der Schnee gab unter
den Schuhen nach - bis wir wieder zurück auf den Weg
mit der Raute kamen. Beim
Austritt aus dem Wald verließen wir
Es
waren sieben, die anderen sind im Gänsemarsch dahinter
die Raute und folgten nun dem
weißen Punkt hinauf
zur Scheidwarte. Der Ausblick war wegen der Witterung -
es war sehr diesig - nicht gut. Dennoch verließen
wir sie guten Mutes nun wieder dem V folgend, denn noch
eine knappe Stunde und das Ziel würde erreicht sein.
Durch das Naturschutzgebiet, das sicher zu anderen Jahreszeiten
einen freundlicheren Anblick bieten würde, hinab durch
einen Vorort Volk-marsens erreichten wir die Stadt und unsere
Einkehr. Und dann im Warmen - es war uns unterwegs auch
manchmal ganz schön warm geworden - gab es gegen Durst
und Hunger, was wir nun brauchten.
Die Wanderung war trotz der Witterung und der Wegeverhältnisse
schön, durch eine Winter-landschaft zu wandern mit
all seinen schwierigen Verhältnissen mit netten Mitwanderern,
mit denen man sich gut unterhalten konnte oder auch nicht,
wenn man wollte.
Ein herzliches Danke an die Wanderführer, die noch
kurz vor der Wanderung die Wege auf Begehbarkeit geprüft
hatten, auch für die gute Wahl der Einkehr. Gegen 16
Uhr führen wir zurück und im Bus machte so mancher
die Augen zu. Wie sagte Ruth: heute müssen wir 5 km
wegen des Schnees draufschlagen. Daher.
KK
Von Neukirchen nach Alsfeld
Am 13. Juni wanderten 35 Wanderinnen und Wanderer auf der
letzten Etappe des Löwenwegs von Neukirchen nach Fritzlar
und erhielten zum Abschluss die Wanderplakette, den Hessenlöwen.

Wanderer am Ziel in Alsfeld am Marktplatz
Auf wunderschönen Wanderwegen,
nach anfänglichen Irritationen der Wanderführer,
und herrlichen Ausblicken in das nordhessische Bergland
wanderten wir zum Ziel, der ehemaligen Kaiserstadt mit seiner
bezaubernden Fachwerkaltstadt Alsfeld. Ein kleiner Rundgang
war an diesem Tag nicht möglich, da der letzte Tag
der Kulturtage der Stadt mit viel Musik und vielen Besuchern
den Marktplatz ausfüllte. Nach einer guten Einkehr
mit gutem Essen brachte uns der Bus am frühen Nachmittag
nach Fuldatal zurück. Einen herzlichen Dank an die
Wanderführer Ruth und Hubert Brostmeyer und Ruth Schwanz
für diesen schönen Tag
KK
Wandertreffens 2010 des HWGHV
Gesamtvereins
Am Sonntag, dem 27. Juni, fanden
sich dann doch eine kleine Gruppe von 10 Wanderinnen und
Wanderern zum Besuch des Wandertreffens des HWGHV Gesamtvereins,
der in diesem Jahr vom Felsburgverein in Felsberg ausgerichtet
wurde. Es war ein richtiger Sommertag, was wir noch fühlen
würden.
Mit Fahrgemeinschaften, ein Konvoi von 3 Pkw, erreichten
wir Felsberg und standen vor dem Aufstieg zur Felsburg.

Die Teilnehmer unterhalb
der Nikolaikirche
Angekommen auf dem Festplatz
nahmen wir am Gottesdienst teil und anschließend an
den angebotenen Wanderungen und Besichtigungen. Und dabei
wurde uns die Wärme es Tages bewusst. Es waren beeindruckende
Aussichten unterwegs bei der Wanderung zum nördlichsten
Weinberg Deutschlands in Böddiger und wieder zurück
zur Felsburg. Nordhessen ist doch schön. Und unterwegs
ergaben sich viele Möglichkeiten mit Wanderern aus
anderen Wandervereinen zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen.
Zurück gab es Mittagessen, Getränke und Kaffee
und Kuchen, sogar ein Eismann war mit seinem Wagen auf dem
Festplatz. Darüber hinaus Standen Zelte und Stände
mittelalterlicher Handwerke neben unserem Festzelt, die
auch viele anregten dort einmal hereinzuschauen. Nach den
Grußworten der Veranstalter und Ehrengäste wurden
die Wimpel überreicht.

Unser Wimpelträger Horst
Müller mit dem neuen Wimpel
Nach der Wimpelübergabe
gab es einen schnellen Aufbruch, denn es spielte Deutschland
in Südafrika bei der WM. Doch die Veranstalter hatten
das Programm ja darauf abgestellt. Ein schöner Tag
zur Begegnung mit Freunden aus den Nachbarvereinen war vergangen.
KK
Im Diemelland von Körbecke nach Zwergen
Am Sonntag, dem 4.
Juli, trafen sich etwa dreißig Wanderinnen und Wanderer
an den Treffpunkten in Ihringshausen, Simmershausen und
Vellmar, um mit dem Bus nach Körbecke zu fahren, dem
Ausgangspunkt unserer Wanderung. Der Himmel war bedeckt,
sodass wir erwarteten, nicht einen so heißen Tag zu
erleben wie den Vortag. Außerhalb des Ortes stiegen
wir aus und begannen die Wanderung auf einem Feldweg, der
uns geradewegs an einer Scheune vorbei und zum Schluss an
ein paar Häusern "Vor dem Walde" in eben
diesen Wald führte. Die Lerchen sangen über den
Feldern und am Wegesrand stand das Johanniskraut in Blüte.
Die Gruppe aus Vellmarern und Fuldatalern verstand sich
gut und es gab angeregte Gespräche über allerlei
Dinge.

Wandergruppe auf dem Weg zum
Grillplatz
Als wir aus dem Wald traten,
sollte uns eine herrliche Aussicht erwarten, doch es war
hierzu zu diesig. Über den Steinberg führte der
Weg dann hinab nach Liebenau, dem kleinen Städtchen
- Stadt seit dem Jahre 1290 - mit schönen Fachwerkhäusern
und dem ehemaligen Sitz der von Pappenheim. Hier machten
wir an der Diemel auf den dortigen Bänken bei dem Rauschen
des Flusses Rast und konnten dabei mehreren Kanuten zusehen,
wie sie ihre Boote zu Wasser ließen. Über den
Fluss führte uns der Weg vorbei am ehem. Sitz der von
Pappenheim und der Kirche durch den Ort und dann wieder
in die Höhe um den Hopfenberg herum auf einen Wiesenweg
- schon wieder sahen wir weiße Kühe auf einer
Weide stehen - und bald schon sahen wir unten im Tal der
Warme den Ort Zwergen liegen. Nun trat die Sonne bald das
eine oder andere Mal aus den Wolken hervor. Der Weg führte
durch Zwergen hindurch zum Grillplatz hinauf, wo uns das
Bewirtungsteam mit herrlichem Bratenduft und Getränken
erwartete. Nach dem Essen, Bratwurst und Steak mit Kartoffelsalat
unseres Wanderfreundes Köppler und vielen Gesprächen
gab es auch noch Kaffee und Kuchen, gebacken von vielen
Wanderfreundinnen, sodass wir uns recht verwöhnt fühlten.
Um 17 Uhr stand der Bus
bereit um die gesättigten Wanderer wieder nach Hause
zu fahren. Es war ein schöner Tag. Dank an die Wanderführer
für die schöne Wanderung, Dank an das Bewirtungsteam,
das uns den Nachmittag mit leckerem Essen und Kuchen verschönt
hat.
KK
Tuniberg und Feldberg erwandert
Zur Fahrt zum 110. Deutschen Wandertag in Freiburg trafen
sich am 05.08.2010 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde aus
den Vereinen Fuldatal, Vellmar und Melsungen zur gemeinsamen
Anfahrt nach Wolfenweiler, wo wir im Hotel "Zum Ochsen"
sehr gut untergebracht waren.
Die Anfahrt ging, von einem kleinen Stau und einigen Regenschauern
abgesehen, zügig voran, so dass nach der Ankunft noch
genügend Zeit vor dem Essen zur Entspannung blieb.
Nach dem Essen traf sich die Gruppe im Weinkeller, wo uns
Herr Hendel, ein Theologe, Wissenswertes über den Schwarzwald,
die Menschen, Traditionen und Lebensweisen in interessanter,
humorvoller Weise vermittelte. Am zweiten Tag sind wir zu
einer Wanderung von Munzingen über die Erentrudiskapelle
nach Merdingen aufgebrochen, geführt durch Herrn Staub,
einen örtlichen Wanderführer, der uns durch die
Weinberge rund um
Unser Standquartier
"Zum Ochsen"
den Tuniberg führte und
viel Wissenswertes über den Weinbau und die Landschaft
erzählte. Das Wetter war gegenüber dem Anfahrtstag
konstant schön.
Die Nichtwanderer fuhren nach Freiburg und nahmen an einer
Stadtführung teil, der Nachmittag stand ihnen dann
zur freien Verfügung. Nach dem Abendessen war zu einer
Weinprobe im Weinkeller geladen. Es wurden örtliche
Weine verkostet und Allerlei über Weine und ihre Verarbeitung
vermittelt.
Am
Samstag hat sich eine Gruppe unter Führung von Herrn
Staub den Feldberg als Ziel gesetzt. Trotz des steilen Aufstiegs
und der teilweise schwierigen Wegverhältnisse ließen
sich zwei Damen aus Melsungen mit 90 Jahren nicht abschrecken
daran teilzunehmen. Die Wanderung führte über
sehr schöne abwechslungsreiche Wege um den Feldsee
bis zur Baldenweger Hütte, wo Rast gemacht wurde. .
Danach führte der Weg zunächst hinauf auf steilen
Serpentinenpfaden auf etwa 1300 m, dann gemächlich
Rast an der Baldenweger Hütte
bis in die Nähe des Feldbergturms,
den wir links hinter uns liegen ließen, und dann bergab
zurück zum Parkplatz, wo der Bus uns zur Rückfahrt
aufnahm.
Die zweite Gruppe fuhr weiter zum Titisee und verbrachte
dort den Tag zur freien Verfügung. Am Abend sorgte
eine Zweimannkapelle für vergnügliche Stunden
und auch die Tänzer kamen auf Ihre Kosten.
Am Sonntag fuhren wir schon um 9:00 Uhr nach Freiburg; nach
einem kurzen Stadtrundgang war es an der Zeit, den Bollerwagen
aufzubauen und zu schmücken.
Um
14:00 Uhr begann der Festzug und wie jedes Jahr erfuhr der
Wagen mit dem Riesenrucksack große Aufmerksamkeit
und war ein interessantes Objekt für die Fotografen
die am Straßenrand den Festzug verfolgten. Am Ende
des Festzuges nach dem Wimpelempfang ging es zurück
in unser Hotel, denn nach dem Abendessen war Packen angesagt.
Der Tag klang aus mit einem Besuch im Biergarten.
Am Montag pünktlich um 9:00 Uhr haben wir die Heimreise
angetreten und haben Dank der sicheren Fahrweise unsers
Busfahrers Ralf wohlbehalten unseren jeweiligen Heimatort
erreicht.
Unser Dank geht an die Organisatoren dieser Reise: H. Brackmann,
F. Hobein und K.A. Kremin.
HB
Die letzten Handgriffe

Fuldataler beim Umzug in Freiburg
Glückliche Sylt-Wanderer
blicken zurück
Die Götter schütteten
all ihre Tränen vom Himmel, als unsere 41-Sylt-Wanderer
auf der Rückfahrt des Auto-Reisezuges über den
Hindenburgdamm in Richtung Festland fuhren.
Wir blickten zurück auf
eine wunderschöne Freizeit im Jugendseeheim des Landkreises
Kassel. Dieses liegt in Mitten des Naturschutzgebietes Klappholtal
zwischen Kampen und List. Am Anreisetag, Samstag, dem 18.09.,
empfingen uns noch herbstliche (Sand-) Stürme, peitschende
Wellen, schwarze Wolkengebilde
und dann folgte eine
wanderfreundliche spätsommerliche Schönwetterwoche.
Bei traumhaften Sonnenaufgängen
begrüßten die Frühaufsteher den Tag mit
Joggen und Yoga, einige sogar mit kurzem Eintauchen in die
noch 15° "warme" Nordsee.
Nach dem Frühstück
gab es dann jeweils die bewährten geführten Touren
für die erstmaligen Syltreisenden mit unserer Reiseleitung
Liesel und Jürgen Huisinga und einigen bewerten Syltkennern.
Natürlich machten sich parallel dazu auch erfahrenere
Syltbesucher auf eigene Faust auf zu Zielen wie Morsum,
Keitum, das Rote Kliff oder den Ellenbogen.
Wer die Fernsicht liebte, kam
am Morsumer Kliff-Restaurant beim " Frühstück
mit Blick auf die Zugspitze" auf seine Kosten. Die
naheliegenden Zug-Gleise waren des Lösung!
Die erste geplante große
Tour sollte auf die Hallig Hooge, der "Königin
der Halligen" im Naturschutzgebiet nordfriesisches
Wattenmeer führen.
Ein
Höhepunkt war der Bus-Ausflug mit der "Sylt-Fähre"
nach Dänemark. Dank vorzüglicher Reiseleitung
wissen nun alle Teilnehmenden, wie die Land-gewinnung in
den "Marschen" gelingt, wie moderne Deiche auch
den zuneh-menden Fluthöhen trotzen sollen und dass
nur die Königsfamilie und der Speditions-Milliardär
Moeller nicht geduzt werden dürfen.
In dem dänischen Städtchen Riepe, das auf eine
1300jährige Geschichte zurückblickt, konnte das
"Wikinger Museum" besichtigt werden, in dem auf
anschauliche Weise das Leben dieses reisenden Seevölkchens
präsentiert wurde. Die Wikinger drangen bis nach Byzanz,
Südeuropa und sogar bis Nordamerika vor.
Wer noch weiter zurück
blicken wollte, der kam in dem 2009 im Hafen von List eröffneten
"Erlebniszentrum Naturgewalten" auf seine Kosten.
Unser Heinrich Liebehenz drehte mal eben im Modell die Erdgeschichte
um 650 Millionen Jahre zurück, bis Australien, Afrika,
Amerika und Europa sich wieder zu einem Kontinent verdichtet
hatten. Da fühlt man sich mit seinen stolzen 80 Jahren
doch wie der jüngste Wimpernschlag der Natur
.
Ebenso begeisterte die Besucher/innen
das Meeresmuseum "Sylt-Aquarium", fischkundig
geführt zwischen den Süss- und Salzmeeraquarien
von unserm Mitreisenden V. Wambach.
Für Kulturinteressierte
gab es abendliches Singen und Spielen, Einüben von
Sketchen oder auch den Besuch eines Kabarettabends mit Manfred
Degen in Westerland und eines Liederabends mit der Band
der Heimleiterin Frau Horn in Kampen.
M.G.
Hüttenabend 2010
"Vor 30 Jahren fing es
an" - unter diesem Motto feierten über 100 Mitglieder
und geladene Gäste unseren diesjährigen Hüttenabend
zum 30jährigen Jubiläum unseres Vereins.
Der Vorsitzende Klaus Kremin
begrüßte alle Anwesenden, namentlich die Vertreter
der befreundeten Vereine, insbesondere die Ehrengäste,
Bürgermeisterin Anne Werderich und den Vorsitzenden
des Gesamtvereins Roland Petrowsky. Anschließend nahm
er die Ehrung von sieben Vereinsmitgliedern für langjährige
treue Mitgliedschaft vor:

Für 25 Jahre Werner Billigmann. Für 10 Jahre Rosemarie
Weitz und Dieter Gentzsch
nicht anwesend: Christa Drusche, Ingrid Haus und Anni Schrödter.
Frau Werderich überbrachte
die Glückwünsche der gemeindlichen Gremien. Sie
nahm danach als besondere Ehrung die Auszeichnung des langjährigen
Wanderwartes unseres Vereins Hilmar Brackmann mit der Sportler-Ehrennadel
der Gemeinde Fuldatal vor und überreichte einen Blumenstrauß.

Auszeichnung des langjährigen Wanderwartes
Herr Petrowsky überbrachte
die Grüße des Gesamtvereins und nahm anschließend
die Ehrung der langjährig im Vorstand und als Wanderführer,
Wegezeichner und in anderen Funktionen tätigen aktiven
Mitglieder vor:
Die Ehrennadel in Silber erhielten Reinhard Frenzel und
Klaus Kremin.

Die Ehrennadel in Gold erhielten Gaby Dietrich, Jürgen
Huisinga, Gisela Müller, Manfred Schweitzer und Heinz
Zänkert.

Die Ehrenurkunde erhielten Gerhard Goldmann, Marga Hobein,
Friedrich Hobein, Walter Makarowski und Horst Müller.
Ein leckeres warmes Buffet
leitete dann zum gemütlichen Teil des Abends über.
Dann brachten zunächst Ursula Gühne und Gerhard
Goldmann aus Anlass des 30jährigen Vereinsjubiläums
einen Rückblick auf die vergangenen Jahre mit Geschichte
und Geschichten unseres Vereins.
Sie sprachen von unseren schönen Wanderungen, z.B.
im Advent und zum Jahresabschluss, von den früheren
Hüttenabenden, den Wanderfahrten im Mai und den beliebten
Aufenthalten auf Sylt und in Schönau. Nicht zu vergessen
unsere Besuche der Jahreswandertreffen; hier war der von
unseren Bastelfrauen gefertigte Wanderrucksack, der auch
im Saal überaus dekorativ aufgebaut war, eine viel
beachtete und fotografierte Attraktion. Da wurden vielfach
Erinnerungen wach: "Ach ja, so war das früher!".
Die Musik unseres Alleinunterhalters Mario Gassmann war
ganz nach dem Geschmack des Publikums, schön zum Tanzen,
aber doch so dezent, dass die Nichttänzer nach Herzenslust
schnuddeln konnten. Er verstand es aber auch, die Zuhörer
in die Unterhaltung einzubeziehen, z.B. bei dem Märchenspiel
"Dornröschen". Die dazu berufenen "freiwilligen"
Darsteller aus dem Publikum in ihren fantasievollen Kostümen
machten ihre Sache so gut, dass der Saal vor Begeisterung
tobte.
Schließlich kündigte Klaus Kremin eine ganz besondere
Attraktion an mit den Worten:
"Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, um
namhafte Künstlerinnen und Künstler, bekannt aus
Funk und Fernsehen, zu uns auf die Bühne zu bekommen."
Von Katja Ebstein (Theater, Theater), Drafi Deutscher (Marmor,
Stein und Eisen bricht,,) und Trude Herr (Ich will keine
Schokolade) bis Tina Turner (The Best) und Brunner und Brunner
(Wir sind alle über 40) waren alle Schlagergrößen
vertreten. Das Publikum spendete rauschenden Beifall und
Klaus Kremin übergab jeder der Darstellerinnen aus
der Gruppe "Golden Tuspo - Girls" aus Kaufungen
für die glänzende Darstellung in ihrer Play Back
Show eine Rose.
Insgesamt war es ein gelungener
Abend. Dank an Alle, die die Veranstaltung vorbereitet und
gestaltet haben.
JH, Photos: UH
Winterwanderung im Regen
Für die erste Wanderung
im Jahre 2011 von Hohenkirchen nach Friedrichsthal hatten
sich die Wanderfreunde aus Fuldatal nach der weißen
Weihnacht und dem Jahresbeginn mit Schneemassen ohne Ende
darauf eingestellt, durch hohen Schnee stapfen zu müssen
- aber es kam ganz anders. Einsetzendes Tauwetter hatte
die weiße Pracht weggeschmolzen und die Wanderung
von Hohenkirchen (A-Gruppe) und Burguffeln (B-Gruppe) begann
in Regen und Dunst. Das tat aber der guten Stimmung keinen
Abbruch, zumal pünktlich um 11 Uhr der Himmel aufklarte
und der Regen nachließ.
Obwohl die Wanderstrecke im
Raum Grebenstein und damit in unmittelbarer Nachbarschaft
von Fuldatal verlief, bekamen wir unbekannte, aber interessante
und imponierende Baulichkeiten zu sehen: So in Burguffeln
eine frühere Burganlage, heutige Domäne mit einer
Wehrkirche und in Schachten das sauber und gut erhaltene
Rittergut derer von Schachten. Am Ortseingang von Schachten
begrüßte uns eine sehenswert gewachsene uralte
Eiche.

Die A-Gruppe vor dem Naturdenkmal.
Auf unserem Wanderweg konnten
wir zunächst beobachten, wie weit die Erdarbeiten an
dem geplanten neuen Flughafen Calden schon gediehen sind
und fast auf der ganzen Strecke hatten wir einen schöne
Ausblicke auf die umliegenden Ortschaften und Bergrücken.
Am Ziel in Friedrichsthal angekommen
konnten wir uns zunächst einmal bei Glühwein und
heißer Suppe aufwärmen, um dann mit einer üppigen
Schlachteplatte unseren Hunger zu stillen.
Insgesamt war es eine erlebnisreiche Wanderung, für
die wir unseren Wanderführern Andrea Schmidt, Klaus
Kremin, Frieder Hobein und Artur Mandel ein herzliches Dankeschön
sagen.
JH.
Wandern um die Autobahn A7
Unsere Seniorenwanderung am 22. Februar 11 begann am Gasthof
"Zum Krug" in Lippoldshausen. Es war frostig,
dennoch hatte sich eine große Schar Wanderfreundinnen
und Wanderfreunde eingefunden, die an diesem herrlich sonnigen
Tag mitgehen wollten. Wir verließen den Ort nach Süden
und trafen am Dorfrand auf eine Überraschung: die Straße
war auf voller Breite aufgerissen, sodass wir am Rand entlang
oder über den rohen Grund gehen mussten. Dann folgten
wir dem Weg weiter und bogen auf der Höhe nach rechts
ab. Hier im freien Feld merkten wir, dass doch noch ein
Wind ging, der ein wenig unangenehm war. Doch bald ging
es bergab und es war besser.

Die Wandergruppe hat Lippoldshausen verlassen
Unter uns glitzerte die Werra
im Sonnenlicht. Bald erreichten wir die Werratalbrücke
unter der wir am Widerlager eine Tafel zur Geschichte der
Brücke fanden, auf der wir lesen konnten, wann sie
entstanden und wieder neu gebaut wurde. Der nächste
Halt war der Werrablick, eine kleine freie Stelle über
der Werra mit freiem Blick auf den Werrabogen Richtung Hedemünden
mit dem dortigen Campingplatz. Und hier eine neue Überraschung,
die Wanderführer Helma und Heinz Zänkert gaben
einen Schnaps aus auf ihre kurz zurückliegenden Geburtstage.
Nach diesem Halt liefen wir parallel zur A7, die wir links
weit ab liegen sahen, bzw. die Autos darauf fahren sahen.
Dann ging es bald links ab und unter der Autobahn hindurch.
Jetzt sahen wir schon Lippoldshausen vor uns und hinab führte
der Weg auf die Hauptstraße und dann zu unserem Ziel.
Wie gewohnt war das Essen zu aller Zufriedenheit und die
heiteren Gespräche mit lautem Lachen zeigten, dass
alle zufrieden waren mit Verlauf der Wanderung. Hierfür
danken wir den Wanderführern Helma und Heinz Zänkert.
KK.
Von der barocken Hafenstadt Karlshafen durch Orte mit
hugenottischer Geschichte
Am vergangenen Sonntag entließ
uns der Bus gegen 9 Uhr am Hafenbecken in Karlshafen vor
der streng geplanten Kulisse von Rathaus und Bürgerhäusern.
Auf dem Fuldahöhenweg X17 verließen wir bald
den Ort Richtung Helmarshausen. Der Weg führte auf
Asphalt leicht bergan. Das Wetter war uns gut gewogen. Nach
wenigen Wolken schien bald die Sonne. Kurz nach Helmarshausen
trafen wir auf den Reinhardswald - Westweg. Bald hinter
dem Ort ging es bergauf in den Wald. Die Wege erforderten
nun unsere ganze Aufmerksamkeit, denn es lagen Äste
darauf, Steine lagen unter dem raschelnden Laub und es gab
auch einige Hürden zu überwinden, nicht weggeräumte
Baumkronen lagen quer über unserem Wanderweg.
Wir Querten die Holzape und staunten über das viele
Schmelzwasser, das rechts und links des Weges die Wiesen
füllte. Bald erreichten wir unseren nächsten Ort
und sahen bald die Trendelburg vor uns liegen. Beim Verlassen
des Ortes machte uns eine Tafel des Eco-Pfades neugierig
und wir lasen sie in der Nähe der Holzriesin der Trendula.

Die Wanderer an der Trendula
Wir hatten ein Stück des
Kanals gesehen, den Landgraf Carl von Kurhessen hatte errichten
lassen, um die Stadt Hann. Münden zu umgehen wegen
derer Stapelrechte, die richtig Geld kosteten. Nun ging
es im Diemeltal Richtung Stammen. Wir querten den Ort mit
seiner gedrungenen Kirche. Danach nahmen wir noch Gelegenheit
uns den Wirtschaftshof des Schlosses Stammen anzusehen,
in dem ein Gasthof besteht. Wir verließen Stammen
auf einem Rad- und Fußweg, der uns schnurgerade nach
Hümme führte, rechts und links das erstaunlich
breite Diemeltal.
In Hümme war unsere Einkehr "Zum Stern".
Dort erwarteten uns schon die Wanderer der B-Gruppe. Essen
und Trinken waren gut. Die Wanderer waren zufrieden. Es
war eine gut vorbereitete Wanderung bei bestem Wanderwetter.
Wir danken den Wanderführerinnen und Wanderführern
für diesen erlebnisreichen Tag.
KK.
Neuwahlen auf der Jahreshauptversammlung 2011
Am 11. März fand
die diesjährige Hauptversammlung statt. Der Vorsit-zende
begrüßte wieder die zahlreich erschienenen Mitglieder
- es war die Hälfte aller Mitglieder - und bat anschließend,
sich zu erheben und der Verstorbenen zu gedenken.
Danach folgten die Berichte des Vorstandes und der Beiräte.
Als erstes berichtete der Kassenwart G. Lauff über
die Einnahmen und Ausgaben des Jahres und stellte die Zahlen
der Vorjahre gegenüber. Ferner verwies er darauf, dass
die Mitgliederzahlen zurückgegangen seien, was auch
zu einem Rückgang der Einnahmen führte bei erhöhten
Ausgaben an den Gesamtverein.
Der Wanderwart H. Brackmann stellte den Wanderplan 2010
vor und berichtete, dass Ursel Weinreich 302 km, Anita König
261 km und Andrea Schmidt 246 km gewandert sind. Bei den
Männern waren es Heinrich Liebehenz mit 340 km, Klaus
Kremin mit 312 km und Heinrich Brandt mit 296 km. Danach
gab er einen Ausblick auf das Jahr 2011.
Der Wegewart F. Hobein erläuterte, das in 2010 ca.
325 km Wege gezeichnet wurden und in der Zeit von 2008 bis
2010 insgesamt rd. 800 km. Danach erläuterte er auch
die darüber hinaus gehenden Arbeiten, wie Wegweiser
erneuern oder nacharbeiten, neu errichten und pflegen.
19 Wegezeichner haben sich in 2010 an den Arbeiten beteiligt.
Das ist im Verhältnis zu anderen Vereinen eine große
Zahl. 2 Wegezeichner scheiden zum Jahresende aus, sodass
in 2011 noch 17 Mitglieder diese Arbeiten ausführen
werden, das entspricht etwa 10% der Mitglieder.
Der Bau- und Hüttenwart M. Schweitzer beschrieb die
Arbeiten des vergangenen Jahres in üblicher Kürze.
Der Naturschutzwart R. Frenzel erzählte von den Veranstaltungen
des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf 2011.
Der Beirat für Kultur J. Henneberg berichtete über
die Fahrten und Veranstaltungen des Jahres 2010 und stellte
die Planungen für 2011 vor.
H. Endricht referierte über die Veranstaltungen des
vergangenen Jahres.
Danach bedankte sich der Vorsitzende bei den Verantwortlichen
für die Vorträge und die in 2010 geleistete Arbeit.
Die Kassenprüfer berichteten,
dass die Kasse ordentlich geführt worden ist und stellten
den Antrag, den Vorstand für das Jahr 2010 zu entlasten.
Dieser Antrag wurde mehrheitlich angenommen.
Nun stellte der Vorsitzende
den Jahresplan 2011 vor, der von der Versammlung einstimmig
angenommen wurde.
Es wurde der Wahlvorstand mit
dem Vorsitzenden Karl Meiss gewählt. Er führte
die folgenden Wahlen mit Routine durch. Das Ergebnis: Vorsitzender
Klaus A. Kremin, Stellvertretender Vorsitzender Jürgen
Huisinga, Kassenwart Gerhard Lauff, Schriftwart Artur Mandel,
Wanderwart Hilmar Brackmann, Wegewart Frieder Hobein, Bau-
und Hüttenwart Manfred Schweitzer, Naturschutzwart
Reinhard Frenzel, Kulturwart Joachim Henneberg, Stellv.
Schriftwartin Gaby Dietrich, Stellv. Kassenwartin Andrea
Schmidt, Beauftragte für Spaziergänger Emmi Eberhardt
und Heinz Zänkert und als Beirat für bes. Aufgaben
Johannes Scheffer. Als neue Kassenprüfer wurden gewählt
Karl Berninger und Karl Dietrich.
Danach wurden die kommenden Deutschen Wandertage, die Mehrtagesfahrten
und -freizeiten vorgestellt und der derzeitige Stand zur
Planung des diesjährigen Hüttenabends, der mit
eigenen noch nicht festliegenden Beiträgen gestaltet
werden wird.
Die Geburtstagsbesuche werden nach einstimmigem Beschluss
in Zukunft bei 70 Jahren, 80 Jahren und dann alle 5 Jahre
durchgeführt.
Mit der Ermahnung, sich an die Wanderordnung zu halten,
und Dank an die Mitglieder schloss der Vorsitzende die Versammlung.
KK.
Fahrt nach Hameln
Bei herrlichem Sonnenschein
fuhren wir am Sonntag, den 10.4.2011 mit 44 erwartungsvollen
Personen über Warburg, Brakel und Blomberg nach Hameln.
Links und rechts der Weser, eingebettet in sanften Hügeln
des Weserberglandes liegt Hameln, die Stadt, die mit der
Sage vom Rattenfänger untrennbar verbunden ist. Noch
heute dreht der Rattenfänger täglich seine Runden
am Hochzeitshaus, die Glocken spielen dazu das Rattenfängerlied.
Angekommen im Tourismuszentrum konnten wir im Film eine
interessante Reise in das Reich der Weserrenaissance erleben.
Im Rahmen der anschließenden Stadtführung sind
uns die Sehenswürdigkeiten der unvergleichlich schönen
Altstadt mit vielen Fachwerkhäusern und kleinen, geheimnisvollen
Gassen ausführlich erläutert worden. Natürlich
erfolgte auch eine Einführung in das Geheimnis der
Rattenfängersage.
Nach einem reichlichen Mittagessen vom Buffet blieb für
jeden noch ausreichend Zeit, die Altstadt zu erkunden oder
den Sonnenschein am Ufer der Weser zu genießen.
Unser nächstes Ziel war nach kurzer Fahrt das Schloss
Hämelschenburg, ein Paradebeispiel der Weserrenaissance.
Seit mehr als 500 Jahren ist die malerische Anlage im Privatbesitz
der Familie von Klencke. Seit 1973 wird das Schloss als
Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Auch hier erhielten wir im Rahmen einer Führung interessante
Informationen vom Bau der Schlosskapelle als erste Kirche
Deutschlands für eine protestantische Gemeinde im Jahr
1563, sowie Bau des Wasserschlosses in den Jahren 1588 -
1613 und weiterer erheblicher Umbauten.
Nach einem kurzen Aufenthalt im Burgeigenen Cafe mussten
wir leider wieder die Heimfahrt antreten. Entlang der Weser
erhielten wir noch Hinweise u.a. auf Bodenwerder (Lügenbaron
Münchhausen), Höxter (Kloster Corvey) und Fürstenberg
(Porzelanmanufaktur). Leider ging der schöne Tag viel
zu schnell zu Ende. Wir waren wieder gut im schönen
Fuldatal angekommen.
A.H.
Eine kleine Einführung in die Geschichte Wolfsangers
Am
Donnerstag, dem letzten des Monats April dieses Jahres,
trafen sich Wanderer am Rathaus in Ihringshausen bei fast
sommerlichem Wetter zu ihrer Wanderung in Wolfsanger. Was
erwartete sie? Am Landhaus Meister angekommen, ging es zunächst
Richtung Kassel einwärts bis zur Ampel. Wir überquerten
die Wolfsanger Straße und im Handumdrehen waren wir
im alten Wolfsanger, von dem wegen des zweiten Weltkrieges
nur noch wenig stehen geblieben ist. Doch an dem, was noch
verblieben ist, konnte unser Wanderführer Friedrich
Hobein vieles für uns Neue erläutern zu den Höfen
und dem Königshof, oder dem Bornhof, dem Ostaria -
Brunnen und natürlich zu der Johanniskirche. Eine
Wanderung bei schönstem Wetter mit vielen geschichtlichen
Daten angereichert.
Die Einkehr im Landhaus Meister - wie zu erwarten - war
zu aller Zufriedenheit. Zum Schluss: Herzlichen Dank, Frieder
Hobein, für diese erlebnisreiche und schöne Veranstaltung.
K.K.
"Unterm Hühnerberg" oder "Um zwei
Seen"
Am Dienstag trafen sich 44 Wanderinnen und Wanderer am Rathaus
in Ihringshausen zu dieser Wanderung. Herrlicher Sonnenschein
versprach eine schöne Wanderung im Vorfrühling.
Um 1 Uhr ging es vom Parkplatz Erlenloch los, zunächst
hinauf bis zu der dortigen Gaststätte, dann rechts
ab auf einem mit Laub bedeckten Pfad parallel eines Forstweges,
der jedoch nur selten benutzt werden konnte, da dort Holz
geschlagen war und der Weg zerfahren war. Die Sonne blickte
durch die nahezu unbelaubten Äste der Bäume. Bald
trafen wir auf einen breiteren Weg, der wie Frieder Hobein
uns erläuterte die frühere Wolfhager Straße
gewesen ist, heute der Fulda - Diemel - Weg. Wir folgten
diesem Weg auf der Höhenlinie bis zum Silberborn, bogen
dort nach kurzem Halt nach links ab dem Zeichen Rundweg
28 bergauf folgend. An der nächsten Wegkreuzung bogen
wir auf die 22 ab, die nun bergab durch den Wald führte.
Anemonen blühten dort am Wegesrand, die ersten Frühlingsboten
des Waldes.

Die Wandergruppe auf der alten Wolfhager Straße
Wir kamen an einem Teich mit
Pumpenhaus der Wasserwerke Harleshausen vorbei und bogen
nun zur Nekropole ab, links lag der Blaue See. Unser Wanderführer
erläuterte uns die am Wegesrand stehenden und liegenden
Male der Nekropole. Nach einem Abstecher zum "Lebensfluss"
Rune Mields und dem "Denkort" Ugo Dossis ging
es zurück auf einem schönen Waldweg bergab an
der Stelle des Wasserwerks vorbei nun zurück zum Erlenloch,
das wir gegen Uhrzeigersinn umrundeten, bis wir dann bergab
unsere Fahrzeuge auf dem Parkplatz Erlenloch erreichten.
Den Hühnerberg haben wir nicht gesehen, denn er versteckte
sich hinter den Bäumen.
Nun fuhren wir zur Einkehr bei "Papen Änne".
Die Tische waren vorbereitet, bald kamen die Getränke
und dann der Schmaus, den sich jeder bestellt hatte. Es
war eine recht große muntere Runde, die zusammen saß.
Hilmar Brackmann dankte den Wanderführern Ruth Schwanz
und Klaus Kremin für diese schöne Wanderung, die
auch allen gut gefallen hatte, was man am nachfolgenden
Applaus erkennen konnte. Hier noch ein Danke an die Wanderer
von den Wanderführern: Mit Euch wanden wir gerne wieder.
K.K.
Wegweiser restauriert
Im März dieses Jahres
haben unser Wegewart Frieder Hobein zusammen mit Hubert
Brostmeyer, ein eingespieltes Team, die Wegweiser am "Großen
Stern", am Gahrenberg

Der Wegweiser ist nun fertig
und am "Roten Stock"
im Reinhardswald wieder auf Vordermann gebracht. Dazu war
es erforderlich die Schilder abzumontieren, teilweise unter
erschwerten Bedingungen, weil die Schrauben eingerostet
waren, sodass nur mit dem Sägeblatt gearbeitet werden
konnte. Danach wurden die Schilder einer längeren Behandlung
unterzogen. Zunächst wurden sie neu gestrichen, die
eingefrästen Schriftzüge mehrmals mit weißer
Farbe nachgemalt. Erst nach diesen Arbeiten konnten sie
wieder an den Pfählen befestigt werden.

Frieder Hobein mit dem letzten Schild
Am "Roten Stock"
jedoch war der Pfahl am Fuß morsch, sodass er neu
aufgestellt werden musste mit Stahllaschen in einem Betonfundament,
das hieß Loch ausheben, Pfahl mit den Stahllaschen
einstellen, Beton einfüllen und erst danach konnten
die Wegweiser wieder montiert werden.
Nun hoffen wir, dass
diese Wegweiser - auf der Rückseite war die Jahreszahl
1982 geschrieben - wieder den Wanderern im Reinhardswald
die richtige Richtung zeigen. Nach fast 30 Jahren war es
Zeit hier eine Erneuerung durchzuführen. Danke an die
beiden Wegewarte.
K.K.
Das Wandertreffen in Niederkaufungen
Am Sonntag, dem 15. 05. 2011, trafen sich 14 Mitglieder
des HWGHV zur Teilnahme am Wandertreffen des HWGHV Gesamtvereins
im Losseort Niederkaufungen zunächst zum Gottesdienst
in der schönen Klosterkirche, um danach an den drei
verschiedenen Wanderungen teilzunehmen. Alle Wanderungen
endeten im Festzelt.
Dort gab es dann Gulaschsuppe oder Chili con Carne und auch
wieder etwas zu trinken.

Unsere Teilnehmer am Tisch
Nach den Grußworten des
Vorsitzenden des Gesamtvereins Roland Petrowsky, des Vorsitzenden
des HGHV Niederkaufungen Franz Kuhlenkamp sprach Frau Kühne-Hörmann
über die Verbindung von Kultur und Wandern. Danach
begrüßte der Landrat Uwe Schmidt und der Bürgermeister
Kaufungens alle aus Nordhessen angereisten Wanderinnen und
Wanderer. Der Singkreis "Gute Laune" unterbrach
mit fröhlichen Liedern die lange Reihe der Redner.
Nach Kaffee und Kuchen und dem gemeinsam gesungenen Verbandslied,
wurden die Wimpel zum Wandertreffen ausgegeben.
K.K.

Wimpelträger Horst Müller mit dem neuen Wimpel
Wanderfreizeit St. Englmar
St. Englmar? Wo liegt das?
Zu unserer diesjährigen Wanderfahrt vom 23.05.-28.05.2011
starteten fast 50 Wan-derer nach St. Englmar, wo wir im
"Gasthof Buglhof" im Ortsteil Glashütt unterge-bracht
waren. Die Anfahrt mit zwei Pausen verlief recht zügig,
und bei der Ankunft war die Kaffeetafel schon für uns
gedeckt. Danach Gepäck ausladen und Zimmer beziehen.
Einige Wanderfreunde entschlossen sich vor dem Abendessen
noch zu einem kleinen Erkundungsgang durch den Ort.
Geschichten der Region St.
Englmar
Am Dienstag starteten wir unter Anleitung von Hubert, unserem
örtlichen Wanderführer, vom Gasthaus aus nach
St. Englmar, er erklärte uns auch den Brauch, Totenbretter
aufzustellen, denen wir auf unseren Wanderungen immer wieder
begegneten. Auf denen wurden früher die Toten im Hause
aufgebahrt und nach drei Tagen aus dem Haus getragen. Dann
kamen sie zu einem Schreiner, der sie verzierte, mit Namen
und Spruch versah, damit sie aufgestellt werden konnten.
Heute geschieht dies nur noch auf Wunsch der Hinterbliebenen.
Vorbei an der Sommerrodelbahn ging es weiter zum Baumwipfelpfad,
den wir uns durch einen Anstieg erarbeiten mussten. In 30
m Höhe konnte man, bei leicht schwankendem Wipfelpfad,
nicht nur die gesamte Anlage übersehen, sondern hatten
auch einen hervorragenden Ausblick weit in das Land des
Bayrischen Waldes. Zu erwähnen ist auch, dass unser
"Hubert" viel Wissenswertes und vor allem Interessantes
über Bräuche und Geschichte zu berichten hatte.
Nach dem Abendessen wurde eine Modenschau durch ein örtliches
Modehaus vorgeführt, bei der auch der Seniorgastwirt
seine Rolle als Model darbot.

Die Wandergruppe
Auf zum Bröller
Am Mittwoch führte uns unsere Wanderführerin Ruth
Brostmeyer zum "Bröller". Nach dem Abstieg
und einer nicht geplanten Zwischenrast in einem Ausflugslokal
mit herrlicher Aussicht über den Bayerischen Wald ging
es weiter auf einem schönen Waldweg zurück zu
unserer Unterkunft. Die für den Abend angesagte Fackelwanderung
wurde auf Grund der großen Trockenheit ohne Fackeln
durchgeführt und Herr Bugl junior gab uns einen Überblick
über die umfangreichen Freizeitanlagen in St. Englmar.
Abends konnten sich einige Wanderfreundinnen- und Freunde
beim Maßkrugstemmen unter großem Hallo und Anfeuerung
beweisen.
Vier Tausender an einem Tag
Am Donnerstag schlossen sich unserer Gruppe noch eine Anzahl
Wanderer aus dem Landkreis an. Unter Führung von Hubert
fuhren wir mit dem Bus zum Einstieg unserer Wanderung. Über
den "Rauhen Kulm" 1020 m ging es zum Hirschenstein
1095 m weiter über den Knogel 1056 m zum Hausberg von
St. Englmar dem 1025 m hohen Predigtstuhl und zurück
zum Buglhof. Nach dem Abendessen gab es einen "Bayrischen
Musikabend", an dem sich die Wanderer mit Gesang und
eigenen Einlagen beteiligten.


Bildunterschrift: Die Wandergruppe am Hirschenstein
Der Freitag fuhr die ganze
Gruppe in die Tschechei nach Pilsen zur Brauereibesichtigung.
Kurzfilme und eine Führung durch die alte, stillgelegte
Anlage vermittelten uns ein Bild was den Brauereiarbeitern
in den früheren Jahren abverlangt wurde. Besonders
beeindruckend war der Gang durch einen Teil der 9 Km langen
Kellergewölbe, das ohne Maschinen von Hand ausgeschachtet
werden musste und zur Lagerung des Bieres erforderlich war.
Ein kleiner Umweg auf der Rückfahrt führte uns
noch zu einer Bärwurzbrennerei. Am Abend gab es einen
Vortrag über die Vorzüge der Dinkelkeimlinge und
ihre gesundheitlichen Wirkungen.

Pilsener Bräu, vor dem alten Brauhaus
Leider ist die schöne
Zeit wie im Flug vergangen und wir mussten Abschied nehmen
von einem schönen Ort und einer einmaligen Landschaft
und kehrten nach einer zügigen Fahrt mit vielen schönen
Erinnerungen nach Fuldatal zurück.
Den Wanderführern und Initiatoren dieser Wanderung
Ruth und Hubert Brostmeyer möchten wir recht herzlich
für diese schöne Zeit und die gute Gestaltung
dieser Tage danken, leider konnte Hubert nicht an der Reise
teilnehmen, aber er war in unseren Gedanken immer dabei.
H.B.
Auf Kulturtour im Bayerischen Wald
Steinerne Geschichten
Am Dienstag startete die Gruppe der Nicht so flotten
und der Kulturinteressierten zur Fahrt nach
Regensburg, einer Stadt, die auf 2000 Jahre Geschichte zurückblicken
kann. Und diese 2000 Jahre wurden uns von unserer Stadtführerin
am Donauufer in 10 Minuten erläutert, mit Humor und
spürbarer Liebe zu ihrer Heimatstadt. Dann ging unser
Weg über die im 16. Jhdt. erbaute also älteste
deutsche Steinerne Brücke über die
Donau in die Altstadt. Und mit Blick auf den bekannten Strudel
im Donaufluss sangen wir das Volkslied Als wir jüngst
in Regensburg waren.

Viele Bögen spannen über die Donau
Der Blick auf die Altstadt
mit den vielen Wohntürmen, mit denen die Patrizier
weithin sichtbar ihren Reichtum demonstrierten, ist beeindruckend.
Häuserfronten und das alte Rathaus spiegeln die Geschichte
wider, die sich von der Römerzeit über den immerwährenden
Reichstag bis zu Thurn und Taxis spannt. Schließlich
beeindruckte uns stark der Dom St. Peter mit seiner imposanten
gotischen Fassade und den mittelalterlichen Glasfenstern
Die Kaffee- bzw. Eispause auf der Rückfahrt zum Hotel
rundete einen schönen Tag ab.
Licht, Glas und Glanz
Am Mittwoch genoss die C Gruppe die Schönheiten
des bayerischen Waldes bei strahlendem Sonnenschein und
herrlicher Fernsicht. Wir erfreuten uns am Anblick der idyllischen
Täler und grünen Wälder, der Wiesen und Bäche
und Dörfer. Unsere erste Station war die Gläserne
Scheune in Viechtach. Wir alle waren überrascht
von den riesigen künstlerisch gestalteten Glaswänden,
die Geschichten und Sagen aus dem bayerischen Wald illustrierten.
Und am wunderbar geschnitzten Scheunentor erfuhren wir,
wie einfach diese Arbeit doch ist. Will man z.B. ein Pferd
darstellen, schnitzt man einfach alles, was nicht nach Pferd
aussieht, einfach weg.
Der Bus brachte uns bergauf, bergab über enge gewundene
Straßen nach Bodenmais ins Glasparadies der Fa. Joska,
ein großes Areal mit Plätzen, Hallen, Gaststätten.
Glaserzeugnisse aller Art und aller Farben und licht- und
glanzsprühende Kristalle fesselten die Blicke.
Bei der Weiterfahrt konnten wir die Kette der bayerischen
Berge, den großen und kleinen Arber, den großen
und kleinen Osser und bis hinüber nach Tschechien sehen.
Anschließend umrundeten wir noch den Arber
See, zu Fuß! Wir sind ja Wanderer! Dann haben wir
diesen schönen Tag bei einer Tasse Kaffee ausklingen
lassen.
Geschichte und Glas unter den
Füßen
Am Donnerstag stand für die C Gruppe
die Stadt Passau und eine Donauschifffahrt auf dem Programm.
Der Stadtführer begann den Rundgang am Donauufer und
führte uns anhand der Hochwassermarken an den Gebäuden
sehr deutlich vor Augen, dass die Bewohner seit Jahrhunderten
bis heute immer wieder mal gegen Hochwasser zu kämpfen
hatten und haben. Und wir sahen, mit welchen baulichen Sonderheiten
man versucht, der Fluten Herr zu werden. Denn, wenn es schlimm
kommt, steigt das Wasser auch bis in die Wohnetagen.
Der Kern der Altstadt, das Ratheus, der Dom, die bischöfliche
Residenz, alles liegt eng beieinander und ist beim Rundgang
schnell zu erreichen. Auch das Rätsel um die Jahreszahl
1499 an der Veste Oberhaus wurde gelöst. Man kann,
um eine 4 zu schreiben, auch eine 8 halbieren. Also den
unteren Bogen weglassen. Aha! Man lernt doch nie aus!
Das Kristallschiff, auf dem wir unsere 2-stündige
Donaufahrt erlebten, war eine Überraschung. Es macht
seinem Namen alle Ehre!

Auf dem Kristallschiff
70 000 Kristalle verzauberten
die Innenräume. Es glitzerte und funkelte, verstärkt
noch durch die Reflektionen durch Sonne und Wasser.
Man sagt, das Beste kommt zuletzt. Und wirklich! Wenn man
sich auf der Donau Passau wieder nähert, sieht man
links auf dem Berg über dem Inn die Türme der
Walfahrtskirche Maria Hilf, rechts über
der Donau die gewaltige Feste Oberhaus und mittendrin
wie auf einer grünen Insel liegend das barocke
Stadtbild Passaus mit seinen vielen Türmen. Ein Anblick,
der in der Erinnerung bleibt.
U.G.
Besuch der Waldbühne Niederelsungen
Am Samstag, den 02.07.2011,
fuhren wir mit 78 Wanderfreunden zur Aufführung des
Stückes "Ben Hur" auf der Waldbühne
Niederelsungen.
Die Geschichte des Christen
und Aristokraten Judah Ben Hur spielt in der Zeit von der
Geburt bis zur Kreuzigung Jesus. Es geht um die damalige
römische Besatzung des heutigen Heiligen Landes, die
jüdische Familie Hur und den römischen Soldaten
Messala. Als der römische Gouverneur durch ein Unglück
verletzt wird, verurteilt Messala Ben Hur zu lebenslanger
Galeerenhaft. Ben Hur schwört, Rache an Messala zu
nehmen. Nach einer spektakulären Seeschlacht rettet
Ben Hur den römischen Kommandanten das Leben. So kommt
Ben Hur über Rom zurück in seine Heimat. Dort
besiegt er als Wagenlenker in einem großen Wagenrennen
seinen ehemaligen Freund Messala.
Es war begeisternd, wie
ein solch bombastisches Werk so hervorragend von Laiendarstellern
auf einer Freilichtbühne aufgeführt wurde. Ein
Höhepunkt war das Rennen zweier mit 4 Pferden bespannter
Wagen. Es war eine knifflige Angelegenheit, mit den Pferden
über die kleine Bühne zu galoppieren. Den ca 250
auf und hinter der Bühne mitwirkenden Bewohnern des
Dorfes Niederelsungen kann zu einem solchen Glanzstück
nur gratuliert werden. Da auch der vorhergesagte Regen ausblieb,
haben wir einen wunderschönen Abend erleben dürfen.
A.H.
Schönau im Sonnenschein
Am Mittwoch den 22.
September 2011 reiste der HWGHV Fuldatal mit einer Wandergruppe
von
46 Personen wieder einmal nach Schönau an den Königsee.
Die Sonne, die uns vor Ort begrüßte, begleitete
uns während der ganzen Freizeit und ließ das
herrliche Land noch schöner erscheinen.
Es war eine gemischte Gruppe
von Spaziergängern, B-Gruppen und A-Gruppen-Wanderern,
die teils schon häufiger dabei waren, teils aber das
Gebiet mit seinen Möglichkeiten noch gar nicht kannten.
Um Allen gerecht zu werden trafen wir uns jeden Abend nach
dem Abendessen im Veranstaltungsraum zur Besprechung und
Aussprache über die gewünschten bzw. die möglichen
Aktivitäten.
Für den ersten Tag einigten
wir uns auf einen Rundgang durch Oberschönau, bei dem
wir nicht nur das imponierende Panorama der uns hier umgebenden
Berge von verschiedenen Blickrichtungen aus bewundern konnten,
sondern gleichzeitig anhand von Schautafeln über die
Klima- und Erdgeschichte dieser Alpenregion informiert wurden
- das war auch etwas für die "alten Hasen".
Im Laufe des Tages teilte sich die Gruppe auf dem Wanderweg
entlang der Königsee-Ache - die Einen zum Königsee,
die Anderen in Richtung Berchtesgaden.
Durch das reduzierte Angebot
der öffentlichen Buslinien mussten wir bei unseren
weiteren Unternehmungen mit großer Teilnehmerzahl
das örtliche Busunternehmen Schwaiger in Anspruch nehmen,
so zur Fahrt ans Zipfhäusl und zu einer Fahrt an den
Königsee.
Das Zipfhäusl ist der ideale Ausgangspunkt für
Wanderungen auf dem Soleleitungsweg einmal in Richtung Reichenhall
und zum anderen in Richtung Berchtesgaden. Der Weg ist weitgehend
eben und sonnenbeschienen, bietet herrliche Aussichten auf
die umliegende Bergwelt, zudem laden verschiedene Gaststätten
zur Rast und zur Einkehr ein. So konnte jeder den Tag nach
seinem Geschmack und Können gestalten.
Eine Fahrt über den Königsee nach St. Bartholomä
gehört zu den absoluten Höhepunkten bei jedem
Aufenthalt im Berchtesgadener Land. Wir hatten vor Ort eine
Führerin (Ranger) engagiert und ließen uns von
ihr nicht nur über die Wallfahrtskirche selbst, sondern
auch über die ganze Halbinsel mit ihrer Vegetation
und sonstigen Besonderheiten informieren. Einige Teilnehmer
nutzten anschließend die Möglichkeit zur Weiterfahrt
an den Obersee.
An den anderen Tagen fanden
sich kleinere Gruppen zu verschiedenen Unternehmungen zusammen.
Dazu gehörten ein Spaziergang und Besichtigungen in
Berchtesgaden sowie Fahrten nach Reichenhall und Salzburg,
Besichtigung der Dokumentation auf dem Obersalzberg und
Fahrten auf den Kehlstein und den Jenner, die bei der günstigen
Wetterlage natürlich atemberaubende Aussichten boten,
sowie Wanderungen u.a. in der Almbachklamm, auf den Grünstein
und die Kühroint-Alm.

Aufstieg zum Grünstein
Ende September ist die Zeit
des Almabtriebs von den verschiedenen Almen des Berchtesgadener
Landes. Wir hatten mit einer Gruppe auf der Ragert-Alm im
Klausbachtal Gelegenheit, die Herstellung des Kopfschmucks
der Kühe beobachten und bewundern zu können, damit
waren zwei junge Senner sehr intensiv beschäftigt.
Abends blieben wir nach der
obligatorischen Lagebesprechung noch mehr oder weniger lange
beisammen.
Einmal wurde ein Videovortrag über das "Berchtesgadener
Land in den verschiedenen Jahreszeiten" geboten, einmal
besuchte der größte Teil der Gruppe eine Vorstellung
des Berchtegadener Bauerntheaters
"Der flotte Jonathan" und natürlich wurde
auch ein "Gemütlicher Abend", (aus Termingründen
anstelle des Abschlussabends) mit unterhaltsamen Beiträgen
verschiedener Teilnehmer veranstaltet.
Sonntagswanderung am 09.
Oktober
Unsere Sonntagswanderung
am 09. Oktober 2011 führte uns über die Efzener
Höhen von Remsfeld nach Falkenberg , wo wir uns im
Gasthaus Opfermann zur Endeinkehr trafen.
Nach den vorangegangen
regnerischen Tagen hatten wir uns auf eine nasse Wanderung
eingerichtet, wurden aber mit einem wunderbaren Wandertag
mit einem herbstlichen bunten Wald belohnt. Die weiten Aussichten
in das Land wurden von den Wanderführern ausgiebig
erklärt. Auch zu den durchwanderten Orten Homberg,Welferode
und Falkenberg gab es erklärende Informationen. Leider
ist die Wanderung mit nur 20 Teilnehmern sehr gering ausgefallen,
die Wanderführer hätten sich für Ihre vorbereitenden
Bemühungen sicher eine größere Teilnahme
gewünscht.
Für diesen schönen
Tag bedanken sich die Teilnehmer der Wanderung bei den Wanderführern
ganz herzlich. "FRISCH AUF"
H.B .
Adventsfahrt nach Wolfenbüttel
Am 4.12.2011 fuhren wir
mit voll besetzten Bus zum Weihnachtsmarkt in Wolfenbüttel.
Dicht aneinander gedrängt stehen dort die speziell
für Wolfenbüttel entworfenen Fachwerkhäuschen,
in denen vom selbstgebackenen Keks bis zu kunstvollen Holzschnitzereien
alles zu sehen und zu kaufen ist.
Rothenburg des Nordens hat man Wolfenbüttel aufgrund
des Sehenswürdigkeiten genannt. Allein der Stadtmarkt,
auf dem sich der Weihnachtsmarkt befindet, ist mit vielen
gut erhaltenen Fachwerkhäusern umrandet. Die Altstadt
verfügt über rund 600 Fachwerkhäuser, bedeutende
Kirchen, einem repräsentativen Schlossbezirk, der weltberühmten
Herzog August Bibliothek sowie dem Lessinghaus.
Bald ging es weiter zur Weihnachtsfeier beim "Singenden
Wirt" in Berklingen, einem kleinen Ort nähe Schöppenstedt,
der
Till-Eulenspiegel-Stadt. Dort wurden wir mit einem gemeinschaftlichen
Mittagessen begrüßt. Bei Kerzenschein und leiser
Weihnachtsmusik erschien anschließend der Weihnachtsmann,
jeder bekam ein tolles Geschenk. Umrandet wurde der Nachmittag
mit gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern und Vortragen
von schönen Weihnachtsgedichten. Zur Kaffeezeit stand
ein umfangreiches Kuchenbuffet bereit, jeder konnte sich
nach seinen Wünschen bedienen.
Abschließend gab es beim Weihnachts-Bingo viele wunderschöne
Preise zu gewinnen. Nach einer musikalischen Unterhaltung
vom "Singenden Wirt" mussten wir leider wieder
die Heimreise antreten. Ein schöner Tag ging zu Ende.
A.H.
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